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Elias Hirschl
liest aus seinem Roman »Schleifen«  
Veranstalter:
MSK Wort gGmbH , Alexanderstraße 9, 10178 Berlin, Deutschland
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Veranstaltungsinfos
ELIAS HIRSCHL
liest aus seinem Roman »Schleifen«
Wer Fantasie und Eigenwilligkeit und ein profundes Interesse für Sprache sucht, ist hier richtig! Ganz wie in der facettenreichen Wiener Schule geht es in »Schleifen« nie nur um den Plot, sondern um die Sprache selbst. Aber auch der Plot hat es in sich:
Franziska leidet als Kind an einer Krankheit, die kaum zu erklären ist: Jedes Symptom, von dem sie hört oder liest, bekommt sie sofort selbst. Ein Wort genügt, und der Körper reagiert. Mit Hilfe eines jungen Mathematikers entdeckt sie, dass Wörter aus toten Sprachen ihr helfen, sich gegen ihr Leiden zu schützen. Aus dieser Erfahrung wächst ein gemeinsames Projekt: die Suche nach einer Sprache, die eindeutig ist, nicht verletzt, nicht außer Kontrolle gerät. »Schleifen« fragt – hochaktuell – wie sehr Sprache bestimmt, was wir für richtig halten.
Auf raffinierte Weise verbindet »Schleifen« historisches Material mit Erfindungen. Immer wieder stellt sich bei Elias Hirschl das schier Unglaubliche als wahr heraus, und der Rest ist extrem gut erfunden. Der Wiener Kreis, die Mathematik, die Sprachphilosophie und die politischen Brüche des 20. Jahrhunderts bilden den Hintergrund.
Die Kritik hat auf diesen Roman ungewöhnlich deutlich reagiert: Clemens J. Setz nennt »Schleifen« einen »großen Ideenroman von einem der beglückendsten Autoren der Gegenwart«. Die FAZ lobte den »unbändig gedankenreichen Witz« und ein »Feuerwerk unverbrauchter Ideen«. Und die Süddeutsche Zeitung zählte auf vierhundert Seiten mindestens zweitausend originelle Einfälle.
Der zweiunddreißigjährige Elias Hirschl ist in Wien geborener Musiker, Slam-Poet, Literatur-, Theater- sowie Radioautor. Er erhielt den Publikumspreis des Bachmannpreises 2022.
In Kooperation mit dem Harbour Front Literaturfestival
Foto (Hirschl) (c) Petra Weixelbraun
liest aus seinem Roman »Schleifen«
Wer Fantasie und Eigenwilligkeit und ein profundes Interesse für Sprache sucht, ist hier richtig! Ganz wie in der facettenreichen Wiener Schule geht es in »Schleifen« nie nur um den Plot, sondern um die Sprache selbst. Aber auch der Plot hat es in sich:
Franziska leidet als Kind an einer Krankheit, die kaum zu erklären ist: Jedes Symptom, von dem sie hört oder liest, bekommt sie sofort selbst. Ein Wort genügt, und der Körper reagiert. Mit Hilfe eines jungen Mathematikers entdeckt sie, dass Wörter aus toten Sprachen ihr helfen, sich gegen ihr Leiden zu schützen. Aus dieser Erfahrung wächst ein gemeinsames Projekt: die Suche nach einer Sprache, die eindeutig ist, nicht verletzt, nicht außer Kontrolle gerät. »Schleifen« fragt – hochaktuell – wie sehr Sprache bestimmt, was wir für richtig halten.
Auf raffinierte Weise verbindet »Schleifen« historisches Material mit Erfindungen. Immer wieder stellt sich bei Elias Hirschl das schier Unglaubliche als wahr heraus, und der Rest ist extrem gut erfunden. Der Wiener Kreis, die Mathematik, die Sprachphilosophie und die politischen Brüche des 20. Jahrhunderts bilden den Hintergrund.
Die Kritik hat auf diesen Roman ungewöhnlich deutlich reagiert: Clemens J. Setz nennt »Schleifen« einen »großen Ideenroman von einem der beglückendsten Autoren der Gegenwart«. Die FAZ lobte den »unbändig gedankenreichen Witz« und ein »Feuerwerk unverbrauchter Ideen«. Und die Süddeutsche Zeitung zählte auf vierhundert Seiten mindestens zweitausend originelle Einfälle.
Der zweiunddreißigjährige Elias Hirschl ist in Wien geborener Musiker, Slam-Poet, Literatur-, Theater- sowie Radioautor. Er erhielt den Publikumspreis des Bachmannpreises 2022.
In Kooperation mit dem Harbour Front Literaturfestival
Foto (Hirschl) (c) Petra Weixelbraun
Ort der Veranstaltung
Von António Lobo Antunes bis Feridun Zaimoglu, von A. L. Kennedy bis John Banville: Seit 1989 ist die weiße Villa am Schwanenwik auf der Uhlenhorst Heimat für Nobelpreisträger und Nachwuchsautoren, für Künstler und Theaterleute, für Philosophen und Diskutierfreudige – eben für alle, denen die Literatur mehr als eine nette Freizeitbeschäftigung ist. Doch nicht nur Autoren und Autorinnen der ganzen Welt, sondern gerade auch das Publikum liebt die gastfreundliche Atmosphäre, das anregende Klima und das anspruchsvolle literarische Programm im wunderbar restaurierten spätklassizistischen Haus an der Außenalster. Doch nicht nur in seinen eigenen vier Wänden ist das Literaturhaus tätig. Es unterstützt und kuratiert ebenfalls Veranstaltungen außerhalb des eigenen Standortes.