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Entzug - Christoph Peters
Tickets ab 14,00 €
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Ermäßigung verfügbar
Veranstalter:
Literaturhaus Stuttgart , Breitscheidstraße 4, 70174 Stuttgart, Deutschland
Veranstaltungsinfos
Weltalltage. Literatur und Teilhabe
Lesung und Gespräch mit Christoph Peters, Moderation: Lothar Müller
„Entzug“ beginnt mit einer Wodkaflasche auf dem Küchentisch einer dreiköpfigen Familie – und der Frage, wie sie da hingekommen ist. Hat der Erzähler sie dort vergessen, während Frau und Kind auf dem Spielplatz waren? Am Anfang des Romans steht ein Schriftsteller, der trinkt, um schreiben, denken, fühlen zu können. Der irgendwann nur noch trinkt bis zur Frage: Trinken und sterben oder aufhören und leben? Er weist sich in eine Klinik ein. „Entzug“ ist schonungslos ehrlich, handelt von der komplizierten Logistik der Abhängigkeit, vom Betrug an den nächsten Menschen – und vom Betrug an sich selbst. Und er erzählt vom Weg heraus aus der Sucht, zurück ins Leben. Christoph Peters, geboren 1966 in Kalkar, wurde für seine Bücher vielfach ausgezeichnet. Er lebt in Berlin. Zuletzt erschien mit „Innerstädtischer Tod“ (2025) der letzte Teil seiner an Wolfgang Koeppen angelehnten Trilogie.
Gefördert vom Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg
Lesung und Gespräch mit Christoph Peters, Moderation: Lothar Müller
„Entzug“ beginnt mit einer Wodkaflasche auf dem Küchentisch einer dreiköpfigen Familie – und der Frage, wie sie da hingekommen ist. Hat der Erzähler sie dort vergessen, während Frau und Kind auf dem Spielplatz waren? Am Anfang des Romans steht ein Schriftsteller, der trinkt, um schreiben, denken, fühlen zu können. Der irgendwann nur noch trinkt bis zur Frage: Trinken und sterben oder aufhören und leben? Er weist sich in eine Klinik ein. „Entzug“ ist schonungslos ehrlich, handelt von der komplizierten Logistik der Abhängigkeit, vom Betrug an den nächsten Menschen – und vom Betrug an sich selbst. Und er erzählt vom Weg heraus aus der Sucht, zurück ins Leben. Christoph Peters, geboren 1966 in Kalkar, wurde für seine Bücher vielfach ausgezeichnet. Er lebt in Berlin. Zuletzt erschien mit „Innerstädtischer Tod“ (2025) der letzte Teil seiner an Wolfgang Koeppen angelehnten Trilogie.
Gefördert vom Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg
Ort der Veranstaltung
Mit einer Rede von W.G. Sebald wurde das Literaturhaus im November 2001 eröffnet. Das denkmalgeschützte Gebäude mit historischem Pater-Noster und Atrium liegt gegenüber der Liederhalle und ist Teil des neu gestalteten Bosch-Areals. Zwei Etagen, zu denen auch das ehemalige Arbeitszimmer von Robert Bosch gehört, werden vom 1997 gegründeten Literaturhaus-Verein genutzt.
Ob Orhan Pamuk, Sibylle Lewitscharoff oder (der norwegische Experimentalkünstler) Terje Dragseth, ob 1800 Besucher, 180 oder 18, ob Architektur oder Zeichentrickfilm, ob Tagungen zur Literatur Afrikas oder Nachtgespräche mit Hanns-Josef Ortheil – das Literaturhaus Stuttgart hat sich zu einem lebendigen Treffpunkt der Stadt entwickelt. Für viele Abende wurden Originalbeiträge in Auftrag gegeben, so in den Essayreihen Betrifft: (mit der Stuttgarter Zeitung), Fremdwort (mit dem SWR) oder den deutsch-französischen Reihen »J’accuse…!« und »carte blanche« (mit dem Institut Français und der Robert Bosch Stiftung). Schwerpunkte sind überdies »Comic & Literatur«, das Festival der digitalen Literatur »Literatur und Strom« sowie »Literatür«, die deutsch-türkische Literaturnacht. Hinzu kommen Ausstellungen, oft von Publikationen begleitet; jüngst etwa »W.G. Sebald – Zerstreute Reminiszenzen«, die bis nach Brüssel wanderte.
Ob Orhan Pamuk, Sibylle Lewitscharoff oder (der norwegische Experimentalkünstler) Terje Dragseth, ob 1800 Besucher, 180 oder 18, ob Architektur oder Zeichentrickfilm, ob Tagungen zur Literatur Afrikas oder Nachtgespräche mit Hanns-Josef Ortheil – das Literaturhaus Stuttgart hat sich zu einem lebendigen Treffpunkt der Stadt entwickelt. Für viele Abende wurden Originalbeiträge in Auftrag gegeben, so in den Essayreihen Betrifft: (mit der Stuttgarter Zeitung), Fremdwort (mit dem SWR) oder den deutsch-französischen Reihen »J’accuse…!« und »carte blanche« (mit dem Institut Français und der Robert Bosch Stiftung). Schwerpunkte sind überdies »Comic & Literatur«, das Festival der digitalen Literatur »Literatur und Strom« sowie »Literatür«, die deutsch-türkische Literaturnacht. Hinzu kommen Ausstellungen, oft von Publikationen begleitet; jüngst etwa »W.G. Sebald – Zerstreute Reminiszenzen«, die bis nach Brüssel wanderte.