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Female Refugees Warten auf Go.Dot
Ulrike Düregger & Compagnie  
Veranstalter:
Uferstudios GmbH , Uferstr. 23, 13357 Berlin, Deutschland
Veranstaltungsinfos
Täglicher Loop
absurde Koch- und Kleidungsrituale
Erinnerungs-Monologe
Routinen, die kippen
Eine Küche ohne Boden
düstere Angst
Hoffnung.
50 Prozent aller Geflüchteten weltweit sind weiblich! Die Performance basiert auf realen Stimmen von weiblichen Geflüchteten. Sie wurden 2018 über acht Monate von drei Schauspielerinnen der Compagnie in ihrer Unterkunft besucht. Sie gaben die Zustimmung zur Dramatisierung ihrer Geschichten. Daraus bildet sich ein Gerüst, inspiriert vom Text von Beckett. Ulrike Düregger, künstlerische Leiterin, hat daraus einen eigenständigen Text entworfen, der diese weiblichen Perspektiven ins Zentrum rückt und somit sichtbar macht. 2026, 10 Jahre nach dem "Fluchtsommer", erfolgt eine Bestandsaufnahme. Was passiert, wenn das Leben weitergehen soll – aber niemand „Go“ sagt? Eine Sprache dir nie gehört? Dies beleuchtet die Inszenierung, ein dichter, körperlicher Abend, gendersensibel mit den Performerinnen Mira Sanjana Sharma, Andrea Magogi Förster und Ulrike Düregger. Zwischen Herkunft und Zukunft werden Gewaltstationen entlang weiblicher Fluchtrouten spürbar.
Dauer:
70 min + 30 min Q&A nach jeder Vorstellung
ENGLISCH:
Daily Loop
absurd cooking and dressing rituals
monologues of memory
routines that unravel
A kitchen without a floor
gloomy fear
hope.
50 percent of all refugees worldwide are women! The performance is based on real voices of female refugees. Over the course of eight months in 2018, three actresses from the company visited them at their accommodations. They gave their consent to the dramatization of their stories. This forms a framework inspired by Beckett’s text. Ulrike Düregger, the artistic director, has developed an original text that brings these female perspectives to the forefront, thereby making them visible. In 2026, 10 years after the “summer of flight,” a stock-taking takes place. What happens when life is supposed to go on—but no one says “Go”? What if a language never belongs to you? These are questions explored in this production—a dense, physical performance that is gender-sensitive, featuring the performers Mira Sanjana Sharma, Andrea Magogi Förster, and Ulrike Düregger. Between origin and future, instances of violence along women’s flight routes become palpable.
Duration:
70 mins + 30 mins Q&A after every performance
Performers: Mira Sanjana Sharma, Andrea Magogi Förster und Ulrike Düregger
Art direction: Ulrike Düregger
Project assistant: Kalsoumy Balde
Gefördert durch Engagement Global mit Mitteln des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) und der Landesstelle für Entwicklungszusammenarbeit Berlin (LEZ).
absurde Koch- und Kleidungsrituale
Erinnerungs-Monologe
Routinen, die kippen
Eine Küche ohne Boden
düstere Angst
Hoffnung.
50 Prozent aller Geflüchteten weltweit sind weiblich! Die Performance basiert auf realen Stimmen von weiblichen Geflüchteten. Sie wurden 2018 über acht Monate von drei Schauspielerinnen der Compagnie in ihrer Unterkunft besucht. Sie gaben die Zustimmung zur Dramatisierung ihrer Geschichten. Daraus bildet sich ein Gerüst, inspiriert vom Text von Beckett. Ulrike Düregger, künstlerische Leiterin, hat daraus einen eigenständigen Text entworfen, der diese weiblichen Perspektiven ins Zentrum rückt und somit sichtbar macht. 2026, 10 Jahre nach dem "Fluchtsommer", erfolgt eine Bestandsaufnahme. Was passiert, wenn das Leben weitergehen soll – aber niemand „Go“ sagt? Eine Sprache dir nie gehört? Dies beleuchtet die Inszenierung, ein dichter, körperlicher Abend, gendersensibel mit den Performerinnen Mira Sanjana Sharma, Andrea Magogi Förster und Ulrike Düregger. Zwischen Herkunft und Zukunft werden Gewaltstationen entlang weiblicher Fluchtrouten spürbar.
Dauer:
70 min + 30 min Q&A nach jeder Vorstellung
ENGLISCH:
Daily Loop
absurd cooking and dressing rituals
monologues of memory
routines that unravel
A kitchen without a floor
gloomy fear
hope.
50 percent of all refugees worldwide are women! The performance is based on real voices of female refugees. Over the course of eight months in 2018, three actresses from the company visited them at their accommodations. They gave their consent to the dramatization of their stories. This forms a framework inspired by Beckett’s text. Ulrike Düregger, the artistic director, has developed an original text that brings these female perspectives to the forefront, thereby making them visible. In 2026, 10 years after the “summer of flight,” a stock-taking takes place. What happens when life is supposed to go on—but no one says “Go”? What if a language never belongs to you? These are questions explored in this production—a dense, physical performance that is gender-sensitive, featuring the performers Mira Sanjana Sharma, Andrea Magogi Förster, and Ulrike Düregger. Between origin and future, instances of violence along women’s flight routes become palpable.
Duration:
70 mins + 30 mins Q&A after every performance
Performers: Mira Sanjana Sharma, Andrea Magogi Förster und Ulrike Düregger
Art direction: Ulrike Düregger
Project assistant: Kalsoumy Balde
Gefördert durch Engagement Global mit Mitteln des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) und der Landesstelle für Entwicklungszusammenarbeit Berlin (LEZ).
Ort der Veranstaltung
In die ehemaligen Werkstätten der Berliner Verkehrsbetriebe direkt am Ufer der Panke im Wedding ist neues Leben eingezogen. Die Hallen sind zu 14 großzügigen Studios, mehreren Büros und Künstlerateliers umgebaut worden. Die frühere industrielle Nutzung ist sichtbar und der Werkstattcharakter lebendig geblieben.
Impulsen aus der freien Tanzszene und dem Netzwerk TanzRaumBerlin folgend, konnte die Uferstudios GmbH diesen neuen Standort für zeitgenössischen Tanz mit Unterstützung der Lottostiftung realisieren. Seit der Eröffnung im Jahr 2010 bieten die Uferstudios Choreografen, Tänzern und anderen Künstlern den Raum für professionelles Arbeiten in einem inspirierenden Umfeld, das auf Offenheit und Partizipation setzt.
Impulsen aus der freien Tanzszene und dem Netzwerk TanzRaumBerlin folgend, konnte die Uferstudios GmbH diesen neuen Standort für zeitgenössischen Tanz mit Unterstützung der Lottostiftung realisieren. Seit der Eröffnung im Jahr 2010 bieten die Uferstudios Choreografen, Tänzern und anderen Künstlern den Raum für professionelles Arbeiten in einem inspirierenden Umfeld, das auf Offenheit und Partizipation setzt.