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Frankenstein - von Lothar Kittstein, nach dem Roman von Mary Shelley
Veranstalter:
Schlosstheater Celle , Schlossplatz 6a, 29221 Celle, Deutschland
Veranstaltungsinfos
Es gibt Stoffe, die altern nicht – sie werden dichter. Unruhiger. Frankenstein gehört zu diesen Erzählungen, die sich mit jeder Zeit neu aufladen: als Mythos der Moderne, als Gründungsfantasie der Wissenschaft, als Albtraum der Selbstermächtigung.
Was, wenn Frankenstein mehr geschaffen hat, als wir dachten? Mary Shelleys FRANKENSTEIN erzählt vom fast kindlichen Drang des Menschen, sein Verantwortungsbewusstsein an seine eigenen Möglichkeiten zu verlieren. Kaum eine andere Figur steht so für die Ambivalenz von Fortschritt: Hoffnung und Erkenntnis, Überforderung und Kontrollverlust, Wunder und Katastrophe. Frankenstein ist ein vibrierendes Gefüge aus Fragen: Wer erschafft wen? Wo beginnt Leben? Was bedeutet Leben? Was passiert, wenn das, was wir erschaffen, uns besser versteht als wir selbst? Und was, wenn es nicht mehr verschwinden will?
Lothar Kittsteins Überschreibung des weltberühmten Romans stellt die Frage nach menschlicher Verantwortung radikal neu. Hat Frankenstein mit seinem Wesen wohlmöglich ein Bewusstsein geschaffen, das in der Lage ist, seinen Schöpfer zu dominieren? Mit der liebenden Elisabeth und seinem engsten Freund Henry kämpft Viktor Frankenstein gegen eine Monstrosität, die so bedrohlich fremd ist, weil sie aus dem Eigenen kommt. Ein Abend über die gefährlichste aller menschlichen Fähigkeiten: die Welt neu zu erschaffen – im Glauben, sie zu befreien. Nichts für schwache Nerven.
Was, wenn Frankenstein mehr geschaffen hat, als wir dachten? Mary Shelleys FRANKENSTEIN erzählt vom fast kindlichen Drang des Menschen, sein Verantwortungsbewusstsein an seine eigenen Möglichkeiten zu verlieren. Kaum eine andere Figur steht so für die Ambivalenz von Fortschritt: Hoffnung und Erkenntnis, Überforderung und Kontrollverlust, Wunder und Katastrophe. Frankenstein ist ein vibrierendes Gefüge aus Fragen: Wer erschafft wen? Wo beginnt Leben? Was bedeutet Leben? Was passiert, wenn das, was wir erschaffen, uns besser versteht als wir selbst? Und was, wenn es nicht mehr verschwinden will?
Lothar Kittsteins Überschreibung des weltberühmten Romans stellt die Frage nach menschlicher Verantwortung radikal neu. Hat Frankenstein mit seinem Wesen wohlmöglich ein Bewusstsein geschaffen, das in der Lage ist, seinen Schöpfer zu dominieren? Mit der liebenden Elisabeth und seinem engsten Freund Henry kämpft Viktor Frankenstein gegen eine Monstrosität, die so bedrohlich fremd ist, weil sie aus dem Eigenen kommt. Ein Abend über die gefährlichste aller menschlichen Fähigkeiten: die Welt neu zu erschaffen – im Glauben, sie zu befreien. Nichts für schwache Nerven.
Ort der Veranstaltung
Das Schlosstheater verbindet Tradition und Moderne
Das Schlosstheater wurde 1670-75 als repräsentatives Hoftheater nach italienischem Vorbild nachträglich in die zweite Etage der Barockresidenz der Welfen zur innovativen Musik- und Theaterpflege eingebaut. Von 1772 bis 1775 wurde es unter der Dänenkönigin Caroline Mathilde, die wegen einer Liebes- und Staatsaffäre nach Celle verbannt wurde, um den 2. Rang erweitert und erfolgreich für das Bürgertum geöffnet.
2010 bis 2012 wurde das Schlosstheater von Grund auf renoviert und mit modernster Gebäude- und Theatertechnik ausgestattet.
Das Schlosstheater Celle wird seit 1950 vom gleichnamigen, bürgerschaftlichem Theaterverein getragen und seither von seinen Abonnentinnen und Abonnenten gestützt. Es beheimatet ein eigenes festes Ensemble, ein Kinder- und Jugendtheater und den international renommierten Kammermusikring.
Als eines der sechs öffentlich geförderten Kommunaltheater Niedersachsens verfügt dieses Theater neben der Schlosstheater-Bühne über zwei Studio-Bühnen im Schloss, ein Sommertheater im Schlossinnenhof und seit 2015 über die HALLE 19 neben der CD-Kaserne.
Insgesamt richten die über 100 Mitarbeiter*innen auf diesen Bühnen und im Landkreis jährlich über 600 Veranstaltungen aus.
Das Schlosstheater gehört damit zu den ältesten noch dauerhaft bespielten Barocktheatern Europas, dessen historische Spielstätte dem heutigen, modernen Theater seinen Namen gab und Tradition und Moderne verbindet.
Das Schlosstheater wurde 1670-75 als repräsentatives Hoftheater nach italienischem Vorbild nachträglich in die zweite Etage der Barockresidenz der Welfen zur innovativen Musik- und Theaterpflege eingebaut. Von 1772 bis 1775 wurde es unter der Dänenkönigin Caroline Mathilde, die wegen einer Liebes- und Staatsaffäre nach Celle verbannt wurde, um den 2. Rang erweitert und erfolgreich für das Bürgertum geöffnet.
2010 bis 2012 wurde das Schlosstheater von Grund auf renoviert und mit modernster Gebäude- und Theatertechnik ausgestattet.
Das Schlosstheater Celle wird seit 1950 vom gleichnamigen, bürgerschaftlichem Theaterverein getragen und seither von seinen Abonnentinnen und Abonnenten gestützt. Es beheimatet ein eigenes festes Ensemble, ein Kinder- und Jugendtheater und den international renommierten Kammermusikring.
Als eines der sechs öffentlich geförderten Kommunaltheater Niedersachsens verfügt dieses Theater neben der Schlosstheater-Bühne über zwei Studio-Bühnen im Schloss, ein Sommertheater im Schlossinnenhof und seit 2015 über die HALLE 19 neben der CD-Kaserne.
Insgesamt richten die über 100 Mitarbeiter*innen auf diesen Bühnen und im Landkreis jährlich über 600 Veranstaltungen aus.
Das Schlosstheater gehört damit zu den ältesten noch dauerhaft bespielten Barocktheatern Europas, dessen historische Spielstätte dem heutigen, modernen Theater seinen Namen gab und Tradition und Moderne verbindet.