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Veranstaltungsinfos
Ach! Hannah Arendt
Riverside Salon
Gespräch und Publikumsdiskussion mit Marko Martin und Matthias Bormuth
Der Journalist Marko Martin ist bekannt für seine politischen Angriffe. Seine Berliner Rede, die er 2024 zum Jubiläum der Friedlichen Revolution vor dem Bundespräsidenten hielt, bezeichnete DIE ZEIT als „Sternstunde der Demokratie“. Sein jüngstes Buch „Freiheitsaufgaben“ geht kritisch vom Rechtsruck im Osten und der Verzagtheit im Westen aus und sieht die deutsche Demokratie am Scheideweg. Mit Manès Sperber und André Glucksmann fragt er: Stellen wir uns den Freiheitsaufgaben oder geben wir unsere Freiheit auf? Darüber spricht er mit Matthias Bormuth, Kenner der antitotalitären Debatte, die Hannah Arendt in Verbindung mit New York Intellectuals wie Melvin Lasky in Elemente und Ursprünge totaler Herrschaft stellte. Nach einem kurzen Gespräch der beiden ist das Publikum herzlich eingeladen, von den historischen Reflexionen her auch zu aktuellen Herausforderungen im politischen Leben mitzudiskutieren. Neben einem Essayband zur israelischen Literatur und einer Tel Aviv-Hommage erschienen in der Anderen Bibliothek seine Bücher „Schlafende Hunde“ und „Die Nacht von San Salvador“ sowie 2019 der Essayband „Dissidentisches Denken“. Mit „Das Haus in Habana. Ein Rapport“ stand er auf der Shortlist des Essayistikpreises der Leipziger Buchmesse.
ink. Salonbar, Gebäck und kandierte Früchte
Gefördert von der Baden-Württemberg Stiftung
Riverside Salon
Gespräch und Publikumsdiskussion mit Marko Martin und Matthias Bormuth
Der Journalist Marko Martin ist bekannt für seine politischen Angriffe. Seine Berliner Rede, die er 2024 zum Jubiläum der Friedlichen Revolution vor dem Bundespräsidenten hielt, bezeichnete DIE ZEIT als „Sternstunde der Demokratie“. Sein jüngstes Buch „Freiheitsaufgaben“ geht kritisch vom Rechtsruck im Osten und der Verzagtheit im Westen aus und sieht die deutsche Demokratie am Scheideweg. Mit Manès Sperber und André Glucksmann fragt er: Stellen wir uns den Freiheitsaufgaben oder geben wir unsere Freiheit auf? Darüber spricht er mit Matthias Bormuth, Kenner der antitotalitären Debatte, die Hannah Arendt in Verbindung mit New York Intellectuals wie Melvin Lasky in Elemente und Ursprünge totaler Herrschaft stellte. Nach einem kurzen Gespräch der beiden ist das Publikum herzlich eingeladen, von den historischen Reflexionen her auch zu aktuellen Herausforderungen im politischen Leben mitzudiskutieren. Neben einem Essayband zur israelischen Literatur und einer Tel Aviv-Hommage erschienen in der Anderen Bibliothek seine Bücher „Schlafende Hunde“ und „Die Nacht von San Salvador“ sowie 2019 der Essayband „Dissidentisches Denken“. Mit „Das Haus in Habana. Ein Rapport“ stand er auf der Shortlist des Essayistikpreises der Leipziger Buchmesse.
ink. Salonbar, Gebäck und kandierte Früchte
Gefördert von der Baden-Württemberg Stiftung
Ort der Veranstaltung
Mit einer Rede von W.G. Sebald wurde das Literaturhaus im November 2001 eröffnet. Das denkmalgeschützte Gebäude mit historischem Pater-Noster und Atrium liegt gegenüber der Liederhalle und ist Teil des neu gestalteten Bosch-Areals. Zwei Etagen, zu denen auch das ehemalige Arbeitszimmer von Robert Bosch gehört, werden vom 1997 gegründeten Literaturhaus-Verein genutzt.
Ob Orhan Pamuk, Sibylle Lewitscharoff oder (der norwegische Experimentalkünstler) Terje Dragseth, ob 1800 Besucher, 180 oder 18, ob Architektur oder Zeichentrickfilm, ob Tagungen zur Literatur Afrikas oder Nachtgespräche mit Hanns-Josef Ortheil – das Literaturhaus Stuttgart hat sich zu einem lebendigen Treffpunkt der Stadt entwickelt. Für viele Abende wurden Originalbeiträge in Auftrag gegeben, so in den Essayreihen Betrifft: (mit der Stuttgarter Zeitung), Fremdwort (mit dem SWR) oder den deutsch-französischen Reihen »J’accuse…!« und »carte blanche« (mit dem Institut Français und der Robert Bosch Stiftung). Schwerpunkte sind überdies »Comic & Literatur«, das Festival der digitalen Literatur »Literatur und Strom« sowie »Literatür«, die deutsch-türkische Literaturnacht. Hinzu kommen Ausstellungen, oft von Publikationen begleitet; jüngst etwa »W.G. Sebald – Zerstreute Reminiszenzen«, die bis nach Brüssel wanderte.
Ob Orhan Pamuk, Sibylle Lewitscharoff oder (der norwegische Experimentalkünstler) Terje Dragseth, ob 1800 Besucher, 180 oder 18, ob Architektur oder Zeichentrickfilm, ob Tagungen zur Literatur Afrikas oder Nachtgespräche mit Hanns-Josef Ortheil – das Literaturhaus Stuttgart hat sich zu einem lebendigen Treffpunkt der Stadt entwickelt. Für viele Abende wurden Originalbeiträge in Auftrag gegeben, so in den Essayreihen Betrifft: (mit der Stuttgarter Zeitung), Fremdwort (mit dem SWR) oder den deutsch-französischen Reihen »J’accuse…!« und »carte blanche« (mit dem Institut Français und der Robert Bosch Stiftung). Schwerpunkte sind überdies »Comic & Literatur«, das Festival der digitalen Literatur »Literatur und Strom« sowie »Literatür«, die deutsch-türkische Literaturnacht. Hinzu kommen Ausstellungen, oft von Publikationen begleitet; jüngst etwa »W.G. Sebald – Zerstreute Reminiszenzen«, die bis nach Brüssel wanderte.