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Gefälschte Geschichte - Jason Stanley
Tickets ab 14,00 €
*
Ermäßigung verfügbar
Veranstalter:
Literaturhaus Stuttgart , Breitscheidstraße 4, 70174 Stuttgart, Deutschland
Veranstaltungsinfos
Ach! Hannah Arendt
Lesung und Gespräch mit Jason Stanley, Moderation: Matthias Bormuth
Jason Stanley enthüllt in seinem neuen Buch die weltweite Strategie der autoritären Rechten, die Geschichte umzuschreiben und ein Jahrhundert gesellschaftlichen Fortschritts auszulöschen. Die schlimmsten faschistischen Bewegungen der Menschheitsgeschichte begannen in Schulen. Mit scharfem Blick zeigt Stanley, wie Bildung zur Frontlinie im Kampf um Demokratie wird. Erinnerung, Kritik und Freiheit sind in Gefahr, warnt er. Wo seine Überlegungen sich mit jenen Hannah Arendts treffen, die in „Wahrheit und Politik“ die Manipulation historischer Fakten in den totalitären Staaten untersuchte, darüber kommt Matthias Bormuth mit ihm ins Gespräch. Denn Jason Stanley, der als Professor für Philosophie an der Yale University auch die deutschen Universitäten gut kennt, gehört wie Arendt zu den engagierten Intellektuellen, für die Bildung und Wissen kontroverse Meinungswechsel über geschichtliche Wahrheiten und politisches Handeln fördern sollen. Dafür steht auch die Rede, die Stanley in Frankfurt über die Pluralität des Denkens im Judentum hielt.
Gefördert von der Baden-Württemberg Stiftung
Lesung und Gespräch mit Jason Stanley, Moderation: Matthias Bormuth
Jason Stanley enthüllt in seinem neuen Buch die weltweite Strategie der autoritären Rechten, die Geschichte umzuschreiben und ein Jahrhundert gesellschaftlichen Fortschritts auszulöschen. Die schlimmsten faschistischen Bewegungen der Menschheitsgeschichte begannen in Schulen. Mit scharfem Blick zeigt Stanley, wie Bildung zur Frontlinie im Kampf um Demokratie wird. Erinnerung, Kritik und Freiheit sind in Gefahr, warnt er. Wo seine Überlegungen sich mit jenen Hannah Arendts treffen, die in „Wahrheit und Politik“ die Manipulation historischer Fakten in den totalitären Staaten untersuchte, darüber kommt Matthias Bormuth mit ihm ins Gespräch. Denn Jason Stanley, der als Professor für Philosophie an der Yale University auch die deutschen Universitäten gut kennt, gehört wie Arendt zu den engagierten Intellektuellen, für die Bildung und Wissen kontroverse Meinungswechsel über geschichtliche Wahrheiten und politisches Handeln fördern sollen. Dafür steht auch die Rede, die Stanley in Frankfurt über die Pluralität des Denkens im Judentum hielt.
Gefördert von der Baden-Württemberg Stiftung
Ort der Veranstaltung
Mit einer Rede von W.G. Sebald wurde das Literaturhaus im November 2001 eröffnet. Das denkmalgeschützte Gebäude mit historischem Pater-Noster und Atrium liegt gegenüber der Liederhalle und ist Teil des neu gestalteten Bosch-Areals. Zwei Etagen, zu denen auch das ehemalige Arbeitszimmer von Robert Bosch gehört, werden vom 1997 gegründeten Literaturhaus-Verein genutzt.
Ob Orhan Pamuk, Sibylle Lewitscharoff oder (der norwegische Experimentalkünstler) Terje Dragseth, ob 1800 Besucher, 180 oder 18, ob Architektur oder Zeichentrickfilm, ob Tagungen zur Literatur Afrikas oder Nachtgespräche mit Hanns-Josef Ortheil – das Literaturhaus Stuttgart hat sich zu einem lebendigen Treffpunkt der Stadt entwickelt. Für viele Abende wurden Originalbeiträge in Auftrag gegeben, so in den Essayreihen Betrifft: (mit der Stuttgarter Zeitung), Fremdwort (mit dem SWR) oder den deutsch-französischen Reihen »J’accuse…!« und »carte blanche« (mit dem Institut Français und der Robert Bosch Stiftung). Schwerpunkte sind überdies »Comic & Literatur«, das Festival der digitalen Literatur »Literatur und Strom« sowie »Literatür«, die deutsch-türkische Literaturnacht. Hinzu kommen Ausstellungen, oft von Publikationen begleitet; jüngst etwa »W.G. Sebald – Zerstreute Reminiszenzen«, die bis nach Brüssel wanderte.
Ob Orhan Pamuk, Sibylle Lewitscharoff oder (der norwegische Experimentalkünstler) Terje Dragseth, ob 1800 Besucher, 180 oder 18, ob Architektur oder Zeichentrickfilm, ob Tagungen zur Literatur Afrikas oder Nachtgespräche mit Hanns-Josef Ortheil – das Literaturhaus Stuttgart hat sich zu einem lebendigen Treffpunkt der Stadt entwickelt. Für viele Abende wurden Originalbeiträge in Auftrag gegeben, so in den Essayreihen Betrifft: (mit der Stuttgarter Zeitung), Fremdwort (mit dem SWR) oder den deutsch-französischen Reihen »J’accuse…!« und »carte blanche« (mit dem Institut Français und der Robert Bosch Stiftung). Schwerpunkte sind überdies »Comic & Literatur«, das Festival der digitalen Literatur »Literatur und Strom« sowie »Literatür«, die deutsch-türkische Literaturnacht. Hinzu kommen Ausstellungen, oft von Publikationen begleitet; jüngst etwa »W.G. Sebald – Zerstreute Reminiszenzen«, die bis nach Brüssel wanderte.