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Bild: Gerlind Reinshagen - Helmut Böttiger und Annette Bühler-Dietrich

Gerlind Reinshagen - Helmut Böttiger und Annette Bühler-Dietrich

Breitscheidstraße 4
70174 Stuttgart

Tickets ab 14,00 € *
Ermäßigung verfügbar
Veranstalter: Literaturhaus Stuttgart , Breitscheidstraße 4, 70174 Stuttgart, Deutschland
* Preise inkl. MwSt., pro Bestellung

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Normalpreis
je 14,00 €

Ermäßigt
je 12,00 €

Literaturhausmitglieder
je 7,00 €

Schwerbehindertenausweis ohne Begleitperson
je 12,00 €

Schwerbehindertenausweis mit Begleitperson (B)
je 12,00 €

Summe 0,00 €
* Preise inkl. MwSt. pro Bestellung

Ermäßigungsinformationen

"ermäßigter Preis": Studierende/Schüler:innen, Schwerbehinderte, Arthaus-, Kulturgemeinschafts- und Gedokausweis

"halber Preis": Mitglieder des Trägervereins Literatur- und Medienhaus Stuttgart sowie der Freunde Literaturhaus Stuttgart e.V. und Schulklassen in Lehrerbegleitung

Bitte beachten Sie, dass die Ermäßigungsnachweise beim Einlass kontrolliert werden.

Alle Tickets zzgl. 2,00 € ReserviX-Servicegebühr/Buchung

Video-Live-Stream: wählen Sie die Kategorie "per Video-Live-Stream teilnehmen" aus. Sie erhalten nach getätigtem Kauf auf Ihrem Ticket die entsprechende URL sowie ein Passwort für die Live-Stream-Lesung. Gerne können Sie bereits einige Minuten vorher eintreten. Der Stream startet automatisch pünktlich zum angekündigten Zeitpunkt und steht Ihnen ab diesem Zeitpunkt 72 Stunden zur Verfügung.
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Veranstaltungsinfos

Szenische Lesung und Gespräch mit Helmut Böttiger und Annette Bühler-Dietrich
Gerlind Reinshagen (1926–2019) gehört zu den wenigen Dramatikerinnen, die in der Bundesrepublik und international ab den 1970er Jahren erfolgreich waren. Großen Beifall erhielten ihre Stücke unter Claus Peymann am Schauspiel Stuttgart; bis zum Ende ihres Lebens veröffentlichte sie Theaterstücke, Prosatexte und schließlich einen Lyrikband im Suhrkamp Verlag. Gespenster bevölkern Reinshagens Schreiben in Drama und Prosa. Figuren aus der Literatur wie Emily Brontë, Virginia Woolf, Robert Walser oder Dylan Thomas suchen die Protagonist:innen heim, machen sich als Stimmen hörbar, die Verdrängtes ans Licht holen und Splitter von Utopie aufscheinen lassen. Auch wo Reinshagen sich mit ihrer eigenen Kriegskindheit befasst, sind es die Freund:innen der Vergangenheit, die die schreibende Erzählerin heimsuchen. In Stuttgart bringen Axel Brauch, Beat Dietrich und Jule Hölzgen diese Stimmen zu Gehör. Über die Autorin ins Gespräch kommen der Autor, Literaturkritiker und Kenner der deutschsprachigen Nachkriegsliteratur Helmut Böttiger und die Literaturwissenschaftlerin und Übersetzerin Annette Bühler-Dietrich.

Gefördert durch die Landeshauptstadt Stuttgart, in Zusammenarbeit mit dem Institut für Literaturwissenschaft Neuere Deutsche Literatur der Universität Stuttgart.

Ort der Veranstaltung

Mit einer Rede von W.G. Sebald wurde das Literaturhaus im November 2001 eröffnet. Das denkmalgeschützte Gebäude mit historischem Pater-Noster und Atrium liegt gegenüber der Liederhalle und ist Teil des neu gestalteten Bosch-Areals. Zwei Etagen, zu denen auch das ehemalige Arbeitszimmer von Robert Bosch gehört, werden vom 1997 gegründeten Literaturhaus-Verein genutzt.

Ob Orhan Pamuk, Sibylle Lewitscharoff oder (der norwegische Experimentalkünstler) Terje Dragseth, ob 1800 Besucher, 180 oder 18, ob Architektur oder Zeichentrickfilm, ob Tagungen zur Literatur Afrikas oder Nachtgespräche mit Hanns-Josef Ortheil – das Literaturhaus Stuttgart hat sich zu einem lebendigen Treffpunkt der Stadt entwickelt. Für viele Abende wurden Originalbeiträge in Auftrag gegeben, so in den Essayreihen Betrifft: (mit der Stuttgarter Zeitung), Fremdwort (mit dem SWR) oder den deutsch-französischen Reihen »J’accuse…!« und »carte blanche« (mit dem Institut Français und der Robert Bosch Stiftung). Schwerpunkte sind überdies »Comic & Literatur«, das Festival der digitalen Literatur »Literatur und Strom« sowie »Literatür«, die deutsch-türkische Literaturnacht. Hinzu kommen Ausstellungen, oft von Publikationen begleitet; jüngst etwa »W.G. Sebald – Zerstreute Reminiszenzen«, die bis nach Brüssel wanderte.
Literaturhaus Stuttgart
Breitscheidstr. 4
70174 Stuttgart
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