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Geschriebenes und Proklamiertes. Die ukrainische Moderne am Anfang des 20. Jahrhunderts
Katja Petrowskaja, Irina Bondas, Serhij Zhadan, Claudia Dathe  
Veranstalter:
Literarisches Colloquium Berlin e.V. , Am Sandwerder 5, 14109 Berlin, Deutschland
* Preise inkl. MwSt.,
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Veranstaltungsinfos
An diesem Abend stellen Katja Petrowskaja und Serhij Zhadan Autor·innen der ukrainischen Moderne am Ufer des Wannsees vor. Darunter sind der Autor des ersten ukrainischen Stadtromans Walerian Pidmohylnyj und der Futurist Mychail Semenko, der mit seinen Manifesten, Sprachspielen und visuellen Gedichten einen Bogen vom ukrainischen Barock in die 1920er Jahre schlägt und neue moderne literarische Formen in der ukrainischen Literatur begründet. Katja Petrowskaja und Serhij Zhadan kommen mit den Übersetzerinnen Claudia Dathe und Irina Bondas über das Übersetzen und Vermitteln von hierzulande unbekannten, in der Ukraine als Klassiker·innen geltenden Autor·innen ins Gespräch. Im Anschluss lädt das Ukrainische Institut in Deutschland zu einem Umtrunk ein. Wir danken unseren Kooperationspartnern, der Bundeszentrale für politische Bildung, dem Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien, dem Bundesministerium Wohnen, Kunst, Kultur, Medien und Sport, dem Institut für die Wissenschaften vom Menschen und dem Wallstein Verlag sowie unserem Kulturpartner ARTE.
Katja Petrowskaja, Irina Bondas, Serhij Zhadan, Claudia Dathe
Lesungen und Gespräche zur »Ukrainischen Bibliothek«
Einführung: Kateryna Rietz-Rakul
Moderation: Natascha Freundel
Bild: Serhij Zhadan © privat
Katja Petrowskaja, Irina Bondas, Serhij Zhadan, Claudia Dathe
Lesungen und Gespräche zur »Ukrainischen Bibliothek«
Einführung: Kateryna Rietz-Rakul
Moderation: Natascha Freundel
Bild: Serhij Zhadan © privat
Ort der Veranstaltung
Am östlichen Ufer des Wannsees schlummert eine imposante Gründerzeitvilla hinter hohen Bäumen. Ihre interessante, wenn auch etwas abgewohnte Fassade lässt erahnen, dass dieses backsteinerne Gebäude auf eine bewegte Geschichte zurückblickt. Zahlreiche Besitzer durften sich bereits als Herren dieses Hauses mit englischem Garten und Blick auf den Sonnenuntergang über dem Wannsee bezeichnen. Der Dramatiker Carl Zuckmayer schrieb hier einst seinen Fröhlichen Weinberg, und auch die Schriftstellerin Anna Seghers war zu Gast in diesem Haus. Während des Nationalsozialismus diente das Grundstück als Sitz der Reichsmarine, später nutzten es die Amerikaner als Militärquartier. Noch in den 1940er Jahren wurde in diesen Gemäuern das Casino-Hotel am Wannsee eröffnet.
Seit 1963 ist das Haus Gründungsort und Sitz des Literarischen Colloquiums Berlin e.V. Heute ist es ein Ort des Austauschs und der Begegnung: eine Bühne für das literarische Gespräch, eine Talentschmiede, ein Gästehaus, ein Raum der Reflexion für Schriftstellerinnen, Schriftsteller und Literaturbegeisterte. Das Literarische Colloquium Berlin steht im Dialog mit der Welt und veranstaltet regelmäßig Lesungen, Festivals und Messen. Entdecken Sie mit unseren Tickets die bunte Vielfalt des Literarischen Colloquiums Berlin und genießen Sie das einzigartige Ambiente an einem der inspirierendsten Orte Berlins.
Seit 1963 ist das Haus Gründungsort und Sitz des Literarischen Colloquiums Berlin e.V. Heute ist es ein Ort des Austauschs und der Begegnung: eine Bühne für das literarische Gespräch, eine Talentschmiede, ein Gästehaus, ein Raum der Reflexion für Schriftstellerinnen, Schriftsteller und Literaturbegeisterte. Das Literarische Colloquium Berlin steht im Dialog mit der Welt und veranstaltet regelmäßig Lesungen, Festivals und Messen. Entdecken Sie mit unseren Tickets die bunte Vielfalt des Literarischen Colloquiums Berlin und genießen Sie das einzigartige Ambiente an einem der inspirierendsten Orte Berlins.