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Hinsehen & Zuhören - Jean-Remy von Matt und Bernhard Pörksen
Tickets ab 14,00 €
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Ermäßigung verfügbar
Veranstalter:
Literaturhaus Stuttgart , Breitscheidstraße 4, 70174 Stuttgart, Deutschland
* Preise inkl. MwSt.,
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Veranstaltungsinfos
Gespräch mit Jean-Remy von Matt und Bernhard Pörksen
Über das Auge verarbeitet unser Gehirn in Sekundenschnelle eindringliche Botschaften. Jean-Remy von Matt, heute Konzeptkünstler, hat mit diesem Wissen Werbegeschichte geschrieben. Die Agentur Jung von Matt ist berühmt für ihre Kampagnen für Edeka, Mercedes-Benz oder Sixt und für Slogans wie „Bild Dir Deine Meinung“, „Wer hat’s erfunden?“ oder „Drei, zwei, eins, meins“. 2025 erschien von Matts Buch „Am Ende. Erlebnisse und Erkenntnisse aus meinem kreativen Leben“ – ein autobiografisches Schlusswort zu seiner Karriere als kreativer Kopf von Deutschlands bekanntester Werbeagentur. Über laute Kampagnen und leises Verstehen kommt Jean-Remy von Matt ins Gespräch mit Bernhard Pörksen, Professor für Medienwissenschaft an der Universität Tübingen und weithin bekannt durch seine Arbeiten zur Skandalforschung sowie seine Bücher mit dem Psychologen Friedemann Schulz von Thun. Zuletzt erschien sein Buch „Zuhören. Die Kunst, sich der Welt zu öffnen“. Hier fragt er vor allem nach den Mechanismen, die das Zuhören verhindern. Was heißt es, wirklich zuzuhören, die eigenen Überzeugungen in Frage zu stellen, sich der Weltsicht des anderen auszusetzen – ob im privaten Umgang oder in der Öffentlichkeit?
In Zusammenarbeit mit dem Wirtschaftsclub im Literaturhaus e.V.
Über das Auge verarbeitet unser Gehirn in Sekundenschnelle eindringliche Botschaften. Jean-Remy von Matt, heute Konzeptkünstler, hat mit diesem Wissen Werbegeschichte geschrieben. Die Agentur Jung von Matt ist berühmt für ihre Kampagnen für Edeka, Mercedes-Benz oder Sixt und für Slogans wie „Bild Dir Deine Meinung“, „Wer hat’s erfunden?“ oder „Drei, zwei, eins, meins“. 2025 erschien von Matts Buch „Am Ende. Erlebnisse und Erkenntnisse aus meinem kreativen Leben“ – ein autobiografisches Schlusswort zu seiner Karriere als kreativer Kopf von Deutschlands bekanntester Werbeagentur. Über laute Kampagnen und leises Verstehen kommt Jean-Remy von Matt ins Gespräch mit Bernhard Pörksen, Professor für Medienwissenschaft an der Universität Tübingen und weithin bekannt durch seine Arbeiten zur Skandalforschung sowie seine Bücher mit dem Psychologen Friedemann Schulz von Thun. Zuletzt erschien sein Buch „Zuhören. Die Kunst, sich der Welt zu öffnen“. Hier fragt er vor allem nach den Mechanismen, die das Zuhören verhindern. Was heißt es, wirklich zuzuhören, die eigenen Überzeugungen in Frage zu stellen, sich der Weltsicht des anderen auszusetzen – ob im privaten Umgang oder in der Öffentlichkeit?
In Zusammenarbeit mit dem Wirtschaftsclub im Literaturhaus e.V.
Ort der Veranstaltung
Mit einer Rede von W.G. Sebald wurde das Literaturhaus im November 2001 eröffnet. Das denkmalgeschützte Gebäude mit historischem Pater-Noster und Atrium liegt gegenüber der Liederhalle und ist Teil des neu gestalteten Bosch-Areals. Zwei Etagen, zu denen auch das ehemalige Arbeitszimmer von Robert Bosch gehört, werden vom 1997 gegründeten Literaturhaus-Verein genutzt.
Ob Orhan Pamuk, Sibylle Lewitscharoff oder (der norwegische Experimentalkünstler) Terje Dragseth, ob 1800 Besucher, 180 oder 18, ob Architektur oder Zeichentrickfilm, ob Tagungen zur Literatur Afrikas oder Nachtgespräche mit Hanns-Josef Ortheil – das Literaturhaus Stuttgart hat sich zu einem lebendigen Treffpunkt der Stadt entwickelt. Für viele Abende wurden Originalbeiträge in Auftrag gegeben, so in den Essayreihen Betrifft: (mit der Stuttgarter Zeitung), Fremdwort (mit dem SWR) oder den deutsch-französischen Reihen »J’accuse…!« und »carte blanche« (mit dem Institut Français und der Robert Bosch Stiftung). Schwerpunkte sind überdies »Comic & Literatur«, das Festival der digitalen Literatur »Literatur und Strom« sowie »Literatür«, die deutsch-türkische Literaturnacht. Hinzu kommen Ausstellungen, oft von Publikationen begleitet; jüngst etwa »W.G. Sebald – Zerstreute Reminiszenzen«, die bis nach Brüssel wanderte.
Ob Orhan Pamuk, Sibylle Lewitscharoff oder (der norwegische Experimentalkünstler) Terje Dragseth, ob 1800 Besucher, 180 oder 18, ob Architektur oder Zeichentrickfilm, ob Tagungen zur Literatur Afrikas oder Nachtgespräche mit Hanns-Josef Ortheil – das Literaturhaus Stuttgart hat sich zu einem lebendigen Treffpunkt der Stadt entwickelt. Für viele Abende wurden Originalbeiträge in Auftrag gegeben, so in den Essayreihen Betrifft: (mit der Stuttgarter Zeitung), Fremdwort (mit dem SWR) oder den deutsch-französischen Reihen »J’accuse…!« und »carte blanche« (mit dem Institut Français und der Robert Bosch Stiftung). Schwerpunkte sind überdies »Comic & Literatur«, das Festival der digitalen Literatur »Literatur und Strom« sowie »Literatür«, die deutsch-türkische Literaturnacht. Hinzu kommen Ausstellungen, oft von Publikationen begleitet; jüngst etwa »W.G. Sebald – Zerstreute Reminiszenzen«, die bis nach Brüssel wanderte.