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Hirn Statt Moral - orangerie theater
Veranstalter:
Orangerie Theater e.V. , Volksgartenstraße 25, 50677 Köln, Deutschland
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Veranstaltungsinfos
Im Rahmen des URBÄNG-Festivals 2026
Die Welt befindet sich in einem Dauerkrisenzustand, in dem gegenseitige Humanisierung über Identitätskategorien und politische Unterschiede hinweg immer unmöglicher scheinen.
Gängige Moral-und Wertediskurse scheitern zunehmend. Stattdessen müssen wir grundlegend unsere menschliche Natur und das Gehirn dahinter besser verstehen: Was passiert im Gehirn, wenn wir Angst vor Fremden oder Dehumanisierung gegenüber dem Gegner oder Furcht gegenüber einer liberal-offenen Zukunft empfinden? Mit welcher politischen und künstlerischen Sprache können diese kognitiven Mechanismen adressiert und gar geändert werden? Dieser Vortrag zeichnet eine neue politische Philosophie, basierend auf unserer menschlichen neuronalen und biologischen Existenz, auf, mit der wir die schwierigen Herausforderungen unserer Zeit kognitiv und körperlich angehen können.
Dr. Liya Yu ist neuropolitische Philosophin und Politikwissenschaftlerin. In ihren Vorträgen verbindet sie Erkenntnisse der Hirnforschung mit Fragen nach Demokratie, gesellschaftlicher Spaltung und Solidarität. Sie zeigt, warum uns politische Gegner:innen oft so fremd erscheinen – und wie ein neues Verständnis unseres Denkens helfen kann, Polarisierung und Dehumanisierung zu überwinden.
Sprache: Deutsch
Zugänglichkeit: Für Rollstuhlfahrer:innen geeignet
Mitwirkende: Liya Yu
Die Welt befindet sich in einem Dauerkrisenzustand, in dem gegenseitige Humanisierung über Identitätskategorien und politische Unterschiede hinweg immer unmöglicher scheinen.
Gängige Moral-und Wertediskurse scheitern zunehmend. Stattdessen müssen wir grundlegend unsere menschliche Natur und das Gehirn dahinter besser verstehen: Was passiert im Gehirn, wenn wir Angst vor Fremden oder Dehumanisierung gegenüber dem Gegner oder Furcht gegenüber einer liberal-offenen Zukunft empfinden? Mit welcher politischen und künstlerischen Sprache können diese kognitiven Mechanismen adressiert und gar geändert werden? Dieser Vortrag zeichnet eine neue politische Philosophie, basierend auf unserer menschlichen neuronalen und biologischen Existenz, auf, mit der wir die schwierigen Herausforderungen unserer Zeit kognitiv und körperlich angehen können.
Dr. Liya Yu ist neuropolitische Philosophin und Politikwissenschaftlerin. In ihren Vorträgen verbindet sie Erkenntnisse der Hirnforschung mit Fragen nach Demokratie, gesellschaftlicher Spaltung und Solidarität. Sie zeigt, warum uns politische Gegner:innen oft so fremd erscheinen – und wie ein neues Verständnis unseres Denkens helfen kann, Polarisierung und Dehumanisierung zu überwinden.
Sprache: Deutsch
Zugänglichkeit: Für Rollstuhlfahrer:innen geeignet
Mitwirkende: Liya Yu
Ort der Veranstaltung
Das Orangerie-Theater ist ein Freies Theaterhaus in der Kölner Südstadt. Ursprünglich als Festungsbauwerk errichtet, dann lange als Städtische Gärtnerei genutzt, ist die Orangerie nun seit fast 20 Jahren ein Veranstaltungsort mit besonderem Flair, der die freie Kölner Theaterszene repräsentiert. Wir zeigen sowohl eigene Tanz- und Theaterproduktionen unserer Residenzkünstler und anderer Kölner Theatergruppen, als auch nationale und internationale Gastspiele. Auf der Schnittstelle zwischen Performance, Multimedia und Theater-/Tanzexperiment hat sich die Orangerie zu einer der innovativsten Spielstätten Kölns entwickelt.
Möglich macht dieses nicht zuletzt die besondere Innengestaltung des Theaters, das als Raumbühne immer wieder neue Bühnen- und Zuschauersituationen herstellt. Seit 2007 erhält das Orangerie-Theater Konzeptionsförderung seitens der Stadt Köln für sein innovatives Theaterkonzept. Das Orangerie-Theater kooperiert fest mit derzeit 12 Kölner Gruppen und freien Regisseuren/Choreographen, die als basisdemokratisches Netzwerk gemeinsam mit dem Team der Orangerie die künstlerische Leitung formen und somit die Freiheit haben, den Ort inhaltlich intensiv mitzugestalten. Darüber hinaus haben die Residenzkünstler in der Orangerie ihre künstlerische Heimat, in der sie gesichert mindestens eine Produktion pro Spielzeit heraus bringen und ins Repertoire überführen können.
Mit diesem Modell schafft die Orangerie ein Forum für nachhaltigen inhaltlichen und formalen Diskurs, künstlerischen Austausch und Reflektion sowie ein auf der Basis aller beteiligten Künstler entwickeltes, inhaltliches Gesamtkonzept für das Haus. Aber auch für Gastspiele von Gruppen, die nicht dem Residenzkünstler-Netzwerk angehören, bleibt in jedem Fall weiterhin Raum und Zeit reserviert. Diese Öffnung und der Austausch, der darüber entsteht, sind ausdrücklich von allen Beteiligten gewünscht.
Zumal der Bedarf an Theater- und Tanzspielorten für Freie Ensembles in Köln nach wie vor hoch ist. Die Orangerie versteht sich hier auch zukünftig als offenes Haus, an dem das Besondere gezeigt werden soll.
Möglich macht dieses nicht zuletzt die besondere Innengestaltung des Theaters, das als Raumbühne immer wieder neue Bühnen- und Zuschauersituationen herstellt. Seit 2007 erhält das Orangerie-Theater Konzeptionsförderung seitens der Stadt Köln für sein innovatives Theaterkonzept. Das Orangerie-Theater kooperiert fest mit derzeit 12 Kölner Gruppen und freien Regisseuren/Choreographen, die als basisdemokratisches Netzwerk gemeinsam mit dem Team der Orangerie die künstlerische Leitung formen und somit die Freiheit haben, den Ort inhaltlich intensiv mitzugestalten. Darüber hinaus haben die Residenzkünstler in der Orangerie ihre künstlerische Heimat, in der sie gesichert mindestens eine Produktion pro Spielzeit heraus bringen und ins Repertoire überführen können.
Mit diesem Modell schafft die Orangerie ein Forum für nachhaltigen inhaltlichen und formalen Diskurs, künstlerischen Austausch und Reflektion sowie ein auf der Basis aller beteiligten Künstler entwickeltes, inhaltliches Gesamtkonzept für das Haus. Aber auch für Gastspiele von Gruppen, die nicht dem Residenzkünstler-Netzwerk angehören, bleibt in jedem Fall weiterhin Raum und Zeit reserviert. Diese Öffnung und der Austausch, der darüber entsteht, sind ausdrücklich von allen Beteiligten gewünscht.
Zumal der Bedarf an Theater- und Tanzspielorten für Freie Ensembles in Köln nach wie vor hoch ist. Die Orangerie versteht sich hier auch zukünftig als offenes Haus, an dem das Besondere gezeigt werden soll.