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Historischer multimedialer Vortrag: „Wilhelminische Bauten von Berlin bis in die Kaiserbäder“
Thomas Lukow  
Villa Irmgard
Maxim-Gorki-Str. 13
17424 Heringsdorf
Tickets ab 10,00 €
*
Ermäßigung verfügbar
Veranstalter:
Eigenbetrieb Kaiserbäder Insel Usedom , Waldstraße 1, 17429 Seebad Bansin, Deutschland
Veranstaltungsinfos
Historischer multimedialer Vortrag:
„Wilhelminische Bauten von Berlin bis in die Kaiserbäder“
mit Thomas Lukow, Berlin / Stadtführer
Mit der Krönung Wilhelm des I. von Preußen zum Deutschen Kaiser begann auch in der Architektur eine neue Ära. Sein Bruder Wilhelm IV. ist in die Geschichte als der "Baukönig" eingegangen. Während der Kaiser Wilhelm I. noch "milde und zurückhaltend" den italienischen Stil seines älteren Bruders folgte, wurde der Baustil unter Wilhelm II. monumentaler und repräsentativer.
Inmitten von politischen und industriellen Umbrüchen begann das Zeitalter des Historismus. Der Rückgriff auf alte Stilformen und Einbindung der nun errichteten Bauten prägt diese Zeit des Wilhelminischen Baustils. Mit der Entwicklung der im Stockholmer Frieden an Preußen gelangten Insel Usedom und dem Ausbau der Eisenbahn, wurden die Fischerorte an der Küste zu festen Sommerresidenzen der preußischen Oberschicht. Die Bautätigkeit hier für die die neuen Quartiere ist stark vom wilhelminischen Stil geprägt, wenn auch nicht ganz so monumental, aber allemal repräsentativ. Mit dem zunehmenden Tourismus wurden erschwinglichere Bauten aus vorgefertigten Holzelementen errichtet. Auch hier sieht man deutliche Anlehnungen an die wilhelminische Prägung. Der Referent wird dies in einem multimedialen Vortrag beleuchten und mit Geschichten und Anekdoten das Gesellschaftsbild darstellen.
Einlass ab 13.30 Uhr
„Wilhelminische Bauten von Berlin bis in die Kaiserbäder“
mit Thomas Lukow, Berlin / Stadtführer
Mit der Krönung Wilhelm des I. von Preußen zum Deutschen Kaiser begann auch in der Architektur eine neue Ära. Sein Bruder Wilhelm IV. ist in die Geschichte als der "Baukönig" eingegangen. Während der Kaiser Wilhelm I. noch "milde und zurückhaltend" den italienischen Stil seines älteren Bruders folgte, wurde der Baustil unter Wilhelm II. monumentaler und repräsentativer.
Inmitten von politischen und industriellen Umbrüchen begann das Zeitalter des Historismus. Der Rückgriff auf alte Stilformen und Einbindung der nun errichteten Bauten prägt diese Zeit des Wilhelminischen Baustils. Mit der Entwicklung der im Stockholmer Frieden an Preußen gelangten Insel Usedom und dem Ausbau der Eisenbahn, wurden die Fischerorte an der Küste zu festen Sommerresidenzen der preußischen Oberschicht. Die Bautätigkeit hier für die die neuen Quartiere ist stark vom wilhelminischen Stil geprägt, wenn auch nicht ganz so monumental, aber allemal repräsentativ. Mit dem zunehmenden Tourismus wurden erschwinglichere Bauten aus vorgefertigten Holzelementen errichtet. Auch hier sieht man deutliche Anlehnungen an die wilhelminische Prägung. Der Referent wird dies in einem multimedialen Vortrag beleuchten und mit Geschichten und Anekdoten das Gesellschaftsbild darstellen.
Einlass ab 13.30 Uhr
Ort der Veranstaltung
Villa Irmgard
Maxim Gorki Straße 13
17424 Heringsdorf