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Veranstaltungsinfos
"HÜTTENKÄSE"
Dieses Programm ist längst Kult - und es gibt Zuschauer, die es sich deshalb auch ein viertes oder fünftes Mal anschauen. Worum geht‘s? Drei Aussteiger auf dem Jakobsweg, eingeschlossen bei Gewitter in einer Hütte. Ohne Handynetz, ohne WLAN, aber mit viel Zeit: eine kinderhassende Lehrerin, ein spleeniger Pfarrer und ein vermeintlich von seiner Krankenkasse auf Wanderschaft geschickter Mittvierziger. Auf der Suche nach dem Sinn des Lebens finden sie zunächst mal jede Menge verbaler Herausforderungen auf engstem Raum. Trägt man eigentlich eine Mitschuld, wenn man in einem Betrieb etwas produziert, das für Waffen gebraucht wird? Wie erzieht man Kinder eigentlich richtig, wenn sie zwar eine eigene Meinung haben dürfen, aber möglichst nicht widersprechen sollen? Und wie geht das überhaupt, dieses Miteinanderreden? Ein wunderbar aktuelles Kammerspiel mit Beate Laaß, Alexander Pluquett und Mario Grünewald aus der Feder von Philipp Schaller und Michael Frowin.
Musik: Jens Wagner und Volker Fiebig / Regie: Mario Grünewald
Foto: Robert Jentzsch
Dieses Programm ist längst Kult - und es gibt Zuschauer, die es sich deshalb auch ein viertes oder fünftes Mal anschauen. Worum geht‘s? Drei Aussteiger auf dem Jakobsweg, eingeschlossen bei Gewitter in einer Hütte. Ohne Handynetz, ohne WLAN, aber mit viel Zeit: eine kinderhassende Lehrerin, ein spleeniger Pfarrer und ein vermeintlich von seiner Krankenkasse auf Wanderschaft geschickter Mittvierziger. Auf der Suche nach dem Sinn des Lebens finden sie zunächst mal jede Menge verbaler Herausforderungen auf engstem Raum. Trägt man eigentlich eine Mitschuld, wenn man in einem Betrieb etwas produziert, das für Waffen gebraucht wird? Wie erzieht man Kinder eigentlich richtig, wenn sie zwar eine eigene Meinung haben dürfen, aber möglichst nicht widersprechen sollen? Und wie geht das überhaupt, dieses Miteinanderreden? Ein wunderbar aktuelles Kammerspiel mit Beate Laaß, Alexander Pluquett und Mario Grünewald aus der Feder von Philipp Schaller und Michael Frowin.
Musik: Jens Wagner und Volker Fiebig / Regie: Mario Grünewald
Foto: Robert Jentzsch
Ort der Veranstaltung
Wer politisches Kabarett in Dresden sucht, der ist bei der Herkuleskeule genau am richtigen Ort. Vor über einem halben Jahrhundert wurde die Herkuleskeule von Manfred Schubert im Keller einer alten Kirchenruine gegründet und über 20 Jahre geleitet. 1985 übernahm Wolfgang Schaller, der vorher schon einige Jahre als Autor und Dramaturg am Haus tätig war, den Posten der künstlerischen Leitung. 2020 tritt dann sein Sohn Philipp Schaller in die Fußstapfen seines Vaters und hat seitdem die künstlerische Leitung des Ensembles inne. Besonders in der DDR war die Herkuleskeule ein Ort für kritisches Denken und blieb auch nach dem Mauerfall unabhängig. Mit einem Ensemble, das aus vielfältigen Meinungen besteht, macht die Herkuleskeule aus, denn eins wird von allen Ensemble-Mitgliedern geteilt: Die Lust, sich einzumischen, Haltung zu demonstrieren und zu provozieren. Eine Vielzahl an hochkarätigen Kabarettistinnen und Kabarettisten, wie Wolfgang Stumph und Uwe Steimle, haben in der Herkuleskeule ihre ersten Erfahrungen gesammelt. Seit 2017 hat das Kabarett ein neues Zuhause im Kabarettkeller des Dresdner Kulturpalastes gefunden.
Wer sich Programme wie Hüttenkäse, Leise fliehen meine Glieder oder Im Kühlschrank brennt noch Licht nicht entgehen lassen und hochaktuelles politisches Kabarett erleben möchte, der sollte der Herkuleskeule unbedingt einen Besuch abstatten!
Wer sich Programme wie Hüttenkäse, Leise fliehen meine Glieder oder Im Kühlschrank brennt noch Licht nicht entgehen lassen und hochaktuelles politisches Kabarett erleben möchte, der sollte der Herkuleskeule unbedingt einen Besuch abstatten!