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Ich möchte zurückgehen in der Zeit - Judith Hermann
Tickets ab 14,00 €
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Ermäßigung verfügbar
Veranstalter:
Literaturhaus Stuttgart , Breitscheidstraße 4, 70174 Stuttgart, Deutschland
Veranstaltungsinfos
Lesung und Gespräch mit Judith Hermann, Moderation: Helmut Böttiger
„Ich möchte zurückgehen in der Zeit“ – so lautet der Titel des neuen Buchs von Judith Hermann, in dem sie den Spuren ihres Großvaters folgt, der während des Zweiten Weltkriegs für die SS im polnischen Radom stationiert war. Sie verknüpft ihr Schreiben mit einer lange verleugneten Geschichte, reist von Polen aus weiter zu ihrer Schwester nach Neapel und geht Erinnern und Vergessender folgenden Generationen nach. In Zwischen- und Untertönen taucht das
Verdrängte, die Leerstellen unserer Gesellschaft auf. Es zeigt sich, wie fragil unser Leben und der Versuch, sich in diesem einzurichten, ist, aber auch, welche Schönheit sich darin verbergen kann. Judith Hermann wurde 1970 in Berlin geboren. Ihr Debüt „Sommerhaus, später“ (1998) machte sie international bekannt. Es folgten in Teilen auch verfilmte Erzählungsbände und Romane.
„Ich möchte zurückgehen in der Zeit“ – so lautet der Titel des neuen Buchs von Judith Hermann, in dem sie den Spuren ihres Großvaters folgt, der während des Zweiten Weltkriegs für die SS im polnischen Radom stationiert war. Sie verknüpft ihr Schreiben mit einer lange verleugneten Geschichte, reist von Polen aus weiter zu ihrer Schwester nach Neapel und geht Erinnern und Vergessender folgenden Generationen nach. In Zwischen- und Untertönen taucht das
Verdrängte, die Leerstellen unserer Gesellschaft auf. Es zeigt sich, wie fragil unser Leben und der Versuch, sich in diesem einzurichten, ist, aber auch, welche Schönheit sich darin verbergen kann. Judith Hermann wurde 1970 in Berlin geboren. Ihr Debüt „Sommerhaus, später“ (1998) machte sie international bekannt. Es folgten in Teilen auch verfilmte Erzählungsbände und Romane.
Ort der Veranstaltung
Mit einer Rede von W.G. Sebald wurde das Literaturhaus im November 2001 eröffnet. Das denkmalgeschützte Gebäude mit historischem Pater-Noster und Atrium liegt gegenüber der Liederhalle und ist Teil des neu gestalteten Bosch-Areals. Zwei Etagen, zu denen auch das ehemalige Arbeitszimmer von Robert Bosch gehört, werden vom 1997 gegründeten Literaturhaus-Verein genutzt.
Ob Orhan Pamuk, Sibylle Lewitscharoff oder (der norwegische Experimentalkünstler) Terje Dragseth, ob 1800 Besucher, 180 oder 18, ob Architektur oder Zeichentrickfilm, ob Tagungen zur Literatur Afrikas oder Nachtgespräche mit Hanns-Josef Ortheil – das Literaturhaus Stuttgart hat sich zu einem lebendigen Treffpunkt der Stadt entwickelt. Für viele Abende wurden Originalbeiträge in Auftrag gegeben, so in den Essayreihen Betrifft: (mit der Stuttgarter Zeitung), Fremdwort (mit dem SWR) oder den deutsch-französischen Reihen »J’accuse…!« und »carte blanche« (mit dem Institut Français und der Robert Bosch Stiftung). Schwerpunkte sind überdies »Comic & Literatur«, das Festival der digitalen Literatur »Literatur und Strom« sowie »Literatür«, die deutsch-türkische Literaturnacht. Hinzu kommen Ausstellungen, oft von Publikationen begleitet; jüngst etwa »W.G. Sebald – Zerstreute Reminiszenzen«, die bis nach Brüssel wanderte.
Ob Orhan Pamuk, Sibylle Lewitscharoff oder (der norwegische Experimentalkünstler) Terje Dragseth, ob 1800 Besucher, 180 oder 18, ob Architektur oder Zeichentrickfilm, ob Tagungen zur Literatur Afrikas oder Nachtgespräche mit Hanns-Josef Ortheil – das Literaturhaus Stuttgart hat sich zu einem lebendigen Treffpunkt der Stadt entwickelt. Für viele Abende wurden Originalbeiträge in Auftrag gegeben, so in den Essayreihen Betrifft: (mit der Stuttgarter Zeitung), Fremdwort (mit dem SWR) oder den deutsch-französischen Reihen »J’accuse…!« und »carte blanche« (mit dem Institut Français und der Robert Bosch Stiftung). Schwerpunkte sind überdies »Comic & Literatur«, das Festival der digitalen Literatur »Literatur und Strom« sowie »Literatür«, die deutsch-türkische Literaturnacht. Hinzu kommen Ausstellungen, oft von Publikationen begleitet; jüngst etwa »W.G. Sebald – Zerstreute Reminiszenzen«, die bis nach Brüssel wanderte.