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Isabella Caldart - »Die Stadt, die sie schrieben«. Buchpremiere
Tickets ab 6,00 €
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Veranstalter:
Hessisches Literaturforum im Mousonturm e.V. , Waldschmidtstraße 4, 60316 Frankfurt am Main, Deutschland
Veranstaltungsinfos
„New York City ist nicht nur die Stadt, über die diese Autorinnen schrieben. Es ist vor allem die Stadt, die wir alle lieben.“
In der nördlichen Hemisphäre gibt es wohl kaum eine Stadt, die so viele Gegensätze in sich vereint wie New York City: Wall-Street-Manager treffen auf Punks, Ostküstenintellektuelle auf Popkultur, Brownstones auf Wolkenkratzer. Dass sich die Bilder, die wir alle mit New York verbinden, in unserem kollektiven Gedächtnis festgesetzt haben, ist natürlich auch auf den Status der Stadt als Zentrum der US-amerikanischen Kultur zurückzuführen: nicht nur wurden hier unzählige Filme gedreht – New York ist auch einer der häufigsten Schauplätze in der Literaturgeschichte.
In »Die Stadt, die sie schrieben« versammelt Isabella Caldart Essays zu mehr als 20 Autorinnen, die mit ihren Werken zur Ikonographisierung dieses Ortes beigetragen haben und völlig zu Unrecht im Schatten ihrer männlichen Kollegen stehen. Die Auswahl ist bestechend, weil sie die kulturelle Vielfalt dieses Schmelztiegels abbildet: Da stehen hierzulande kaum bekannte Autorinnen wie die jüdische Lyrikerin Emma Lazarus, deren Gedicht »The New Colossus« in den Sockel der Freiheitsstatue graviert ist, oder die Undercover-Journalistin Nellie Bly neben einem Weltstar wie Siri Hustvedt oder der Kult(nicht)autorin Fran Lebovitz, die giftige Gesellschaftssatire von Dorothy Parker trifft auf Subkulturikonen wie Kathy Acker und Leslie Feinberg, und die von migrantischen Erfahrungen geprägten Perspektiven von Daphne Palasi Andreades oder Lisa Ko finden ebenso Platz wie die vielleicht bekannteste Chronistin des »alten« New Yorks um 1900, Edith Wharton. Selten war ein literarischer Gang von Chelsea über die Lower East Side bis nach Brooklyn und Queens klüger und unterhaltsamer als hier.
Moderation: Björn Jager
In Kooperation mit dem Land in Sicht Buchladen.
Eintritt: € 6,-/9,-/12,- (pay as you wish)
Isabella Caldart, geboren in Frankfurt am Main, ist freie Journalistin mit den Schwerpunkten Literatur, Popkultur und Gesellschaft. Sie betreut die SocialMedia-Accounts des Deutschen Buchpreises, arbeitet als Lektorin und Moderatorin und hat mehrere Bücher veröffentlicht, zuletzt eine Biografie über Nirvana in der Reclam-Reihe »100 Seiten«. Sie hat unter anderem in Barcelona und Berlin gelebt und verbringt regelmäßig längere Zeit in New York City.
In der nördlichen Hemisphäre gibt es wohl kaum eine Stadt, die so viele Gegensätze in sich vereint wie New York City: Wall-Street-Manager treffen auf Punks, Ostküstenintellektuelle auf Popkultur, Brownstones auf Wolkenkratzer. Dass sich die Bilder, die wir alle mit New York verbinden, in unserem kollektiven Gedächtnis festgesetzt haben, ist natürlich auch auf den Status der Stadt als Zentrum der US-amerikanischen Kultur zurückzuführen: nicht nur wurden hier unzählige Filme gedreht – New York ist auch einer der häufigsten Schauplätze in der Literaturgeschichte.
In »Die Stadt, die sie schrieben« versammelt Isabella Caldart Essays zu mehr als 20 Autorinnen, die mit ihren Werken zur Ikonographisierung dieses Ortes beigetragen haben und völlig zu Unrecht im Schatten ihrer männlichen Kollegen stehen. Die Auswahl ist bestechend, weil sie die kulturelle Vielfalt dieses Schmelztiegels abbildet: Da stehen hierzulande kaum bekannte Autorinnen wie die jüdische Lyrikerin Emma Lazarus, deren Gedicht »The New Colossus« in den Sockel der Freiheitsstatue graviert ist, oder die Undercover-Journalistin Nellie Bly neben einem Weltstar wie Siri Hustvedt oder der Kult(nicht)autorin Fran Lebovitz, die giftige Gesellschaftssatire von Dorothy Parker trifft auf Subkulturikonen wie Kathy Acker und Leslie Feinberg, und die von migrantischen Erfahrungen geprägten Perspektiven von Daphne Palasi Andreades oder Lisa Ko finden ebenso Platz wie die vielleicht bekannteste Chronistin des »alten« New Yorks um 1900, Edith Wharton. Selten war ein literarischer Gang von Chelsea über die Lower East Side bis nach Brooklyn und Queens klüger und unterhaltsamer als hier.
Moderation: Björn Jager
In Kooperation mit dem Land in Sicht Buchladen.
Eintritt: € 6,-/9,-/12,- (pay as you wish)
Isabella Caldart, geboren in Frankfurt am Main, ist freie Journalistin mit den Schwerpunkten Literatur, Popkultur und Gesellschaft. Sie betreut die SocialMedia-Accounts des Deutschen Buchpreises, arbeitet als Lektorin und Moderatorin und hat mehrere Bücher veröffentlicht, zuletzt eine Biografie über Nirvana in der Reclam-Reihe »100 Seiten«. Sie hat unter anderem in Barcelona und Berlin gelebt und verbringt regelmäßig längere Zeit in New York City.
Ort der Veranstaltung
Das Künstler:innenhaus Mousonturm in der Waldschmidtstraße 4 in Frankfurt am Main gehört weltweit zu den bedeutendsten und erfolgreichsten freien Produktionszentren. Ursprünglich diente der in den 1920er Jahren erbaute Turm als Teil der Parfüm- und Seifenfabrik Mouson, die die berühmte Creme Mouson produzierte. Die Firma verlegte in den frühen 70ern ihre Produktion, sodass alle Fabrikgebäude bis auf den Turm abgerissen wurden. Über die Jahre wuchs dann die Idee, aus dem Gebäude eine Art Kultur-Fabrik zu gestalten. 1988 war es dann soweit: Das frisch gebackene Haus wurde feierlich als Spiel- und Produktionsstätte für nationale und internationale Künstlerinnen und Künstler aus den Sparten Tanz, Theater, Performance, Musik, Literatur und Bildende Kunst eröffnet.
Der Schwerpunkt der Arbeit des Künstler*innenhaus Mousonturm liegt im Austausch zwischen Kunstschaffenden aus dem deutschsprachigen, europäischen und außereuropäischen Raum, wodurch sich ständig neue ästhetische Ausdrucksformen und Wirkungsweisen ergeben. Dabei spielt auch ein stark zeitgenössisch geprägter Ansatz eine zentrale Rolle, der immer wieder gesellschaftskritische Perspektiven eröffnet und aktuelle Diskurse aufgreift. So beinhaltet das umfangreiche Repertoire Tanz- und Theaterprogramme, Konzerte, Filmvorführungen, Lesungen, Vorträge, Präsentationen von Kunstprojekten und vieles mehr. Zum Selbstverständnis des Hauses gehören zudem Angebote im Bereich Barrierefreiheit wie Audiodeskription, die es einem vielfältigen Publikum ermöglichen, an diesen kulturellen Erfahrungen teilzuhaben.
Die verschiedenen Events finden aber nicht nur im Mousonturm selbst statt, sondern auch in verschiedenen anderen Spielstätten in Frankfurt und Offenbach am Main. Ob sommerliche Konzerte im Musikpavillon des Frankfurter Palmengartens, Workshops im Gesellschaftshaus des Zoos oder weitere Locations mitten in der Innenstadt – die Verantwortlichen vom Künstler*innenhaus Mousonturm tragen einen erheblichen Anteil am pulsierenden Frankfurter Stadtleben und erweitern es kontinuierlich durch innovative, zugängliche und diskursorientierte Kulturprogramme.
Jetzt Tickets sichern und die Veranstaltungen vom und im Künstler*innenhaus Mousonturm live erleben.
Der Schwerpunkt der Arbeit des Künstler*innenhaus Mousonturm liegt im Austausch zwischen Kunstschaffenden aus dem deutschsprachigen, europäischen und außereuropäischen Raum, wodurch sich ständig neue ästhetische Ausdrucksformen und Wirkungsweisen ergeben. Dabei spielt auch ein stark zeitgenössisch geprägter Ansatz eine zentrale Rolle, der immer wieder gesellschaftskritische Perspektiven eröffnet und aktuelle Diskurse aufgreift. So beinhaltet das umfangreiche Repertoire Tanz- und Theaterprogramme, Konzerte, Filmvorführungen, Lesungen, Vorträge, Präsentationen von Kunstprojekten und vieles mehr. Zum Selbstverständnis des Hauses gehören zudem Angebote im Bereich Barrierefreiheit wie Audiodeskription, die es einem vielfältigen Publikum ermöglichen, an diesen kulturellen Erfahrungen teilzuhaben.
Die verschiedenen Events finden aber nicht nur im Mousonturm selbst statt, sondern auch in verschiedenen anderen Spielstätten in Frankfurt und Offenbach am Main. Ob sommerliche Konzerte im Musikpavillon des Frankfurter Palmengartens, Workshops im Gesellschaftshaus des Zoos oder weitere Locations mitten in der Innenstadt – die Verantwortlichen vom Künstler*innenhaus Mousonturm tragen einen erheblichen Anteil am pulsierenden Frankfurter Stadtleben und erweitern es kontinuierlich durch innovative, zugängliche und diskursorientierte Kulturprogramme.
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