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Ist der demokratische Rechtsstaat in der Lage, dem aktuellen Epochenbruch angemessen zu begegnen? - Paul Kirchhof
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Veranstalter:
Literaturhaus Stuttgart , Breitscheidstraße 4, 70174 Stuttgart, Deutschland
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Veranstaltungsinfos
Gespräch mit Paul Kirchhof , Moderation: Achim Dannecker
Die Welt droht aus den Fugen zu geraten. Sehr viel mehr Menschen leben in Autokratien als in Demokratien. Menschenrechte werden missachtet, rechtsstaatliche Institutionen werden außer Kraft gesetzt oder unterwandert. Die Europäische Union und die UNO geraten an die Grenzen ihrer Handlungsfähigkeit. Der Krieg bestimmt den Alltag vieler Menschen und erhält durch den Einsatz von Drohnen eine neue Zerstörungsmacht. Gleichzeitig verlieren Parteien, die für Rechtsstaat und Menschenrechte eintreten, an Zustimmung und Einfluss. Unser demokratischer Rechtsstaat muss neu gedacht und beherzt gelebt werden. Gibt es Strategien, um ihn in eine gute Zukunft zu führen? Mit diesen Fragen wird sich der renommierte Verfassungsrechtler und ehemalige Bundesverfassungsrichter Paul Kirchhof auseinandersetzen.
Eine Veranstaltung des Wirtschaftsclub im Literaturhaus e.V.
Die Welt droht aus den Fugen zu geraten. Sehr viel mehr Menschen leben in Autokratien als in Demokratien. Menschenrechte werden missachtet, rechtsstaatliche Institutionen werden außer Kraft gesetzt oder unterwandert. Die Europäische Union und die UNO geraten an die Grenzen ihrer Handlungsfähigkeit. Der Krieg bestimmt den Alltag vieler Menschen und erhält durch den Einsatz von Drohnen eine neue Zerstörungsmacht. Gleichzeitig verlieren Parteien, die für Rechtsstaat und Menschenrechte eintreten, an Zustimmung und Einfluss. Unser demokratischer Rechtsstaat muss neu gedacht und beherzt gelebt werden. Gibt es Strategien, um ihn in eine gute Zukunft zu führen? Mit diesen Fragen wird sich der renommierte Verfassungsrechtler und ehemalige Bundesverfassungsrichter Paul Kirchhof auseinandersetzen.
Eine Veranstaltung des Wirtschaftsclub im Literaturhaus e.V.
Ort der Veranstaltung
Mit einer Rede von W.G. Sebald wurde das Literaturhaus im November 2001 eröffnet. Das denkmalgeschützte Gebäude mit historischem Pater-Noster und Atrium liegt gegenüber der Liederhalle und ist Teil des neu gestalteten Bosch-Areals. Zwei Etagen, zu denen auch das ehemalige Arbeitszimmer von Robert Bosch gehört, werden vom 1997 gegründeten Literaturhaus-Verein genutzt.
Ob Orhan Pamuk, Sibylle Lewitscharoff oder (der norwegische Experimentalkünstler) Terje Dragseth, ob 1800 Besucher, 180 oder 18, ob Architektur oder Zeichentrickfilm, ob Tagungen zur Literatur Afrikas oder Nachtgespräche mit Hanns-Josef Ortheil – das Literaturhaus Stuttgart hat sich zu einem lebendigen Treffpunkt der Stadt entwickelt. Für viele Abende wurden Originalbeiträge in Auftrag gegeben, so in den Essayreihen Betrifft: (mit der Stuttgarter Zeitung), Fremdwort (mit dem SWR) oder den deutsch-französischen Reihen »J’accuse…!« und »carte blanche« (mit dem Institut Français und der Robert Bosch Stiftung). Schwerpunkte sind überdies »Comic & Literatur«, das Festival der digitalen Literatur »Literatur und Strom« sowie »Literatür«, die deutsch-türkische Literaturnacht. Hinzu kommen Ausstellungen, oft von Publikationen begleitet; jüngst etwa »W.G. Sebald – Zerstreute Reminiszenzen«, die bis nach Brüssel wanderte.
Ob Orhan Pamuk, Sibylle Lewitscharoff oder (der norwegische Experimentalkünstler) Terje Dragseth, ob 1800 Besucher, 180 oder 18, ob Architektur oder Zeichentrickfilm, ob Tagungen zur Literatur Afrikas oder Nachtgespräche mit Hanns-Josef Ortheil – das Literaturhaus Stuttgart hat sich zu einem lebendigen Treffpunkt der Stadt entwickelt. Für viele Abende wurden Originalbeiträge in Auftrag gegeben, so in den Essayreihen Betrifft: (mit der Stuttgarter Zeitung), Fremdwort (mit dem SWR) oder den deutsch-französischen Reihen »J’accuse…!« und »carte blanche« (mit dem Institut Français und der Robert Bosch Stiftung). Schwerpunkte sind überdies »Comic & Literatur«, das Festival der digitalen Literatur »Literatur und Strom« sowie »Literatür«, die deutsch-türkische Literaturnacht. Hinzu kommen Ausstellungen, oft von Publikationen begleitet; jüngst etwa »W.G. Sebald – Zerstreute Reminiszenzen«, die bis nach Brüssel wanderte.