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Jasper Trio
Yuliia Van, Violine; Lukas Rothenfußer, Violoncello; Jung Eun Séverine Kim, Klav  
Tickets ab 26,30 €
*
Ermäßigung verfügbar
Veranstalter:
Kulturring Hildesheim , Judenstr. 3-4, 31134 Hildesheim, Deutschland
* Preise inkl. MwSt.,
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Veranstaltungsinfos
Konzertförderung Deutscher Musikrat
„Befreiungsschläge – Triofreuden von Schumann und Dvořák“
Robert Schumann
Klaviertrio Nr. 1 d-Moll op. 63
Antonín Dvořák
Klaviertrio Nr. 3 f-Moll op. 65
Sowohl für Robert Schumann als auch für Antonín Dvořák waren die hier vorgestellten Klaviertrios ein kreativer Befreiungsschlag, eine kompositorische Insel der Seligkeit. Beide Werke entstanden als Unterbrechung der letztlich vergeblichen Bemühungen um eine Oper: Die Entstehung des Schumannschen Opus 63 fällt 1847 in eine Zeit, deren Energien eigentlich ganz dem Ringen um das erträumte Musikdrama „Genoveva“ gehörten. Diese Arbeit unterbricht er für die Konzeption eines Klaviertrios, bei dem von Ringen keine Spur ist, seine Tagebücher sprechen fortwährend nur von „Triofreuden“. Seine Frau Clara schrieb beglückt: „Es klingt wie von einem, von dem noch vieles zu erwarten steht, so jugendfrisch und kräftig, dabei doch in der Ausführung so meisterhaft…. Der erste Satz ist für mich einer der schönsten, die ich kenne!“
Dvořáks Oper „Dimitrij“ konnte zwar bei ihrer Uraufführung 1882 in Prag vor dem heimischen Publikum große Erfolge feiern, wurde aber einer vernichtenden Kritik unterzogen. Tief verunsichert und von Misstrauen gegenüber seinem eigenen Schaffen geplagt machte sich Dvořák an die Überarbeitung, die allerdings nicht recht gelingen wollte. Im Frühjahr 1883 schließlich packt ihn neue und überschwängliche Schaffenskraft, er schreibt über viele Wochen sein drittes Klaviertrio und ist so erfüllt von seiner neu erblühenden kreativen Schaffenskraft, dass er, wie er selbst sagt, „kaum etwas anderes denken und fühlen kann“. Es entsteht ein meisterhaftes Werk von überwältigender Eindringlichkeit, dramatisch und von großer emotionaler Tiefe, Beweis für den großen Ideenreichtum und die ureigene, oft schmerzlich-melancholische Klangsprache des großen tschechischen Meisters.
Das Jasper Trio ist mehr als die Summe seiner Teile: Yuliia Van, Lukas Rothenfußer und Jung Eun Séverine Kim verbindet nicht nur die Begeisterung für die Klaviertrioliteratur, sie teilen neben der Freude am gemeinsamen Musizieren auch die Faszination für das kammermusikalische Miteinander. Drei Individuen auf der Suche nach einem größeren Ganzen: Ihre Zusammenarbeit ist dabei geprägt von der Lust am Erzählen, dem Erkunden musikalischer Ausdrucksmöglichkeiten, die sich so nur im Ensemble verwirklichen lassen, und dem Erforschen neuer Perspektiven.
„Befreiungsschläge – Triofreuden von Schumann und Dvořák“
Robert Schumann
Klaviertrio Nr. 1 d-Moll op. 63
Antonín Dvořák
Klaviertrio Nr. 3 f-Moll op. 65
Sowohl für Robert Schumann als auch für Antonín Dvořák waren die hier vorgestellten Klaviertrios ein kreativer Befreiungsschlag, eine kompositorische Insel der Seligkeit. Beide Werke entstanden als Unterbrechung der letztlich vergeblichen Bemühungen um eine Oper: Die Entstehung des Schumannschen Opus 63 fällt 1847 in eine Zeit, deren Energien eigentlich ganz dem Ringen um das erträumte Musikdrama „Genoveva“ gehörten. Diese Arbeit unterbricht er für die Konzeption eines Klaviertrios, bei dem von Ringen keine Spur ist, seine Tagebücher sprechen fortwährend nur von „Triofreuden“. Seine Frau Clara schrieb beglückt: „Es klingt wie von einem, von dem noch vieles zu erwarten steht, so jugendfrisch und kräftig, dabei doch in der Ausführung so meisterhaft…. Der erste Satz ist für mich einer der schönsten, die ich kenne!“
Dvořáks Oper „Dimitrij“ konnte zwar bei ihrer Uraufführung 1882 in Prag vor dem heimischen Publikum große Erfolge feiern, wurde aber einer vernichtenden Kritik unterzogen. Tief verunsichert und von Misstrauen gegenüber seinem eigenen Schaffen geplagt machte sich Dvořák an die Überarbeitung, die allerdings nicht recht gelingen wollte. Im Frühjahr 1883 schließlich packt ihn neue und überschwängliche Schaffenskraft, er schreibt über viele Wochen sein drittes Klaviertrio und ist so erfüllt von seiner neu erblühenden kreativen Schaffenskraft, dass er, wie er selbst sagt, „kaum etwas anderes denken und fühlen kann“. Es entsteht ein meisterhaftes Werk von überwältigender Eindringlichkeit, dramatisch und von großer emotionaler Tiefe, Beweis für den großen Ideenreichtum und die ureigene, oft schmerzlich-melancholische Klangsprache des großen tschechischen Meisters.
Das Jasper Trio ist mehr als die Summe seiner Teile: Yuliia Van, Lukas Rothenfußer und Jung Eun Séverine Kim verbindet nicht nur die Begeisterung für die Klaviertrioliteratur, sie teilen neben der Freude am gemeinsamen Musizieren auch die Faszination für das kammermusikalische Miteinander. Drei Individuen auf der Suche nach einem größeren Ganzen: Ihre Zusammenarbeit ist dabei geprägt von der Lust am Erzählen, dem Erkunden musikalischer Ausdrucksmöglichkeiten, die sich so nur im Ensemble verwirklichen lassen, und dem Erforschen neuer Perspektiven.
Ort der Veranstaltung
Die Bischofsmühle ist eine beliebte Veranstaltungsstätte und ein lebendiger Treffpunkt für Kulturbegeisterte aus Hildesheim und der Region. Direkt an der idyllischen Innerste gelegen, befindet sich der Clubraum im historischen Keller einer ehemaligen Wassermühle aus dem 11. Jahrhundert. In dieser besonderen Atmosphäre empfängt die Bischofsmühle regelmäßig ihr Publikum zu Konzerten aus den Bereichen Rock, Jazz, Soul, Blues, Swing, Funk oder Folk. Ergänzt wird das Angebot durch Lesungen, Kabarett- sowie Kleinkunstveranstaltungen. Der urige Clubkeller bietet dabei eine einzigartige und gemütliche Kulisse. Getragen wird die Bischofsmühle vom gemeinnützigen Kulturverein Bischofsmühle Cyclus 66 e.V., der 1966 von jungen Schauspielerinnen und Schauspielern gegründet wurde und seit 1971 seinen festen Platz in Hildesheim hat. Mit unseren Tickets erleben Sie die vielfältigen Veranstaltungen in der Bischofsmühle, mitten im Herzen Hildesheims.