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Veranstaltungsinfos
Am 22. April 2026 jährt sich der Todestag von Jeanne Mammen (1890–1976) zum 50. Mal. Die bedeutende Berliner Malerin und Grafikerin schuf über 2.500 Zeichnungen, Aquarelle und Gouachen, die das pulsierende Leben der 1920er Jahre einfingen. Kurt Tucholsky würdigte 1929 ihre Arbeit: „Ihren zarten duftigen Aquarellen ist man eine kleine Liebeserklärung schuldig."
Aus Paris 1914 vertrieben, wurde Jeanne Mammen im Berlin der 1920er Jahre zur gefragten Illustratorin für Magazine wie Ulk und Simplicissimus. Ihre erste Einzelausstellung fand 1930 in der Galerie Gurlitt statt. Die NS-Zeit überlebte sie zurückgezogen und verarmt in ihrem legendären Atelier am Kurfürstendamm, wo sie bis zu ihrem Tod im Verborgenen malte, zeichnete und modellierte. Noch heute ist das Künstleratelier nahezu original erhalten und kann besucht werden.
Martina Weinland, langjährige Beauftragte der Jeanne Mammen-Stiftung im Stadtmuseum Berlin, hat basierend auf jahrelangen Archivrecherchen und Mammens bislang unerschlossenem Briefwechsel das Leben einer Künstlerin nachgezeichnet, die auch in schweren Zeiten kompromisslos ihren Weg ging. Im Gespräch mit Jeanne Mammens Großnichte Cathrin Bunkelmann und Jochen Müller stellt sie die Biografie „Bis bald, meine Freunde!“ vor und führt in den Kosmos der Jeanne Mammen ein. In ihrem Leben spielten die Naturwissenschaften eine große Rolle, zu ihren Briefpartnern zählten wichtige Vertreter aus Physik und Biochemie, darunter der Nobelpreisträger Max Delbrück. Selten ergänzten sich Kunst und Wissenschaft so kongenial wie im Leben der Berliner Künstlerin Jeanne Mammen und inspirierten sie zu Werken, die sich in künstlerischer Adaption mit Naturphänomen beschäftigen. Immer wieder erstaunen ihre phantastischen Kompositionen und ihre Chiffrebilder laden ein zur individuellen Interpretation. An Aktualität haben ihre Werke bis heute nichts eingebüßt.
Foto: Karl Heanchen
Aus Paris 1914 vertrieben, wurde Jeanne Mammen im Berlin der 1920er Jahre zur gefragten Illustratorin für Magazine wie Ulk und Simplicissimus. Ihre erste Einzelausstellung fand 1930 in der Galerie Gurlitt statt. Die NS-Zeit überlebte sie zurückgezogen und verarmt in ihrem legendären Atelier am Kurfürstendamm, wo sie bis zu ihrem Tod im Verborgenen malte, zeichnete und modellierte. Noch heute ist das Künstleratelier nahezu original erhalten und kann besucht werden.
Martina Weinland, langjährige Beauftragte der Jeanne Mammen-Stiftung im Stadtmuseum Berlin, hat basierend auf jahrelangen Archivrecherchen und Mammens bislang unerschlossenem Briefwechsel das Leben einer Künstlerin nachgezeichnet, die auch in schweren Zeiten kompromisslos ihren Weg ging. Im Gespräch mit Jeanne Mammens Großnichte Cathrin Bunkelmann und Jochen Müller stellt sie die Biografie „Bis bald, meine Freunde!“ vor und führt in den Kosmos der Jeanne Mammen ein. In ihrem Leben spielten die Naturwissenschaften eine große Rolle, zu ihren Briefpartnern zählten wichtige Vertreter aus Physik und Biochemie, darunter der Nobelpreisträger Max Delbrück. Selten ergänzten sich Kunst und Wissenschaft so kongenial wie im Leben der Berliner Künstlerin Jeanne Mammen und inspirierten sie zu Werken, die sich in künstlerischer Adaption mit Naturphänomen beschäftigen. Immer wieder erstaunen ihre phantastischen Kompositionen und ihre Chiffrebilder laden ein zur individuellen Interpretation. An Aktualität haben ihre Werke bis heute nichts eingebüßt.
Foto: Karl Heanchen
Ort der Veranstaltung
Die Urania Berlin bietet einen Ort für all jene, die sich für wissenschaftliche Erkenntnisse interessieren. Aber es ist vor allem ein Ort des Austauschs, nicht nur zur Wissenschaft - sondern auch zu Kultur, Politik, Kunst und Gesellschaft. Es geht darum, Verständnis auf- und Barrieren abzubauen und Bildung für alle zugänglich zu machen. Indem hier ein breites Angebot an Veranstaltungen angeboten wird, leistet der Verein Urania Berlin e.V. einen wichtigen Teil zur Förderung von Bildung und Demokratie. Die Gründung des ersten Science Center der Welt 1888 ging übrigens von keinem geringeren als Alexander Humboldt aus, also zumindest lieferte er den Impuls dafür zusammen mit seinem Bruder Wilhelm. Die Vision eines Zentrums, in welcher der Zugang zu Bildung und Wissen für alle an erster Stelle steht, teilten auch die eigentlichen Gründer Wilhelm Foerster und Max Wilhelm Meyer, die zusammen mit Ernst Werner von Siemens dann die Pläne finalisierten und so schließlich das Urania Berlin gründeten.
Bei den hier stattfindenden Veranstaltungen handelt es sich um Vorträge mit Expertinnen und Experten, Podiumsgespräche, Filmvorführungen und anschließenden Fragerunden sowie Buchpremieren. Aber auch Tanzgalas und Live-Hörspiele finden hier statt. Sichern Sie sich jetzt Tickets für das vielfältige Angebot im Urania Berlin und seien Sie bei den erstklassigen Vorträgen und Darbietungen live dabei.
Bei den hier stattfindenden Veranstaltungen handelt es sich um Vorträge mit Expertinnen und Experten, Podiumsgespräche, Filmvorführungen und anschließenden Fragerunden sowie Buchpremieren. Aber auch Tanzgalas und Live-Hörspiele finden hier statt. Sichern Sie sich jetzt Tickets für das vielfältige Angebot im Urania Berlin und seien Sie bei den erstklassigen Vorträgen und Darbietungen live dabei.