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Jetzt sag doch endlich was - David Hugendick
Tickets ab 14,00 €
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Ermäßigung verfügbar
Veranstalter:
Literaturhaus Stuttgart , Breitscheidstraße 4, 70174 Stuttgart, Deutschland
Veranstaltungsinfos
Weltalltage. Literatur und Teilhabe
Lesung und Gespräch mit David Hugendick
Stottern ist eine Art des rasenden Stillstands, eine unvorhergesehene Störung im Betriebsablauf, während unsere Gesellschaft pausenlos von künstlicher digitaler Dringlichkeit getrieben ist. Doch gesellschaftliche Teilhabe ist ein Gradmesser der Demokratie. Eine Gesellschaft, in der sich möglichst viele Menschen einbringen können, begegnet extremistischen Strömungen mit mehr Standfestigkeit. Auf diese Weise weitet der autobiografische Essay von David Hugendick »Jetzt sag doch endlich was« unser Gehör – für das Sprechen und Zuhören. David Hugendick, geboren 1980 in Bremerhaven, ist Redakteur bei der ZEIT. Er lebt in Berlin.
Gefördert im Innovationsfonds des Landes Baden- Württemberg
Lesung und Gespräch mit David Hugendick
Stottern ist eine Art des rasenden Stillstands, eine unvorhergesehene Störung im Betriebsablauf, während unsere Gesellschaft pausenlos von künstlicher digitaler Dringlichkeit getrieben ist. Doch gesellschaftliche Teilhabe ist ein Gradmesser der Demokratie. Eine Gesellschaft, in der sich möglichst viele Menschen einbringen können, begegnet extremistischen Strömungen mit mehr Standfestigkeit. Auf diese Weise weitet der autobiografische Essay von David Hugendick »Jetzt sag doch endlich was« unser Gehör – für das Sprechen und Zuhören. David Hugendick, geboren 1980 in Bremerhaven, ist Redakteur bei der ZEIT. Er lebt in Berlin.
Gefördert im Innovationsfonds des Landes Baden- Württemberg
Ort der Veranstaltung
Mit einer Rede von W.G. Sebald wurde das Literaturhaus im November 2001 eröffnet. Das denkmalgeschützte Gebäude mit historischem Pater-Noster und Atrium liegt gegenüber der Liederhalle und ist Teil des neu gestalteten Bosch-Areals. Zwei Etagen, zu denen auch das ehemalige Arbeitszimmer von Robert Bosch gehört, werden vom 1997 gegründeten Literaturhaus-Verein genutzt.
Ob Orhan Pamuk, Sibylle Lewitscharoff oder (der norwegische Experimentalkünstler) Terje Dragseth, ob 1800 Besucher, 180 oder 18, ob Architektur oder Zeichentrickfilm, ob Tagungen zur Literatur Afrikas oder Nachtgespräche mit Hanns-Josef Ortheil – das Literaturhaus Stuttgart hat sich zu einem lebendigen Treffpunkt der Stadt entwickelt. Für viele Abende wurden Originalbeiträge in Auftrag gegeben, so in den Essayreihen Betrifft: (mit der Stuttgarter Zeitung), Fremdwort (mit dem SWR) oder den deutsch-französischen Reihen »J’accuse…!« und »carte blanche« (mit dem Institut Français und der Robert Bosch Stiftung). Schwerpunkte sind überdies »Comic & Literatur«, das Festival der digitalen Literatur »Literatur und Strom« sowie »Literatür«, die deutsch-türkische Literaturnacht. Hinzu kommen Ausstellungen, oft von Publikationen begleitet; jüngst etwa »W.G. Sebald – Zerstreute Reminiszenzen«, die bis nach Brüssel wanderte.
Ob Orhan Pamuk, Sibylle Lewitscharoff oder (der norwegische Experimentalkünstler) Terje Dragseth, ob 1800 Besucher, 180 oder 18, ob Architektur oder Zeichentrickfilm, ob Tagungen zur Literatur Afrikas oder Nachtgespräche mit Hanns-Josef Ortheil – das Literaturhaus Stuttgart hat sich zu einem lebendigen Treffpunkt der Stadt entwickelt. Für viele Abende wurden Originalbeiträge in Auftrag gegeben, so in den Essayreihen Betrifft: (mit der Stuttgarter Zeitung), Fremdwort (mit dem SWR) oder den deutsch-französischen Reihen »J’accuse…!« und »carte blanche« (mit dem Institut Français und der Robert Bosch Stiftung). Schwerpunkte sind überdies »Comic & Literatur«, das Festival der digitalen Literatur »Literatur und Strom« sowie »Literatür«, die deutsch-türkische Literaturnacht. Hinzu kommen Ausstellungen, oft von Publikationen begleitet; jüngst etwa »W.G. Sebald – Zerstreute Reminiszenzen«, die bis nach Brüssel wanderte.