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Jua Kali (Heiße Sonne)
Lea Pischke, Jared Onyango, Kuyumarts  
Veranstalter:
Uferstudios GmbH , Uferstr. 23, 13357 Berlin, Deutschland
Veranstaltungsinfos
Jeden Morgen gehen sie zur Arbeit. Das Gehen selbst ist Arbeit. Sie alle gehen – irgendwohin: in Nairobi zum Matatu (Sammeltaxi), in Berlin zur U-Bahn-Station. Es sind Ströme von Menschen, dichte Bewegungen, die sich Tag für Tag ihren Weg durch den Dschungel der Stadt bahnen.
Viele versuchen, das Gehen zu vermeiden, verlegen ihren Arbeitsplatz näher an den Wohnort oder schaffen sich neue Arbeitsformen, um den täglichen Weg zu verkürzen oder zu umgehen.
Die kenianisch-deutsche Tanzproduktion Jua Kali von Jared Onyango und Lea Pischke untersucht die alltäglichen Wege von Menschen in Nairobi und Berlin. Sie fragt, wie politische und urbane Bedingungen eine so grundlegende menschliche Bewegung prägen und verändern können.
In Jua Kali wird Fortbewegung zum universellen Motiv – als Spannungsfeld zwischen Gemeinsamkeit und Einsamkeit inmitten der Masse.
Dauer: 45 Minuten
ENGLISCH:
Every morning, they go to work. Walking itself is work. They all walk—some-where: in Nairobi to the matatu bus (shared minibus taxi), in Berlin to the subway station. Streams of people, dense flows of movement, carving their way through the urban jungle day after day.
Many try to avoid walking altogether, relocating their workplaces closer to home or creating new working arrangements in order to shorten or escape the daily commute.
The Kenyan-German dance production Jua Kali by Jared Onyango and Lea Pischke explores the everyday journeys of people in Nairobi and Berlin. It asks how political and urban conditions shape and transform such a fundamental human movement.
In Jua Kali, locomotion becomes a universal motif—caught between togetherness and solitude within the crowd.
Duration: 45 mins
Choreografie: Jared Onyango, Lea Pischke
Tanz: Jack Bryton, David Pallant, Lea Pischke, Antonio Carta (Mali)
Sounddesign: Lea Pischke, Ron Bracht
Lichtdesign: Reinier Martínez Badilla
Kostüme: Alice Fassina
Schneiderei: N.N.
Jared Onyango ist ein Künstler aus Nairobi, Kenia, der an der Schnittstelle von Choreografie, Schreiben, Fotografie und Klang arbeitet. Er studierte zwischen 2010 und 2019 an der P.A.R.T.S in Brüssel, Belgien, sowie an der École des Sables in Toubab Dialaw, Senegal. Er ist Preisträger des Prince Claus Mentorship Award (2022) und Fellow der Pina Bausch Foundation (2016) für Tanz und Choreografie. Seine aktuelle künstlerische Forschung beschäftigt sich damit, wie von kolonialen Strukturen geprägte gebaute Umgebungen Bewegung und menschliches Verhalten beeinflussen.
Lea Pischke ist in den Bildenden Künsten, experimenteller Musik, Tanz und Choreografie ausgebildet und arbeitet an der Schnittstelle von somatischer Praxis, Bewegungsästhetik und der Politik des Raums. Als Performerin und Choreografin ist sie international tätig und tourt weltweit. Ihr aktueller Film MmOTHERS, eine Zusammenarbeit mit dem russisch-französischen Komponisten Evgenii Lebedev, wurde 2025 bei Radio France präsentiert. Sie ist Mitglied des Mobile Ensemble und Autorin im STREAM-Kollektiv.
Eine Veranstaltung im Rahmen der KUYUM Tanzplattform 2026, gefördert durch die Senatsverwaltung für Kultur und gesellschaftlichen Zusammenhalt.
Viele versuchen, das Gehen zu vermeiden, verlegen ihren Arbeitsplatz näher an den Wohnort oder schaffen sich neue Arbeitsformen, um den täglichen Weg zu verkürzen oder zu umgehen.
Die kenianisch-deutsche Tanzproduktion Jua Kali von Jared Onyango und Lea Pischke untersucht die alltäglichen Wege von Menschen in Nairobi und Berlin. Sie fragt, wie politische und urbane Bedingungen eine so grundlegende menschliche Bewegung prägen und verändern können.
In Jua Kali wird Fortbewegung zum universellen Motiv – als Spannungsfeld zwischen Gemeinsamkeit und Einsamkeit inmitten der Masse.
Dauer: 45 Minuten
ENGLISCH:
Every morning, they go to work. Walking itself is work. They all walk—some-where: in Nairobi to the matatu bus (shared minibus taxi), in Berlin to the subway station. Streams of people, dense flows of movement, carving their way through the urban jungle day after day.
Many try to avoid walking altogether, relocating their workplaces closer to home or creating new working arrangements in order to shorten or escape the daily commute.
The Kenyan-German dance production Jua Kali by Jared Onyango and Lea Pischke explores the everyday journeys of people in Nairobi and Berlin. It asks how political and urban conditions shape and transform such a fundamental human movement.
In Jua Kali, locomotion becomes a universal motif—caught between togetherness and solitude within the crowd.
Duration: 45 mins
Choreografie: Jared Onyango, Lea Pischke
Tanz: Jack Bryton, David Pallant, Lea Pischke, Antonio Carta (Mali)
Sounddesign: Lea Pischke, Ron Bracht
Lichtdesign: Reinier Martínez Badilla
Kostüme: Alice Fassina
Schneiderei: N.N.
Jared Onyango ist ein Künstler aus Nairobi, Kenia, der an der Schnittstelle von Choreografie, Schreiben, Fotografie und Klang arbeitet. Er studierte zwischen 2010 und 2019 an der P.A.R.T.S in Brüssel, Belgien, sowie an der École des Sables in Toubab Dialaw, Senegal. Er ist Preisträger des Prince Claus Mentorship Award (2022) und Fellow der Pina Bausch Foundation (2016) für Tanz und Choreografie. Seine aktuelle künstlerische Forschung beschäftigt sich damit, wie von kolonialen Strukturen geprägte gebaute Umgebungen Bewegung und menschliches Verhalten beeinflussen.
Lea Pischke ist in den Bildenden Künsten, experimenteller Musik, Tanz und Choreografie ausgebildet und arbeitet an der Schnittstelle von somatischer Praxis, Bewegungsästhetik und der Politik des Raums. Als Performerin und Choreografin ist sie international tätig und tourt weltweit. Ihr aktueller Film MmOTHERS, eine Zusammenarbeit mit dem russisch-französischen Komponisten Evgenii Lebedev, wurde 2025 bei Radio France präsentiert. Sie ist Mitglied des Mobile Ensemble und Autorin im STREAM-Kollektiv.
Eine Veranstaltung im Rahmen der KUYUM Tanzplattform 2026, gefördert durch die Senatsverwaltung für Kultur und gesellschaftlichen Zusammenhalt.
Ort der Veranstaltung
In die ehemaligen Werkstätten der Berliner Verkehrsbetriebe direkt am Ufer der Panke im Wedding ist neues Leben eingezogen. Die Hallen sind zu 14 großzügigen Studios, mehreren Büros und Künstlerateliers umgebaut worden. Die frühere industrielle Nutzung ist sichtbar und der Werkstattcharakter lebendig geblieben.
Impulsen aus der freien Tanzszene und dem Netzwerk TanzRaumBerlin folgend, konnte die Uferstudios GmbH diesen neuen Standort für zeitgenössischen Tanz mit Unterstützung der Lottostiftung realisieren. Seit der Eröffnung im Jahr 2010 bieten die Uferstudios Choreografen, Tänzern und anderen Künstlern den Raum für professionelles Arbeiten in einem inspirierenden Umfeld, das auf Offenheit und Partizipation setzt.
Impulsen aus der freien Tanzszene und dem Netzwerk TanzRaumBerlin folgend, konnte die Uferstudios GmbH diesen neuen Standort für zeitgenössischen Tanz mit Unterstützung der Lottostiftung realisieren. Seit der Eröffnung im Jahr 2010 bieten die Uferstudios Choreografen, Tänzern und anderen Künstlern den Raum für professionelles Arbeiten in einem inspirierenden Umfeld, das auf Offenheit und Partizipation setzt.