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Keiner wird um etwas bitten - Serhij Zhadan
Tickets ab 14,00 €
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Ermäßigung verfügbar
Veranstalter:
Literaturhaus Stuttgart , Breitscheidstraße 4, 70174 Stuttgart, Deutschland
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Veranstaltungsinfos
Lesung und Gespräch mit Serhij Zhadan, Moderation: Evgenia Lopata
„Die Stadt lag da wie ein Tier mit gebrochenem Rückgrat“. In der vom Krieg heimgesuchten
Großstadt treff en sich Menschen an Orten, die noch halbwegs intakt sind: auf dem Fußballplatz, in der Kirche, in einem lichtdurchfluteten Hochhausbüro. Zhadan-Leser:innen begegnen im neuen Band „Keiner wird um etwas bitten“ vertrauten Figuren aus den Büchern „Mesopotamien“ oder „Internat“: Musikern, arbeitslosen Lehrern, Werbern, Automechanikern. Jetzt kämpfen sie mit neuen Realitäten: Eine alte Frau muss nach einem Angriff evakuiert werden, ein Invalide braucht Arbeit, ein gefallener Kollege wird beerdigt. Der Geschichtenband wurde von Sabine Stöhr und Juri Durkot aus dem Ukrainischen übersetzt. Darüber hinaus wird der neue Lyrikband „Hymnen der barocken Kriege“ Erwähnung finden, druckfrisch auf Ukrainisch erschienen aber noch nicht ins Deutsche übersetzt. Serhij Zhadan gehört international zu den wichtigsten Autor:innen der Gegenwart. 2022 erhielt er den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels. Zhadan lebt in Charkiw und ist seit Mai 2024 Soldat.
In Kooperation mit dem Meridian-Czernowitz-Verlag
„Die Stadt lag da wie ein Tier mit gebrochenem Rückgrat“. In der vom Krieg heimgesuchten
Großstadt treff en sich Menschen an Orten, die noch halbwegs intakt sind: auf dem Fußballplatz, in der Kirche, in einem lichtdurchfluteten Hochhausbüro. Zhadan-Leser:innen begegnen im neuen Band „Keiner wird um etwas bitten“ vertrauten Figuren aus den Büchern „Mesopotamien“ oder „Internat“: Musikern, arbeitslosen Lehrern, Werbern, Automechanikern. Jetzt kämpfen sie mit neuen Realitäten: Eine alte Frau muss nach einem Angriff evakuiert werden, ein Invalide braucht Arbeit, ein gefallener Kollege wird beerdigt. Der Geschichtenband wurde von Sabine Stöhr und Juri Durkot aus dem Ukrainischen übersetzt. Darüber hinaus wird der neue Lyrikband „Hymnen der barocken Kriege“ Erwähnung finden, druckfrisch auf Ukrainisch erschienen aber noch nicht ins Deutsche übersetzt. Serhij Zhadan gehört international zu den wichtigsten Autor:innen der Gegenwart. 2022 erhielt er den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels. Zhadan lebt in Charkiw und ist seit Mai 2024 Soldat.
In Kooperation mit dem Meridian-Czernowitz-Verlag
Ort der Veranstaltung
Mit einer Rede von W.G. Sebald wurde das Literaturhaus im November 2001 eröffnet. Das denkmalgeschützte Gebäude mit historischem Pater-Noster und Atrium liegt gegenüber der Liederhalle und ist Teil des neu gestalteten Bosch-Areals. Zwei Etagen, zu denen auch das ehemalige Arbeitszimmer von Robert Bosch gehört, werden vom 1997 gegründeten Literaturhaus-Verein genutzt.
Ob Orhan Pamuk, Sibylle Lewitscharoff oder (der norwegische Experimentalkünstler) Terje Dragseth, ob 1800 Besucher, 180 oder 18, ob Architektur oder Zeichentrickfilm, ob Tagungen zur Literatur Afrikas oder Nachtgespräche mit Hanns-Josef Ortheil – das Literaturhaus Stuttgart hat sich zu einem lebendigen Treffpunkt der Stadt entwickelt. Für viele Abende wurden Originalbeiträge in Auftrag gegeben, so in den Essayreihen Betrifft: (mit der Stuttgarter Zeitung), Fremdwort (mit dem SWR) oder den deutsch-französischen Reihen »J’accuse…!« und »carte blanche« (mit dem Institut Français und der Robert Bosch Stiftung). Schwerpunkte sind überdies »Comic & Literatur«, das Festival der digitalen Literatur »Literatur und Strom« sowie »Literatür«, die deutsch-türkische Literaturnacht. Hinzu kommen Ausstellungen, oft von Publikationen begleitet; jüngst etwa »W.G. Sebald – Zerstreute Reminiszenzen«, die bis nach Brüssel wanderte.
Ob Orhan Pamuk, Sibylle Lewitscharoff oder (der norwegische Experimentalkünstler) Terje Dragseth, ob 1800 Besucher, 180 oder 18, ob Architektur oder Zeichentrickfilm, ob Tagungen zur Literatur Afrikas oder Nachtgespräche mit Hanns-Josef Ortheil – das Literaturhaus Stuttgart hat sich zu einem lebendigen Treffpunkt der Stadt entwickelt. Für viele Abende wurden Originalbeiträge in Auftrag gegeben, so in den Essayreihen Betrifft: (mit der Stuttgarter Zeitung), Fremdwort (mit dem SWR) oder den deutsch-französischen Reihen »J’accuse…!« und »carte blanche« (mit dem Institut Français und der Robert Bosch Stiftung). Schwerpunkte sind überdies »Comic & Literatur«, das Festival der digitalen Literatur »Literatur und Strom« sowie »Literatür«, die deutsch-türkische Literaturnacht. Hinzu kommen Ausstellungen, oft von Publikationen begleitet; jüngst etwa »W.G. Sebald – Zerstreute Reminiszenzen«, die bis nach Brüssel wanderte.