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Klavierabend - Giacomo di Tollo spielt Werke von Münch, Chopin, Liszt, di Tollo u.a.
Giacomo di Tollo  
Wolfsbrunnen
Wolfsbrunnensteige 15
69118 Heidelberg
Tickets ab 9,00 €
*
Veranstalter:
piano international e.V. , Römerstrasse 24, 69115 Heidelberg, Deutschland
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Veranstaltungsinfos
Am Mittwoch, den 14. Oktober 2026 um 19:30 Uhr präsentiert das Neckar-Musikfestival im Konzertsaal Wolfsbrunnen einen Klavierabend, der Neugier wecken darf – ohne Effekthascherei, dafür mit klarer Kante. Giacomo di Tollo (*1981) aus Ortona an der Adriaküste stellt ein Programm vor, das zwei Jahrhunderte und zwei sehr unterschiedliche Auffassungen von Musikgeschichte nebeneinanderstellt: Franz Liszt und Frédéric Chopin auf der einen, Alberto Savinio sowie die zeitgenössischen Komponisten Martin Münch und di Tollo selbst auf der anderen Seite.
Der Abend beginnt mit Martin Münchs Cembalosuite op. 60, zwanzig poetischen Miniaturen von knapper, durchsichtiger Gestalt, gefolgt von Chopins Etüde op. 25 Nr. 7 in cis-Moll, die Technik und Elegie zur Deckung bringt.
Schwerpunkt ist Alberto Savinio (1891–1952), Maler, Schriftsteller und Komponist, der als Bruder Giorgio de Chiricos den italienischen Surrealismus entscheidend mitgeprägt hat. Seine Suite Les chants de la mi-mort entstand 1914 als Klavierfassung eines gleichnamigen theatralischen Gedichts; zwischen „L'homme chauve et l'homme jaune" und der „Abdication" entfaltet sich eine Musik von rätselhafter, teils greller Farbigkeit – ein Repertoirefund, der hierzulande selten zu hören ist.
Nach der Pause begegnen dem Hörer Münchs Sonorités méditatives op. 54, fünf neo-impressionistische musikalische Bilder stiller Kontemplation, bevor Giacomo di Tollo mit seinem eigenen Werk Intonarumori, Balilla e Tosti die Brücke zu Luigi Russolos Lärmmusik des Futurismus schlägt. Den Schlusspunkt setzt Liszts brillante Rigoletto-Paraphrase über Verdis berühmte Melodien.
Veranstaltet wird der Abend vom Verein piano international eV in Zusammenarbeit mit Wolfsbrunnen Kultur, gefördert vom Istituto Italiano di Cultura Stuttgart; er ist Teil des Festivalprogramms 2026.
Der Abend beginnt mit Martin Münchs Cembalosuite op. 60, zwanzig poetischen Miniaturen von knapper, durchsichtiger Gestalt, gefolgt von Chopins Etüde op. 25 Nr. 7 in cis-Moll, die Technik und Elegie zur Deckung bringt.
Schwerpunkt ist Alberto Savinio (1891–1952), Maler, Schriftsteller und Komponist, der als Bruder Giorgio de Chiricos den italienischen Surrealismus entscheidend mitgeprägt hat. Seine Suite Les chants de la mi-mort entstand 1914 als Klavierfassung eines gleichnamigen theatralischen Gedichts; zwischen „L'homme chauve et l'homme jaune" und der „Abdication" entfaltet sich eine Musik von rätselhafter, teils greller Farbigkeit – ein Repertoirefund, der hierzulande selten zu hören ist.
Nach der Pause begegnen dem Hörer Münchs Sonorités méditatives op. 54, fünf neo-impressionistische musikalische Bilder stiller Kontemplation, bevor Giacomo di Tollo mit seinem eigenen Werk Intonarumori, Balilla e Tosti die Brücke zu Luigi Russolos Lärmmusik des Futurismus schlägt. Den Schlusspunkt setzt Liszts brillante Rigoletto-Paraphrase über Verdis berühmte Melodien.
Veranstaltet wird der Abend vom Verein piano international eV in Zusammenarbeit mit Wolfsbrunnen Kultur, gefördert vom Istituto Italiano di Cultura Stuttgart; er ist Teil des Festivalprogramms 2026.
Ort der Veranstaltung
Wolfsbrunnen
Wolfsbrunnensteige 15
69118 Heidelberg