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Leléka - Kolysanky - Eine Reise in die Traumwelt ukrainischer Schlaflieder
Tickets ab 25,00 €
*
Ermäßigung verfügbar
Veranstalter:
Kulturhaus Osterfeld gGmbH , Osterfeldstraße 12, 75172 Pforzheim, Deutschland
Veranstaltungsinfos
Im Januar 2025 veröffentlichte die Berliner Ethno-Jazz-Band Leléka ihr neues Album „Kolysanky“. Dieses besondere Werk widmet sich vollständig der faszinierenden Welt der ukrainischen Schlaflieder („Kolysanky“) und knüpft an eine der ältesten Traditionen der ukrainischen Volkskultur an. In einer Zeit voller Herausforderungen und Krisen möchte die Band mit diesem Album Trost spenden und eine Brücke zwischen Vergangenheit und Gegenwart schlagen, indem sie die reiche und oft vergessene musikalische Erzähltradition der Ukraine wieder aufleben lässt.
Schlaf als Reise der Seele – Die spirituelle Tiefe der Kolysanky
Schlaflieder waren schon immer ein fester Bestandteil des Konzertrepertoires von Leléka, wodurch der Wunsch entstand, sich auf einem Album ganz der Welt des Einschlafens und des Träumens zu widmen. Diese Lieder nehmen in der ukrainischen Kultur eine besondere Bedeutung ein. Nach alten ukrainischen Legenden ist Schlaf eine mystische Reise der Seele in andere Welten. Diese Motive spiegeln sich in den Texten vieler Schlaflieder wider, in denen der Schlaf oft als „struppiger Mann mit vier Augen“ dargestellt oder durch Tiere herbei gesungen wird. Ein häufiges Motiv ist die Katze, die zwischen der realen und der Traumwelt steht. Der alte ukrainische Ausdruck „Katze singen“ beschreibt das Ritual, eine Katze in eine neue Wiege zu legen, während ein Schlaflied gesungen wird. Diese tief verwurzelten Bräuche und Symbole verleihen den Kolysanky eine besondere spirituelle Dimension, die auf diesem Album zum Leben erweckt wird.
Musikalische Brücke zwischen Tradition und Moderne
Mit „Kolysanky“ interpretiert Leléka traditionelle Schlaflieder auf einzigartige Weise neu. Die Band verwebt dabei Klänge aus der Welt des Jazz und anderer populärer Musikrichtungen mit Elementen der ukrainischen Volksmusik, um eine musikalische Atmosphäre zu schaffen, die sowohl beruhigend als auch tief bewegend sein kann. Historisch gesehen hatten Schlaflieder eine starke Schutzfunktion – sie galten in heidnischen Zeiten als Talisman, der das Kind vor Unglück und Krankheit bewahren sollte. Leléka greift diese Schutzsymbolik auf und knüpft mit dem Album an diese Tradition an. Auf der einen Seite schützt es ein Stückchen wertvoller ukrainischer Kultur; auf der anderen Seite ist dieses Album ein Versuch, menschliche Seelen in den heutigen dunklen Zeiten zu besänftigen und einzulullen.
Über Leléka
Die 2016 in Berlin gegründete Band Leléka (Ukrainisch für „Storch“) ist ein junges, multikulturelles Quartett um die ukrainische Sängerin Viktoria, deren Stimme den Charakter und die Atmosphäre der Musik dieser Band prägt. Die von dynamisch groovenden Passagen bis zu zarten Folk-Balladentönen reichende Klangwelt der Band findet ihren Rahmen in einer zeitgemäßen Jazzsprache, die das Quartett zu einem abwechslungsreichen Konzept entwickelt hat. Diese Mischung aus Jazz und ukrainischer Volksmusik hat Leléka bereits zahlreiche Auszeichnungen eingebracht, darunter der Weltmusik-Wettbewerb creole Berlin und der Europäische Nachwuchs Jazzpreis Burghausen 2018. Zudem war die Band 2022 für den Deutschen Jazzpreis in der Kategorie „Band des Jahres“ nominiert.
Das gestiegene Interesse an ukrainischer Kultur seit dem Ausbruch des Angriffskrieges gegen die Ukraine machte Viktoria & ihre Band zu einer der wichtigsten musikalischen Botschafterinnen ihrer Heimat. Ihre Konzerte sind seitdem nicht nur Erlebnisse innovativer Neuinterpretationen alter, zumeist vergessener ukrainischer Volkslieder, sondern auch ein starkes Zeichen der Solidarität für das Recht der ukrainischen Kultur auf Existenz. Highlights der Bandgeschichte
waren Auftritte bei Festivals wie dem ELBJAZZ (Hamburg), Jazz & the City (Salzburg), dem Bardentreffen (Nürnberg) oder dem Rudolstadt-Festival. In den letzten Jahren hat Leléka neben diversen Singles und einem Soundtrack für eine
ukrainische Fernsehserie drei Alben produziert. 2021 erschien ihr Debütalbum „Sonce U Serci“, gefolgt von ihrem im November 2023 veröffentlichten Album „Rizdvo“, das in Zusammenarbeit mit dem in Kyjiw lebenden Flöten-Virtuosen Maksym Berezhnyuk entstand und unbekannte ukrainische Weihnachtslieder in einem neuen, modernen Klang präsentiert. Ihr neuestes Werk, „Kolysanky“, wird im Januar 2025 erscheinen und sich ganz der reichen Tradition ukrainischer
Wiegenlieder widmen.
Im Februar 2026 gewann Leléka mit ihrem Beitrag Ridnym die Widbir 2026 und qualifizierte sich damit für den Eurovision Song Contest 2026, wo sie unter die zehn besten Interpret:innen kam.
Schlaf als Reise der Seele – Die spirituelle Tiefe der Kolysanky
Schlaflieder waren schon immer ein fester Bestandteil des Konzertrepertoires von Leléka, wodurch der Wunsch entstand, sich auf einem Album ganz der Welt des Einschlafens und des Träumens zu widmen. Diese Lieder nehmen in der ukrainischen Kultur eine besondere Bedeutung ein. Nach alten ukrainischen Legenden ist Schlaf eine mystische Reise der Seele in andere Welten. Diese Motive spiegeln sich in den Texten vieler Schlaflieder wider, in denen der Schlaf oft als „struppiger Mann mit vier Augen“ dargestellt oder durch Tiere herbei gesungen wird. Ein häufiges Motiv ist die Katze, die zwischen der realen und der Traumwelt steht. Der alte ukrainische Ausdruck „Katze singen“ beschreibt das Ritual, eine Katze in eine neue Wiege zu legen, während ein Schlaflied gesungen wird. Diese tief verwurzelten Bräuche und Symbole verleihen den Kolysanky eine besondere spirituelle Dimension, die auf diesem Album zum Leben erweckt wird.
Musikalische Brücke zwischen Tradition und Moderne
Mit „Kolysanky“ interpretiert Leléka traditionelle Schlaflieder auf einzigartige Weise neu. Die Band verwebt dabei Klänge aus der Welt des Jazz und anderer populärer Musikrichtungen mit Elementen der ukrainischen Volksmusik, um eine musikalische Atmosphäre zu schaffen, die sowohl beruhigend als auch tief bewegend sein kann. Historisch gesehen hatten Schlaflieder eine starke Schutzfunktion – sie galten in heidnischen Zeiten als Talisman, der das Kind vor Unglück und Krankheit bewahren sollte. Leléka greift diese Schutzsymbolik auf und knüpft mit dem Album an diese Tradition an. Auf der einen Seite schützt es ein Stückchen wertvoller ukrainischer Kultur; auf der anderen Seite ist dieses Album ein Versuch, menschliche Seelen in den heutigen dunklen Zeiten zu besänftigen und einzulullen.
Über Leléka
Die 2016 in Berlin gegründete Band Leléka (Ukrainisch für „Storch“) ist ein junges, multikulturelles Quartett um die ukrainische Sängerin Viktoria, deren Stimme den Charakter und die Atmosphäre der Musik dieser Band prägt. Die von dynamisch groovenden Passagen bis zu zarten Folk-Balladentönen reichende Klangwelt der Band findet ihren Rahmen in einer zeitgemäßen Jazzsprache, die das Quartett zu einem abwechslungsreichen Konzept entwickelt hat. Diese Mischung aus Jazz und ukrainischer Volksmusik hat Leléka bereits zahlreiche Auszeichnungen eingebracht, darunter der Weltmusik-Wettbewerb creole Berlin und der Europäische Nachwuchs Jazzpreis Burghausen 2018. Zudem war die Band 2022 für den Deutschen Jazzpreis in der Kategorie „Band des Jahres“ nominiert.
Das gestiegene Interesse an ukrainischer Kultur seit dem Ausbruch des Angriffskrieges gegen die Ukraine machte Viktoria & ihre Band zu einer der wichtigsten musikalischen Botschafterinnen ihrer Heimat. Ihre Konzerte sind seitdem nicht nur Erlebnisse innovativer Neuinterpretationen alter, zumeist vergessener ukrainischer Volkslieder, sondern auch ein starkes Zeichen der Solidarität für das Recht der ukrainischen Kultur auf Existenz. Highlights der Bandgeschichte
waren Auftritte bei Festivals wie dem ELBJAZZ (Hamburg), Jazz & the City (Salzburg), dem Bardentreffen (Nürnberg) oder dem Rudolstadt-Festival. In den letzten Jahren hat Leléka neben diversen Singles und einem Soundtrack für eine
ukrainische Fernsehserie drei Alben produziert. 2021 erschien ihr Debütalbum „Sonce U Serci“, gefolgt von ihrem im November 2023 veröffentlichten Album „Rizdvo“, das in Zusammenarbeit mit dem in Kyjiw lebenden Flöten-Virtuosen Maksym Berezhnyuk entstand und unbekannte ukrainische Weihnachtslieder in einem neuen, modernen Klang präsentiert. Ihr neuestes Werk, „Kolysanky“, wird im Januar 2025 erscheinen und sich ganz der reichen Tradition ukrainischer
Wiegenlieder widmen.
Im Februar 2026 gewann Leléka mit ihrem Beitrag Ridnym die Widbir 2026 und qualifizierte sich damit für den Eurovision Song Contest 2026, wo sie unter die zehn besten Interpret:innen kam.
Ort der Veranstaltung
Das Kulturhaus Osterfeld entstand als “Nachfolger” des Kulturzentrums “Goldener Anker” in Dillweißenstein, auf Initiative von Amateurtheaterverein Pforzheim und Penn-Club 2000. Das Osterfeld wurde 1994 eröffnet und ist heute aus der Kulturlandschaft Pforzheims nur schwer wegzudenken. Neben zahlreichen Veranstaltungen, aus den Bereichen Theater, Musik, Tanz oder Comedy, finden hier regelmäßig Ausstellungen und Kurse für alle Altersklassen statt. Wir freuen uns auf Ihren Besuch!