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Literatur als Racheakt - Barbi Marković
Tickets ab 14,00 €
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Veranstalter:
Literaturhaus Stuttgart , Breitscheidstraße 4, 70174 Stuttgart, Deutschland
* Preise inkl. MwSt.,
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Veranstaltungsinfos
Literatur und ihre Vermittler
Gespräch mit Barbi Marković , Moderation: Ulrike Wörner
„Ich lasse mich nicht einschüchtern und mache hier, was ich will! Weil Literatur ein pauschaler Racheakt der kleinen, in die Ecke gedrängten Seelen ist. Die Kleinsten sollen die Größten sein“, so Barbi Marković in ihrer Poetikvorlesung „Stehlen, Schimpfen, Spielen“. Überhaupt ist die Poetik Markovics, die 2024 den Preis der Leipziger Buchmesse für „Minihorror“ erhielt, eine Poetik der Kontraste: In ihren Texten verbindet sie das Alltägliche mit dem Absurden, mit Verfahren aus Comic, Videospielen, Popkultur und Slapstick. Aus Ernst und Leichtigkeit entsteht so eine Spannung, die mit einem lakonischen Erzählton einhergeht. Es ist also nur konsequent, dass ihr „Piksi-Buch“, das als bestes Fußballbuch des Jahres 2025 ausgezeichnet wurde, mit dem Satz „Ich hasse Fußball“ endet. Im Gespräch mit Ulrike Wörner kommen neben ausgewählten Textpassagen auch Einflüsse und Abweichungen sowie die eigen sinnigen Verschiebungen der Realität zur Sprache, dort wo die Wirklichkeit ins Stolpern gerät.
Gefördert vom Ministerium für Kultus, Jugend und Sport Baden- Württemberg
Gespräch mit Barbi Marković , Moderation: Ulrike Wörner
„Ich lasse mich nicht einschüchtern und mache hier, was ich will! Weil Literatur ein pauschaler Racheakt der kleinen, in die Ecke gedrängten Seelen ist. Die Kleinsten sollen die Größten sein“, so Barbi Marković in ihrer Poetikvorlesung „Stehlen, Schimpfen, Spielen“. Überhaupt ist die Poetik Markovics, die 2024 den Preis der Leipziger Buchmesse für „Minihorror“ erhielt, eine Poetik der Kontraste: In ihren Texten verbindet sie das Alltägliche mit dem Absurden, mit Verfahren aus Comic, Videospielen, Popkultur und Slapstick. Aus Ernst und Leichtigkeit entsteht so eine Spannung, die mit einem lakonischen Erzählton einhergeht. Es ist also nur konsequent, dass ihr „Piksi-Buch“, das als bestes Fußballbuch des Jahres 2025 ausgezeichnet wurde, mit dem Satz „Ich hasse Fußball“ endet. Im Gespräch mit Ulrike Wörner kommen neben ausgewählten Textpassagen auch Einflüsse und Abweichungen sowie die eigen sinnigen Verschiebungen der Realität zur Sprache, dort wo die Wirklichkeit ins Stolpern gerät.
Gefördert vom Ministerium für Kultus, Jugend und Sport Baden- Württemberg
Ort der Veranstaltung
Mit einer Rede von W.G. Sebald wurde das Literaturhaus im November 2001 eröffnet. Das denkmalgeschützte Gebäude mit historischem Pater-Noster und Atrium liegt gegenüber der Liederhalle und ist Teil des neu gestalteten Bosch-Areals. Zwei Etagen, zu denen auch das ehemalige Arbeitszimmer von Robert Bosch gehört, werden vom 1997 gegründeten Literaturhaus-Verein genutzt.
Ob Orhan Pamuk, Sibylle Lewitscharoff oder (der norwegische Experimentalkünstler) Terje Dragseth, ob 1800 Besucher, 180 oder 18, ob Architektur oder Zeichentrickfilm, ob Tagungen zur Literatur Afrikas oder Nachtgespräche mit Hanns-Josef Ortheil – das Literaturhaus Stuttgart hat sich zu einem lebendigen Treffpunkt der Stadt entwickelt. Für viele Abende wurden Originalbeiträge in Auftrag gegeben, so in den Essayreihen Betrifft: (mit der Stuttgarter Zeitung), Fremdwort (mit dem SWR) oder den deutsch-französischen Reihen »J’accuse…!« und »carte blanche« (mit dem Institut Français und der Robert Bosch Stiftung). Schwerpunkte sind überdies »Comic & Literatur«, das Festival der digitalen Literatur »Literatur und Strom« sowie »Literatür«, die deutsch-türkische Literaturnacht. Hinzu kommen Ausstellungen, oft von Publikationen begleitet; jüngst etwa »W.G. Sebald – Zerstreute Reminiszenzen«, die bis nach Brüssel wanderte.
Ob Orhan Pamuk, Sibylle Lewitscharoff oder (der norwegische Experimentalkünstler) Terje Dragseth, ob 1800 Besucher, 180 oder 18, ob Architektur oder Zeichentrickfilm, ob Tagungen zur Literatur Afrikas oder Nachtgespräche mit Hanns-Josef Ortheil – das Literaturhaus Stuttgart hat sich zu einem lebendigen Treffpunkt der Stadt entwickelt. Für viele Abende wurden Originalbeiträge in Auftrag gegeben, so in den Essayreihen Betrifft: (mit der Stuttgarter Zeitung), Fremdwort (mit dem SWR) oder den deutsch-französischen Reihen »J’accuse…!« und »carte blanche« (mit dem Institut Français und der Robert Bosch Stiftung). Schwerpunkte sind überdies »Comic & Literatur«, das Festival der digitalen Literatur »Literatur und Strom« sowie »Literatür«, die deutsch-türkische Literaturnacht. Hinzu kommen Ausstellungen, oft von Publikationen begleitet; jüngst etwa »W.G. Sebald – Zerstreute Reminiszenzen«, die bis nach Brüssel wanderte.