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Living Room - Ur-Aufführung
Veranstalter:
Orangerie Theater e.V. , Volksgartenstraße 25, 50677 Köln, Deutschland
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Veranstaltungsinfos
Living Room erzählt von Herkunft, Generationenbeziehungen und postmigrantischen Erfahrungen. Weniger Text
Eine Eckcouch. Ein Klavier. Eine Doppeltür, zur Seite ein Fenster. Teppichboden, alte Tapeten, Familienfotos, Zeichnungen und Malereien des Vaters. Ein Klavier voller Notenhefte. Ein Wohnzimmer. Persönlich und vertraut – und zugleich stellvertretend für viele Wohnzimmer von Menschen, die nach dem Zerfall der Sowjetunion nach Deutschland migrierten.
Mit Living Room lädt Subbotnik in ein Wohnzimmer ein, das zugleich Erinnerungsraum, Archiv und Bühnenbild seiner selbst ist. Die Inszenierung rekonstruiert das Wohnzimmer von Kornelius Heidebrechts Eltern in Duisburg und macht diesen Raum zur eigentlichen Hauptfigur des Abends.
Living Room erzählt von Herkunft, Generationenbeziehungen und postmigrantischen Erfahrungen. Dokumentarisches Material wird mit poetischer Bühnenarbeit verbunden und fragt danach, was wir mitnehmen, was wir zurücklassen müssen – und was wir weitergeben können. Die Arbeit ist eine intime Auseinandersetzung mit Erinnerung, Herkunft und der Frage, was ein Zuhause über die eigene Lebenszeit hinaus bewahren kann.
Sprache: Deutsch
Zugänglichkeit: Für Rollstuhlfahrer:innen geeignet
Eine Koproduktion zwischen Orangerie Theater Köln und FFT Düsseldorf
Konzept & Regie: subbotnik (Engel, Heidebrecht, Zhukov) | Performance, Text, Musik: Ernst Heidebrecht, Kornelius Heidebrecht, Lena Heidebrecht & Oleg Zhukov | Szenografie: Jakob Engel | Video: Marja Suna Vormann | Ausstattungsassistenz: Johanna Sowka | Assistenz: Rosanna Veza Schardt | Dramaturgie: Felizitas Stilleke | Produktionsleitung: Kompliz:innen (Franzi Hauser, Esther Schneider & Immanuel Bartz) | Management: Béla Bisom / transmissions
Gefördert durch: Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein- Westfalen, Fonds Darstellende Künste, Kunststiftung NRW, Stadt Köln, Kulturamt der Landeshauptstadt Düsseldorf
Eine Eckcouch. Ein Klavier. Eine Doppeltür, zur Seite ein Fenster. Teppichboden, alte Tapeten, Familienfotos, Zeichnungen und Malereien des Vaters. Ein Klavier voller Notenhefte. Ein Wohnzimmer. Persönlich und vertraut – und zugleich stellvertretend für viele Wohnzimmer von Menschen, die nach dem Zerfall der Sowjetunion nach Deutschland migrierten.
Mit Living Room lädt Subbotnik in ein Wohnzimmer ein, das zugleich Erinnerungsraum, Archiv und Bühnenbild seiner selbst ist. Die Inszenierung rekonstruiert das Wohnzimmer von Kornelius Heidebrechts Eltern in Duisburg und macht diesen Raum zur eigentlichen Hauptfigur des Abends.
Living Room erzählt von Herkunft, Generationenbeziehungen und postmigrantischen Erfahrungen. Dokumentarisches Material wird mit poetischer Bühnenarbeit verbunden und fragt danach, was wir mitnehmen, was wir zurücklassen müssen – und was wir weitergeben können. Die Arbeit ist eine intime Auseinandersetzung mit Erinnerung, Herkunft und der Frage, was ein Zuhause über die eigene Lebenszeit hinaus bewahren kann.
Sprache: Deutsch
Zugänglichkeit: Für Rollstuhlfahrer:innen geeignet
Eine Koproduktion zwischen Orangerie Theater Köln und FFT Düsseldorf
Konzept & Regie: subbotnik (Engel, Heidebrecht, Zhukov) | Performance, Text, Musik: Ernst Heidebrecht, Kornelius Heidebrecht, Lena Heidebrecht & Oleg Zhukov | Szenografie: Jakob Engel | Video: Marja Suna Vormann | Ausstattungsassistenz: Johanna Sowka | Assistenz: Rosanna Veza Schardt | Dramaturgie: Felizitas Stilleke | Produktionsleitung: Kompliz:innen (Franzi Hauser, Esther Schneider & Immanuel Bartz) | Management: Béla Bisom / transmissions
Gefördert durch: Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein- Westfalen, Fonds Darstellende Künste, Kunststiftung NRW, Stadt Köln, Kulturamt der Landeshauptstadt Düsseldorf
Ort der Veranstaltung
Das Orangerie-Theater ist ein Freies Theaterhaus in der Kölner Südstadt. Ursprünglich als Festungsbauwerk errichtet, dann lange als Städtische Gärtnerei genutzt, ist die Orangerie nun seit fast 20 Jahren ein Veranstaltungsort mit besonderem Flair, der die freie Kölner Theaterszene repräsentiert. Wir zeigen sowohl eigene Tanz- und Theaterproduktionen unserer Residenzkünstler und anderer Kölner Theatergruppen, als auch nationale und internationale Gastspiele. Auf der Schnittstelle zwischen Performance, Multimedia und Theater-/Tanzexperiment hat sich die Orangerie zu einer der innovativsten Spielstätten Kölns entwickelt.
Möglich macht dieses nicht zuletzt die besondere Innengestaltung des Theaters, das als Raumbühne immer wieder neue Bühnen- und Zuschauersituationen herstellt. Seit 2007 erhält das Orangerie-Theater Konzeptionsförderung seitens der Stadt Köln für sein innovatives Theaterkonzept. Das Orangerie-Theater kooperiert fest mit derzeit 12 Kölner Gruppen und freien Regisseuren/Choreographen, die als basisdemokratisches Netzwerk gemeinsam mit dem Team der Orangerie die künstlerische Leitung formen und somit die Freiheit haben, den Ort inhaltlich intensiv mitzugestalten. Darüber hinaus haben die Residenzkünstler in der Orangerie ihre künstlerische Heimat, in der sie gesichert mindestens eine Produktion pro Spielzeit heraus bringen und ins Repertoire überführen können.
Mit diesem Modell schafft die Orangerie ein Forum für nachhaltigen inhaltlichen und formalen Diskurs, künstlerischen Austausch und Reflektion sowie ein auf der Basis aller beteiligten Künstler entwickeltes, inhaltliches Gesamtkonzept für das Haus. Aber auch für Gastspiele von Gruppen, die nicht dem Residenzkünstler-Netzwerk angehören, bleibt in jedem Fall weiterhin Raum und Zeit reserviert. Diese Öffnung und der Austausch, der darüber entsteht, sind ausdrücklich von allen Beteiligten gewünscht.
Zumal der Bedarf an Theater- und Tanzspielorten für Freie Ensembles in Köln nach wie vor hoch ist. Die Orangerie versteht sich hier auch zukünftig als offenes Haus, an dem das Besondere gezeigt werden soll.
Möglich macht dieses nicht zuletzt die besondere Innengestaltung des Theaters, das als Raumbühne immer wieder neue Bühnen- und Zuschauersituationen herstellt. Seit 2007 erhält das Orangerie-Theater Konzeptionsförderung seitens der Stadt Köln für sein innovatives Theaterkonzept. Das Orangerie-Theater kooperiert fest mit derzeit 12 Kölner Gruppen und freien Regisseuren/Choreographen, die als basisdemokratisches Netzwerk gemeinsam mit dem Team der Orangerie die künstlerische Leitung formen und somit die Freiheit haben, den Ort inhaltlich intensiv mitzugestalten. Darüber hinaus haben die Residenzkünstler in der Orangerie ihre künstlerische Heimat, in der sie gesichert mindestens eine Produktion pro Spielzeit heraus bringen und ins Repertoire überführen können.
Mit diesem Modell schafft die Orangerie ein Forum für nachhaltigen inhaltlichen und formalen Diskurs, künstlerischen Austausch und Reflektion sowie ein auf der Basis aller beteiligten Künstler entwickeltes, inhaltliches Gesamtkonzept für das Haus. Aber auch für Gastspiele von Gruppen, die nicht dem Residenzkünstler-Netzwerk angehören, bleibt in jedem Fall weiterhin Raum und Zeit reserviert. Diese Öffnung und der Austausch, der darüber entsteht, sind ausdrücklich von allen Beteiligten gewünscht.
Zumal der Bedarf an Theater- und Tanzspielorten für Freie Ensembles in Köln nach wie vor hoch ist. Die Orangerie versteht sich hier auch zukünftig als offenes Haus, an dem das Besondere gezeigt werden soll.