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Veranstaltungsinfos
Wer bist du, wenn alle mitreden? Die Geschichte der Familie Rothschild wird seit Jahrhunderten von Verschwörungsmythen und Hetzpropaganda überschrieben. Basierend auf Recherchen und Autobiografien wird nun eine andere Facette auf die Bühne gebracht: Fiktiv aber nah an den Fakten erzählt der choreografierte Theaterabend von Verantwortung, Zerwürfnissen und Solidarität über Generationen hinweg: eine europäische Familiensaga.
Im Mittelpunkt stehen vier Geschwister, die sich alle auf ihre Weise nach einem Ausbruch aus den Erzählungen sehnen, die man sich von ihnen und ihrer Familie macht. Sie flüchten in die Natur, in die Kunst oder in den Jazz, betreiben Politik, leisten Widerstand und versuchen, eine innerlich zerrissene Familie zusammenzuhalten. Vergangenheit und Gegenwart werden in ihren Ahnengeschichten verknüpft: von der Emanzipation aus dem Frankfurter Ghetto zu prosperierendem Wohlstand bis zum Überlebenskampf gegen den Vernichtungswillen von außen.
Als Spiel im Spiel greift der Abend in einer Art jüdischen Buddenbrooks-Variante die letzten 200 Jahre der Familie auf, reflektiert Verantwortung, Zerwürfnisse und Solidarität über Generationen hinweg, seziert aber auch den Blick einer Außenwelt, die sich ihre Meinung längst gebildet hat und hinter dem Namen Rothschild keine Individuen, sondern die eigenen Erklärungsmuster bestätigt sehen will.
„Theater mit Aha-Effekt" – FAZ +++ „Beachtlich ist auch, dass sich das Dokumentarische hier an größere Zusammenhänge wagt. Regisseurin und Autorin Carolin Millner gelingt viel mehr. Zeit, sich ihren Namen zu merken." – DIE WELT
MIT Mariann Yar / Lisa Heinrici / Mareike Hein / Markus Bernhard Börger REGIE / TEXT Carolin Millner KOSTÜM / BÜHNE / LICHT Maylin Habig / Nils Wildegans DRAMATURGIE Theresa Selter MUSIK Florian Hein FOTO / TEASER Arda Funda TRANSKRIPTION Jette Büshel KOPRODUKTION TD Berlin / Produktionshaus NAXOS Frankfurt am Main FÖRDERUNG Fonds Darstellende Künste aus Mitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien / Kulturfonds Frankfurt RheinMain / Kulturamt Frankfurt am Main / Hessisches Ministerium für Wissenschaft und Forschung, Kunst und Kultur / Ottilie Roederstein HAUPTSTIPENDIUM ERMÖGLICHT DURCH NFT - Netzwerk Freier Theater im Programm Verbindungen Fördern der Beauftragten des Bundes für Kultur und Medien und des Bundesverband Darstellende Künste BFDK.
ELEGANZ AUS REFLEX setzt sich in ihren Stückentwicklungen mit historisch-politischen Themenkomplexen deutsch-deutscher Geschichte und Erinnerungskultur auseinander. Die TD-Koproduktion MACHT ENDICH DAS LICHT AN ist die sechste Arbeit der Künstler*innengruppe, in der sie sich mit jüdischem Leben im deutschsprachigen Raum auseinandersetzt. Bislang entstanden 16 Produktionen, die überregional tourten.
Im Mittelpunkt stehen vier Geschwister, die sich alle auf ihre Weise nach einem Ausbruch aus den Erzählungen sehnen, die man sich von ihnen und ihrer Familie macht. Sie flüchten in die Natur, in die Kunst oder in den Jazz, betreiben Politik, leisten Widerstand und versuchen, eine innerlich zerrissene Familie zusammenzuhalten. Vergangenheit und Gegenwart werden in ihren Ahnengeschichten verknüpft: von der Emanzipation aus dem Frankfurter Ghetto zu prosperierendem Wohlstand bis zum Überlebenskampf gegen den Vernichtungswillen von außen.
Als Spiel im Spiel greift der Abend in einer Art jüdischen Buddenbrooks-Variante die letzten 200 Jahre der Familie auf, reflektiert Verantwortung, Zerwürfnisse und Solidarität über Generationen hinweg, seziert aber auch den Blick einer Außenwelt, die sich ihre Meinung längst gebildet hat und hinter dem Namen Rothschild keine Individuen, sondern die eigenen Erklärungsmuster bestätigt sehen will.
„Theater mit Aha-Effekt" – FAZ +++ „Beachtlich ist auch, dass sich das Dokumentarische hier an größere Zusammenhänge wagt. Regisseurin und Autorin Carolin Millner gelingt viel mehr. Zeit, sich ihren Namen zu merken." – DIE WELT
MIT Mariann Yar / Lisa Heinrici / Mareike Hein / Markus Bernhard Börger REGIE / TEXT Carolin Millner KOSTÜM / BÜHNE / LICHT Maylin Habig / Nils Wildegans DRAMATURGIE Theresa Selter MUSIK Florian Hein FOTO / TEASER Arda Funda TRANSKRIPTION Jette Büshel KOPRODUKTION TD Berlin / Produktionshaus NAXOS Frankfurt am Main FÖRDERUNG Fonds Darstellende Künste aus Mitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien / Kulturfonds Frankfurt RheinMain / Kulturamt Frankfurt am Main / Hessisches Ministerium für Wissenschaft und Forschung, Kunst und Kultur / Ottilie Roederstein HAUPTSTIPENDIUM ERMÖGLICHT DURCH NFT - Netzwerk Freier Theater im Programm Verbindungen Fördern der Beauftragten des Bundes für Kultur und Medien und des Bundesverband Darstellende Künste BFDK.
ELEGANZ AUS REFLEX setzt sich in ihren Stückentwicklungen mit historisch-politischen Themenkomplexen deutsch-deutscher Geschichte und Erinnerungskultur auseinander. Die TD-Koproduktion MACHT ENDICH DAS LICHT AN ist die sechste Arbeit der Künstler*innengruppe, in der sie sich mit jüdischem Leben im deutschsprachigen Raum auseinandersetzt. Bislang entstanden 16 Produktionen, die überregional tourten.
Ort der Veranstaltung
Zentral zwischen Alexanderplatz und Spree befindet sich der TD Berlin, ein Theater in der Mitte der Stadt und mittendrin im Zeitgeschehen. Jede Woche setzt sich der Spielplan neu zusammen, jährlich werden über 30 verschiedene Inszenierungen und Performances gezeigt; der Schwerpunkt liegt auf aktuellen gesellschaftlichen Themen und der Weiterentwicklung von zeitgenössischem Sprechtheater. Der TD ist ein wichtiger Produktionsort für unabhängige Kompanien und Kunstschaffende aus lokalen, überregionalen und internationalen Netzwerken, sowohl professionelle Bemühungen als auch Nachwuchstalente sollen hier gleichermaßen unterstützt werden. 2003 trat der Theaterdiscounter zum ersten Mal in Aktion und galt schon bald als ein Gegenbegriff zu klassischen Produktionsformen des Theaters und dessen Arbeitsbedingungen. Seit 2009 bezieht der TD Berlin im ehemaligen Fernmeldeamt (Ost) mit Blick aufs Rote Rathaus seine Räumlichkeiten und bietet in seiner großen, wandelbaren Präsentationshalle Platz für Tagungen, Festivals, Ausstellungen und transdisziplinäre Veranstaltungen. Der TD Berlin ist von der U-Bahn-Station Klosterstraße direkt erreichbar.