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MUTTERS COURAGE - Theatertag
Tickets ab 10,00 €
*
Ermäßigung verfügbar
Veranstalter:
Zimmertheater Tübingen GmbH , Bursagasse 16, 72070 Tübingen, Deutschland
Veranstaltungsinfos
Mutters Courage
George Tabori
Ab dem 17. September 2026
George Tabori hatte ein feines Gespür für den Witz in einem Kontext des Grauens, für die absurde Pointe im Reich des Bösen. In "Mutters Courage" erzählt er die unmögliche Geschichte einer sechzigjährigen Jüdin, die 1944 in Budapest auf der Straße verhaftet und mit 4030 Anderen im Viehwagen nach Auschwitz deportiert wird. Und als Einzige überlebt. Die unmögliche Geschichte ist eine wahre Geschichte. Elsa Tabori hat sie erlebt. Ihr Sohn hat sie aufgeschrieben. Sie gehört seitdem zum festen Bestand einer oral history – natürlich nur für diejenigen unter uns, die glauben, dass man Geschichte nicht mal eben „hinter sich lassen“ kann. Was laut einer Umfrage schon 2015 81% der Deutschen in Bezug auf den Holocaust gerne täten. „Ist doch klar: die Deutschen werden uns Juden Auschwitz nie verzeihen“ so der israelische Psychoanalytiker Zwi Rex.
Taboris Hommage an seine Mutter ist im weiteren Sinne eine Hommage an alle Mütter, deren Mut, Witz und Lebenswille ihren Kindern die Möglichkeit gaben, ihr eigenes Trauma zu bewältigen. Die Aufführung hat in den vergangenen 30 Jahren über 170 Vorstellungen – unter anderen in New York und in Los Angeles – erlebt.
Elsa Tabori: Sigrun Schneider-Kaethner
Georg Tabori Thomas Bockelmann
Inszenierung: Thomas Bockelmann
Bühne: Pia Janssen
Kostüme: Ursina Zürcher
Musik: Erich Radke
Dramaturgie: Michael Volk
Premiefe 13. September 2025
Das sagt die Presse:
„Dieses Feilschen um Formulierungen, das natürlich auch ein Verhandeln von Wahrheit ist, ist mit lakonischem Witz ausgearbeitet, dient aber vor allem dazu, das Entsetzen hinter der Geschichte erträglich zu machen. Wunderbar ist dieses Spiel der beiden – präzise, zart, berührend. Großer Applaus“.
Anja Witzke, Theaterkritikerin
„Eine schwarze Komödie, die weder die Banalität noch das Grauen ausspart. Aber auch liebevolle Momente zwischen Mutter und Sohn Tabori zulässt. [...] Von Sigrun Schneider-Kaethner und Thomas Bockelmann berührend gespielt."
Christoph Ströhle - Reutlinger General-Anzeiger
„Das Stück [...] ist in seiner Kernbotschaft kompromisslos. [...] Und es lässt Fragen offen. Insofern eignet es sich für Diskussionen."
Peter Ertle - Schwäbisches Tagblatt
George Tabori
Ab dem 17. September 2026
George Tabori hatte ein feines Gespür für den Witz in einem Kontext des Grauens, für die absurde Pointe im Reich des Bösen. In "Mutters Courage" erzählt er die unmögliche Geschichte einer sechzigjährigen Jüdin, die 1944 in Budapest auf der Straße verhaftet und mit 4030 Anderen im Viehwagen nach Auschwitz deportiert wird. Und als Einzige überlebt. Die unmögliche Geschichte ist eine wahre Geschichte. Elsa Tabori hat sie erlebt. Ihr Sohn hat sie aufgeschrieben. Sie gehört seitdem zum festen Bestand einer oral history – natürlich nur für diejenigen unter uns, die glauben, dass man Geschichte nicht mal eben „hinter sich lassen“ kann. Was laut einer Umfrage schon 2015 81% der Deutschen in Bezug auf den Holocaust gerne täten. „Ist doch klar: die Deutschen werden uns Juden Auschwitz nie verzeihen“ so der israelische Psychoanalytiker Zwi Rex.
Taboris Hommage an seine Mutter ist im weiteren Sinne eine Hommage an alle Mütter, deren Mut, Witz und Lebenswille ihren Kindern die Möglichkeit gaben, ihr eigenes Trauma zu bewältigen. Die Aufführung hat in den vergangenen 30 Jahren über 170 Vorstellungen – unter anderen in New York und in Los Angeles – erlebt.
Elsa Tabori: Sigrun Schneider-Kaethner
Georg Tabori Thomas Bockelmann
Inszenierung: Thomas Bockelmann
Bühne: Pia Janssen
Kostüme: Ursina Zürcher
Musik: Erich Radke
Dramaturgie: Michael Volk
Premiefe 13. September 2025
Das sagt die Presse:
„Dieses Feilschen um Formulierungen, das natürlich auch ein Verhandeln von Wahrheit ist, ist mit lakonischem Witz ausgearbeitet, dient aber vor allem dazu, das Entsetzen hinter der Geschichte erträglich zu machen. Wunderbar ist dieses Spiel der beiden – präzise, zart, berührend. Großer Applaus“.
Anja Witzke, Theaterkritikerin
„Eine schwarze Komödie, die weder die Banalität noch das Grauen ausspart. Aber auch liebevolle Momente zwischen Mutter und Sohn Tabori zulässt. [...] Von Sigrun Schneider-Kaethner und Thomas Bockelmann berührend gespielt."
Christoph Ströhle - Reutlinger General-Anzeiger
„Das Stück [...] ist in seiner Kernbotschaft kompromisslos. [...] Und es lässt Fragen offen. Insofern eignet es sich für Diskussionen."
Peter Ertle - Schwäbisches Tagblatt
Ort der Veranstaltung
Das Zimmertheater Tübingen wirkt seit seiner Gründung 1958 mit seiner progressiven Theatersprache in gesellschaftspolitischen Diskursen mit. Seit 2018 agiert es ebenfalls unter dem Namen Institut für theatrale Zukunftsforschung und bietet eine Plattform für eine theaterwissenschaftliche und ästhetische Auseinandersetzung mit zeitgenössischen Fragen. Seinen Anfang nahm der Betrieb in den ehemaligen Laborräumen der Trapp'schen Apotheke, nun werden von Mittwoch bis Samstag auf drei verschiedenen Bühnen ein vielschichtiges Programm angeboten. Zwei davon befinden sich im Stammhaus in der Bursagasse mit einer schönen Terrasse direkt am Neckar und einer Theaterbar. Der dritte Veranstaltungsort, in Form einer modernen Black-Box, erhielt im ehemaligen Kino Löwen Einzug und ist das "Große Haus" des Theaters. Neben diversen Produktionen des eigenen Ensembles und Kooperationen mit der städtischen Universität, können Besucherinnen und Besucher ebenfalls Gastauftritte aller Art besuchen oder an den monatlichen Diskussionen über die Themen des Spielplans mit den Künstlerinnen und Künstlern des Theaters und geladenen Gästen teilnehmen.