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Magnificat - Marias Lobgesang in Kompositionen aus drei Jahrhunderten
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Veranstalter:
Wernigerode Tourismus GmbH , Marktplatz 10, 38855 Wernigerode, Deutschland
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Veranstaltungsinfos
Marias Lobgesang in Kompositionen aus drei Jahrhunderten
Die Gottesdienstordnung der Bach-Zeit ist durch den Leipziger Chronisten Christoph Ernst Sicul bestens dokumentiert. Nach dessen Bericht wurde der Lobgesang der Maria (das Magnificat) in den Vespergottesdiensten nach der Predigt „an gemeinen Sonntagen Teutsch gesungen, an hohen Festen aber Lateinisch musiciret“. Bach und seine Zeitgenossen haben sowohl Teile von Martin Luthers deutscher Übersetzung („Meine Seel erhebt den Herrn“) als auch den lateinischen Originaltext vertont. Diesen übersetzte der musikaffine Reformator mit dem Anliegen, „unseren Glauben zu stärken, alle Geringen zu trösten und zu schrecken alle hohen Menschen auf Erden“. Im Programm am Sa., 13.02.2027 um 20:00 Uhr musizieren im Konzerthaus Liebfrauen Wernigerode das Bach Consort Leipzig und das Sächsische Barockorchester unter der Leitung von Thomaskantor a. D. Gotthold Schwarz Vertonungen des Magnificat-Textes aus drei Jahrhunderten: von Johannes Eccard über Heinrich Schütz, Georg Philipp Telemann, Johann Ludwig Krebs bis hin zu Johann Christian Bach. Gekrönt wird das Konzert mit der Komposition seines Vaters: Diese entstand nach neueren Forschungen für den Vespergottesdienst am Fest Mariæ Heimsuchung (2. Juli 1723) ‒ also schon vier Wochen nach Übernahme des Thomaskantorats. Den Leipziger Gottesdienstbesuchern präsentierte der neue Thomaskantor und „Director musices“ sogleich eines seiner virtuosesten und schwierigsten Kirchenwerke überhaupt − eine Komposition, die alles bisher Dagewesene weit in den Schatten stellte und mit dem er sich gleich zu Beginn seiner Leipziger Laufbahn nicht allein als traditioneller Kantor sondern auch als Kapellmeister zu erkennen gab. Bachs Leitspruch war bereits in frühen Jahren: „Es muß alles möglich zu machen seyn“!
A. Glöckner
Die Gottesdienstordnung der Bach-Zeit ist durch den Leipziger Chronisten Christoph Ernst Sicul bestens dokumentiert. Nach dessen Bericht wurde der Lobgesang der Maria (das Magnificat) in den Vespergottesdiensten nach der Predigt „an gemeinen Sonntagen Teutsch gesungen, an hohen Festen aber Lateinisch musiciret“. Bach und seine Zeitgenossen haben sowohl Teile von Martin Luthers deutscher Übersetzung („Meine Seel erhebt den Herrn“) als auch den lateinischen Originaltext vertont. Diesen übersetzte der musikaffine Reformator mit dem Anliegen, „unseren Glauben zu stärken, alle Geringen zu trösten und zu schrecken alle hohen Menschen auf Erden“. Im Programm am Sa., 13.02.2027 um 20:00 Uhr musizieren im Konzerthaus Liebfrauen Wernigerode das Bach Consort Leipzig und das Sächsische Barockorchester unter der Leitung von Thomaskantor a. D. Gotthold Schwarz Vertonungen des Magnificat-Textes aus drei Jahrhunderten: von Johannes Eccard über Heinrich Schütz, Georg Philipp Telemann, Johann Ludwig Krebs bis hin zu Johann Christian Bach. Gekrönt wird das Konzert mit der Komposition seines Vaters: Diese entstand nach neueren Forschungen für den Vespergottesdienst am Fest Mariæ Heimsuchung (2. Juli 1723) ‒ also schon vier Wochen nach Übernahme des Thomaskantorats. Den Leipziger Gottesdienstbesuchern präsentierte der neue Thomaskantor und „Director musices“ sogleich eines seiner virtuosesten und schwierigsten Kirchenwerke überhaupt − eine Komposition, die alles bisher Dagewesene weit in den Schatten stellte und mit dem er sich gleich zu Beginn seiner Leipziger Laufbahn nicht allein als traditioneller Kantor sondern auch als Kapellmeister zu erkennen gab. Bachs Leitspruch war bereits in frühen Jahren: „Es muß alles möglich zu machen seyn“!
A. Glöckner
Ort der Veranstaltung
Das Konzerthaus Liebfrauen in Wernigerode ist ein Ort, der Geschichte und Kultur auf einzigartige Weise miteinander verbindet. Ursprünglich als Kirche im 14. Jahrhundert erbaut, wurde das Gebäude 2019 von der Kulturstiftung Wernigerode übernommen und zu einem modernen Konzerthaus umgebaut. Dabei wurde besonders auf die Bewahrung der historischen Architektur geachtet, was dem Haus einen ganz besonderen Charme verleiht. Die eindrucksvolle gotische Architektur harmoniert perfekt mit der modernen Akustik und der Technik des Hauses, das heute zu einem wichtigen Kulturzentrum in der Region gehört.
Das Konzerthaus Liebfrauen schafft für jedes Event – sei es ein klassisches Konzert, eine Lesung oder eine Theateraufführung – die ideale Atmosphäre. Als Heimstätte des Philharmonischen Kammerorchesters Wernigerode sowie weiterer hochkarätiger Ensembles wie dem MDR-Sinfonieorchester erleben die Besucher regelmäßig unvergessliche Momente im Konzertsaal des Konzerthauses Liebfrauen.
Das Konzerthaus Liebfrauen schafft für jedes Event – sei es ein klassisches Konzert, eine Lesung oder eine Theateraufführung – die ideale Atmosphäre. Als Heimstätte des Philharmonischen Kammerorchesters Wernigerode sowie weiterer hochkarätiger Ensembles wie dem MDR-Sinfonieorchester erleben die Besucher regelmäßig unvergessliche Momente im Konzertsaal des Konzerthauses Liebfrauen.