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Bild: Magnificat - Meine Seele preist die Größe des Herrn - Barocke Magnificat-Vertonungen in deutscher und lateinischer Sprache

Magnificat - Meine Seele preist die Größe des Herrn - Barocke Magnificat-Vertonungen in deutscher und lateinischer Sprache

BachConsort Leipzig, Sächsisches Barockorchester, Leitung: Gotthold Schwarz  

Kath. Kirche St. Hedwig
Lieschingstraße 48
70567 Stuttgart

Tickets ab 35,00 € *
Ermäßigung verfügbar
Veranstalter: Katholische Gesamtkirchengemeinde St. Hedwig und Ulrich , Lieschingstraße 44, 70567 Stuttgart, Deutschland
* Preise inkl. MwSt., pro Bestellung

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Der ermäßigte Preis gilt für Schüler und Studierende (mit gültigem Schüler- bzw. Studienausweis).
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Veranstaltungsinfos

Marias Lobgesang in Kompositionen aus drei Jahrhunderten

Die Gottesdienstordnung der Bach-Zeit ist durch den Leipziger Chronisten Christoph Ernst Sicul bestens dokumentiert. Nach dessen Bericht wurde der Lobgesang der Maria (das Magnificat) in den Vespergottesdiensten nach der Predigt „an gemeinen Sonntagen Teutsch gesungen, an hohen Festen aber Lateinisch musiciret“. Bach und seine Zeitgenossen haben sowohl Teile von Martin Luthers deutscher Übersetzung („Meine Seel erhebt den Herrn“) als auch den lateinischen Originaltext vertont. Diesen übersetzte der musikaffine Reformator mit dem Anliegen, „unseren Glauben zu stärken, alle Geringen zu trösten und zu schrecken alle hohen Menschen auf Erden“. Im Programm am 31.05.2026 musizieren in der Kirche St. Hedwig zu Stuttgart-Möhringen das BachConsort Leipzig und das Sächsische Barockorchester unter der Leitung von Thomaskantor a. D. Gotthold Schwarz Vertonungen des Magnificat-Textes aus drei Jahrhunderten: von Johannes Eccard über Heinrich Schütz, Georg Philipp Telemann, Johann Ludwig Krebs bis hin zu Johann Christian Bach. Gekrönt wird das Konzert mit der Komposition seines Vaters: Diese entstand nach neueren Forschungen für den Vespergottesdienst am Fest Mariæ Heimsuchung (2. Juli 1723) ‒ also schon vier Wochen nach Übernahme des Thomaskantorats. Den Leipziger Gottesdienstbesuchern präsentierte der neue Thomaskantor und „Director musices“ sogleich eines seiner virtuosesten und schwierigsten Kirchenwerke überhaupt − eine Komposition, die alles bisher Dagewesene weit in den Schatten stellte und mit dem er sich gleich zu Beginn seiner Leipziger Laufbahn nicht allein als traditioneller Kantor sondern auch als Kapellmeister zu erkennen gab. Bachs Leitspruch war bereits in frühen Jahren: „Es muß alles möglich zu machen seyn“!
A. Glöckner

Copyright Foto: Florian Padler

Ort der Veranstaltung

Kath. Kirche St. Hedwig
Lieschingstraße 48
70567 Stuttgart
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