Bequem und sicher zahlen
Man kann auch in die Höhe fallen
Westfälisches Landestheater Castrop e. V.  
Kulturzentrum Herne
Willi-Pohlmann-Platz 1
44623 Herne
Veranstalter:
Stadt Herne - Kulturbüro , Willi-Pohlmann-Platz 1, 44623 Herne, Deutschland
Veranstaltungsinfos
nach Joachim Meyerhoff
Wenn Joachims 86-jährige Mutter in ihrem norddeutschen Städtchen jemanden am Bahnhof abholen oder wegbringen muss, freut sie sich, weil im türkischen Imbiss die Döner so gut schmecken. Wegbringen ist besser, da kann sie sich dann mit einem Bier auf die Bank setzen und es genießen, dass die Gäste endlich abgereist sind. Als Joachim kommt, geht es nicht gut los, denn der Zug ist pünktlich. Dieses ungewöhnliche Ereignis verhagelt ihr die Laune, weil sie noch nicht aufgegessen hat. Aber trödeln gilt nicht, sie hat noch eine Verabredung, sie müssen zusehen, dass sie nach Hause kommen. Da sie die Strecke gut kennt, guckt sie nur sporadisch auf die
Straße und hat genug Zeit, den beklagenswerten Zustand ihres Beifahrers zu betrachten. Während sie ihn sich anguckt, drückt sie das Gaspedal bis zum Anschlag durch. Bei Joachim führt die Kombination aus einer Kieler Puddingbrezel, den neben ihm liegenden Dönerresten, dem penetranten Parfüm seiner Mutter und der völlig überhöhten Geschwindigkeit dazu, dass sich ihm der Magen umdreht. Er kriegt so gerade noch das Fenster geöffnet, bevor sich sein Magen auf den Seitenstreifen entleert und seine Mutter im »Schlaglochballett« den Wagen gemächlich zum Halten bringt.
So beginnt der Erholungs- und Rettungsurlaub von Joachim. Nach einem
Schlaganfall und einem beispiellosen mentalen Absturz, der in einem katastrophalen Vorfall bei der Geburtstagsfeier seines Sohnes gipfelte, hat er die Flucht ergriffen, um bei seiner Mutter wieder zu sich zu kommen. Ihre, vorsichtig ausgedrückt, unorthodoxen Lebensgewohnheiten, helfen ihm, wieder Boden unter den Füßen zu bekommen. Es entwickelt sich ein Sommer der besonderen Art, eine Mutter-Sohn-Begegnung, auf
die niemand zu hoffen gewagt hatte.
Wenn Joachims 86-jährige Mutter in ihrem norddeutschen Städtchen jemanden am Bahnhof abholen oder wegbringen muss, freut sie sich, weil im türkischen Imbiss die Döner so gut schmecken. Wegbringen ist besser, da kann sie sich dann mit einem Bier auf die Bank setzen und es genießen, dass die Gäste endlich abgereist sind. Als Joachim kommt, geht es nicht gut los, denn der Zug ist pünktlich. Dieses ungewöhnliche Ereignis verhagelt ihr die Laune, weil sie noch nicht aufgegessen hat. Aber trödeln gilt nicht, sie hat noch eine Verabredung, sie müssen zusehen, dass sie nach Hause kommen. Da sie die Strecke gut kennt, guckt sie nur sporadisch auf die
Straße und hat genug Zeit, den beklagenswerten Zustand ihres Beifahrers zu betrachten. Während sie ihn sich anguckt, drückt sie das Gaspedal bis zum Anschlag durch. Bei Joachim führt die Kombination aus einer Kieler Puddingbrezel, den neben ihm liegenden Dönerresten, dem penetranten Parfüm seiner Mutter und der völlig überhöhten Geschwindigkeit dazu, dass sich ihm der Magen umdreht. Er kriegt so gerade noch das Fenster geöffnet, bevor sich sein Magen auf den Seitenstreifen entleert und seine Mutter im »Schlaglochballett« den Wagen gemächlich zum Halten bringt.
So beginnt der Erholungs- und Rettungsurlaub von Joachim. Nach einem
Schlaganfall und einem beispiellosen mentalen Absturz, der in einem katastrophalen Vorfall bei der Geburtstagsfeier seines Sohnes gipfelte, hat er die Flucht ergriffen, um bei seiner Mutter wieder zu sich zu kommen. Ihre, vorsichtig ausgedrückt, unorthodoxen Lebensgewohnheiten, helfen ihm, wieder Boden unter den Füßen zu bekommen. Es entwickelt sich ein Sommer der besonderen Art, eine Mutter-Sohn-Begegnung, auf
die niemand zu hoffen gewagt hatte.
Ort der Veranstaltung
Kulturzentrum Herne
Willi-Pohlmann-Platz 1
44623 Herne