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Martina Hefter - »Nach der Sonne schauen«
Tickets ab 6,00 €
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Veranstalter:
Hessisches Literaturforum im Mousonturm e.V. , Waldschmidtstraße 4, 60316 Frankfurt am Main, Deutschland
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Veranstaltungsinfos
»Seit wann der Wind genau da ist, weiß ich nicht mehr.«
Es ist eine ambivalente und unwirkliche Landschaft, in die Iona Bartschok sich zurückzieht: das Leipziger Neuseenland, einst Tagebaugebiet, nun geflutet und renaturiert, ohne Unterlass fegt der Wind über die Ebene. Während sich die Welt draußen im Umbruch befindet, will die Konzeptkünstlerin in einer zum riesigen Atelier umfunktionierten Halle eine Installation aufbauen, ein raumfüllendes Modell namens »Die Landschaft in fünftausend Jahren«. Iona braucht Abstand, vor allem zum »Vorfall« - eines ihrer wichtigsten Kunstwerke wurde bei einer Ausstellung von einem prominenten Maler mit dem Wort »Bullshit« besprüht, ein Skandal, der sie erschüttert hat, weil ihr die eigene Machtlosigkeit bewusst wird. Doch nach einigen Tagen, die sie lediglich in Gesellschaft des virtuellen Hundes des Vermieters verbringt, drängt die Welt in die Halle: Bella, ein Straßenhund, und Nova, die Nichte des Vermieters, ziehen ein.
Mit »Nach der Sonne« schauen legt Martina Hefter, 2024 ausgezeichnet mit dem Deutschen Buchpreis, einen neuen Roman vor, der so flirrt und schwebt wie all ihre Bücher. Der Text ist fest in der Gegenwart und unseren Diskursen verankert, verhandelt künstlerische Souveränität und Fragen nach Macht. Und gleichzeitig wirft er durch seine Verortung in dieser wüsten, der Zeit enthobenen Landschaft, in der er spielt, auch einen Blick in eine mögliche Zukunft, in der es vielleicht mehr denn je um Zugewandtheit und neue Solidaritäten gehen muss.
Moderation: Björn Jager
Eintritt: € 6,-/9,-/12,- (pay as you wish)
Martina Hefter ist Schriftstellerin und Performancekünstlerin. Sie lebt in Leipzig, wo sie am Deutschen Literaturinstitut studierte. Ihr Roman »Hey guten Morgen, wie geht es dir?« wurde 2024 mit dem Deutschen Buchpreis sowie dem europäischen Prix Grand Continent ausgezeichnet. Für ihre schriftstellerische Arbeit erhielt Martina Hefter den Großen Preis des Deutschen Literaturfonds und den Wiesbadener Literaturpreis. Außerdem erschienen von ihr u.a. die Gedichtbände »Es könnte auch schön werden« und »In die Wälder gehen, Holz für ein Bett klauen«.
Es ist eine ambivalente und unwirkliche Landschaft, in die Iona Bartschok sich zurückzieht: das Leipziger Neuseenland, einst Tagebaugebiet, nun geflutet und renaturiert, ohne Unterlass fegt der Wind über die Ebene. Während sich die Welt draußen im Umbruch befindet, will die Konzeptkünstlerin in einer zum riesigen Atelier umfunktionierten Halle eine Installation aufbauen, ein raumfüllendes Modell namens »Die Landschaft in fünftausend Jahren«. Iona braucht Abstand, vor allem zum »Vorfall« - eines ihrer wichtigsten Kunstwerke wurde bei einer Ausstellung von einem prominenten Maler mit dem Wort »Bullshit« besprüht, ein Skandal, der sie erschüttert hat, weil ihr die eigene Machtlosigkeit bewusst wird. Doch nach einigen Tagen, die sie lediglich in Gesellschaft des virtuellen Hundes des Vermieters verbringt, drängt die Welt in die Halle: Bella, ein Straßenhund, und Nova, die Nichte des Vermieters, ziehen ein.
Mit »Nach der Sonne« schauen legt Martina Hefter, 2024 ausgezeichnet mit dem Deutschen Buchpreis, einen neuen Roman vor, der so flirrt und schwebt wie all ihre Bücher. Der Text ist fest in der Gegenwart und unseren Diskursen verankert, verhandelt künstlerische Souveränität und Fragen nach Macht. Und gleichzeitig wirft er durch seine Verortung in dieser wüsten, der Zeit enthobenen Landschaft, in der er spielt, auch einen Blick in eine mögliche Zukunft, in der es vielleicht mehr denn je um Zugewandtheit und neue Solidaritäten gehen muss.
Moderation: Björn Jager
Eintritt: € 6,-/9,-/12,- (pay as you wish)
Martina Hefter ist Schriftstellerin und Performancekünstlerin. Sie lebt in Leipzig, wo sie am Deutschen Literaturinstitut studierte. Ihr Roman »Hey guten Morgen, wie geht es dir?« wurde 2024 mit dem Deutschen Buchpreis sowie dem europäischen Prix Grand Continent ausgezeichnet. Für ihre schriftstellerische Arbeit erhielt Martina Hefter den Großen Preis des Deutschen Literaturfonds und den Wiesbadener Literaturpreis. Außerdem erschienen von ihr u.a. die Gedichtbände »Es könnte auch schön werden« und »In die Wälder gehen, Holz für ein Bett klauen«.
Ort der Veranstaltung
Das Künstler:innenhaus Mousonturm in der Waldschmidtstraße 4 in Frankfurt am Main gehört weltweit zu den bedeutendsten und erfolgreichsten freien Produktionszentren. Ursprünglich diente der in den 1920er Jahren erbaute Turm als Teil der Parfüm- und Seifenfabrik Mouson, die die berühmte Creme Mouson produzierte. Die Firma verlegte in den frühen 70ern ihre Produktion, sodass alle Fabrikgebäude bis auf den Turm abgerissen wurden. Über die Jahre wuchs dann die Idee, aus dem Gebäude eine Art Kultur-Fabrik zu gestalten. 1988 war es dann soweit: Das frisch gebackene Haus wurde feierlich als Spiel- und Produktionsstätte für nationale und internationale Künstlerinnen und Künstler aus den Sparten Tanz, Theater, Performance, Musik, Literatur und Bildende Kunst eröffnet.
Der Schwerpunkt der Arbeit des Künstler*innenhaus Mousonturm liegt im Austausch zwischen Kunstschaffenden aus dem deutschsprachigen, europäischen und außereuropäischen Raum, wodurch sich ständig neue ästhetische Ausdrucksformen und Wirkungsweisen ergeben. Dabei spielt auch ein stark zeitgenössisch geprägter Ansatz eine zentrale Rolle, der immer wieder gesellschaftskritische Perspektiven eröffnet und aktuelle Diskurse aufgreift. So beinhaltet das umfangreiche Repertoire Tanz- und Theaterprogramme, Konzerte, Filmvorführungen, Lesungen, Vorträge, Präsentationen von Kunstprojekten und vieles mehr. Zum Selbstverständnis des Hauses gehören zudem Angebote im Bereich Barrierefreiheit wie Audiodeskription, die es einem vielfältigen Publikum ermöglichen, an diesen kulturellen Erfahrungen teilzuhaben.
Die verschiedenen Events finden aber nicht nur im Mousonturm selbst statt, sondern auch in verschiedenen anderen Spielstätten in Frankfurt und Offenbach am Main. Ob sommerliche Konzerte im Musikpavillon des Frankfurter Palmengartens, Workshops im Gesellschaftshaus des Zoos oder weitere Locations mitten in der Innenstadt – die Verantwortlichen vom Künstler*innenhaus Mousonturm tragen einen erheblichen Anteil am pulsierenden Frankfurter Stadtleben und erweitern es kontinuierlich durch innovative, zugängliche und diskursorientierte Kulturprogramme.
Jetzt Tickets sichern und die Veranstaltungen vom und im Künstler*innenhaus Mousonturm live erleben.
Der Schwerpunkt der Arbeit des Künstler*innenhaus Mousonturm liegt im Austausch zwischen Kunstschaffenden aus dem deutschsprachigen, europäischen und außereuropäischen Raum, wodurch sich ständig neue ästhetische Ausdrucksformen und Wirkungsweisen ergeben. Dabei spielt auch ein stark zeitgenössisch geprägter Ansatz eine zentrale Rolle, der immer wieder gesellschaftskritische Perspektiven eröffnet und aktuelle Diskurse aufgreift. So beinhaltet das umfangreiche Repertoire Tanz- und Theaterprogramme, Konzerte, Filmvorführungen, Lesungen, Vorträge, Präsentationen von Kunstprojekten und vieles mehr. Zum Selbstverständnis des Hauses gehören zudem Angebote im Bereich Barrierefreiheit wie Audiodeskription, die es einem vielfältigen Publikum ermöglichen, an diesen kulturellen Erfahrungen teilzuhaben.
Die verschiedenen Events finden aber nicht nur im Mousonturm selbst statt, sondern auch in verschiedenen anderen Spielstätten in Frankfurt und Offenbach am Main. Ob sommerliche Konzerte im Musikpavillon des Frankfurter Palmengartens, Workshops im Gesellschaftshaus des Zoos oder weitere Locations mitten in der Innenstadt – die Verantwortlichen vom Künstler*innenhaus Mousonturm tragen einen erheblichen Anteil am pulsierenden Frankfurter Stadtleben und erweitern es kontinuierlich durch innovative, zugängliche und diskursorientierte Kulturprogramme.
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