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Meistens bleibt ja die Frau zu Hause - Banu Mushtaq
Tickets ab 14,00 €
*
Ermäßigung verfügbar
Veranstalter:
Literaturhaus Stuttgart , Breitscheidstraße 4, 70174 Stuttgart, Deutschland
Veranstaltungsinfos
SWR Kultur
Lesung und Gespräch mit Banu Mushtaq, Moderation: Katharina Borchardt
in deutscher und englischer Sprache
In ihren Storys, die über drei Jahrzehnte hinweg entstanden sind, feiert die indische
Schriftstellerin Banu Mushtaq die kleinen, alltäglichen Arten weiblichen Widerstands. Die Kulisse bildet ein von Klassismus und Korruption zerfressenes Land – Indien. Dort treffen wir
Aashraf, die von ihrem Mann verlassen wird, weil sie nur Töchter zur Welt bringt; Jamila, deren Bruder versucht, sie im Namen der Religion um ihr Erbe zu betrügen und Akhila, deren Mann ihr kaum in die Augen schauen kann, aber herumspringt wie ein junges Kalb, wann immer er seine Mutter sieht. Sie alle sind in ihrer Trauer und Wut vereint. Und sie lachen den Mächtigen aufmüpfig und mit Witz ins Gesicht. Banu Mushtaq ist Autorin, Anwältin und Aktivistin und wurde 1948 im indischen Hassan in Karnatak geboren. Der Erzählband „Meistens bleibt ja die Frau zu Hause“, übersetzt von Katrin Binder, wurde 2025 mit dem International Booker Prize ausgezeichnet und erscheint in über 15 Ländern.
In Zusammenarbeit mit SWR Kultur
Lesung und Gespräch mit Banu Mushtaq, Moderation: Katharina Borchardt
in deutscher und englischer Sprache
In ihren Storys, die über drei Jahrzehnte hinweg entstanden sind, feiert die indische
Schriftstellerin Banu Mushtaq die kleinen, alltäglichen Arten weiblichen Widerstands. Die Kulisse bildet ein von Klassismus und Korruption zerfressenes Land – Indien. Dort treffen wir
Aashraf, die von ihrem Mann verlassen wird, weil sie nur Töchter zur Welt bringt; Jamila, deren Bruder versucht, sie im Namen der Religion um ihr Erbe zu betrügen und Akhila, deren Mann ihr kaum in die Augen schauen kann, aber herumspringt wie ein junges Kalb, wann immer er seine Mutter sieht. Sie alle sind in ihrer Trauer und Wut vereint. Und sie lachen den Mächtigen aufmüpfig und mit Witz ins Gesicht. Banu Mushtaq ist Autorin, Anwältin und Aktivistin und wurde 1948 im indischen Hassan in Karnatak geboren. Der Erzählband „Meistens bleibt ja die Frau zu Hause“, übersetzt von Katrin Binder, wurde 2025 mit dem International Booker Prize ausgezeichnet und erscheint in über 15 Ländern.
In Zusammenarbeit mit SWR Kultur
Ort der Veranstaltung
Mit einer Rede von W.G. Sebald wurde das Literaturhaus im November 2001 eröffnet. Das denkmalgeschützte Gebäude mit historischem Pater-Noster und Atrium liegt gegenüber der Liederhalle und ist Teil des neu gestalteten Bosch-Areals. Zwei Etagen, zu denen auch das ehemalige Arbeitszimmer von Robert Bosch gehört, werden vom 1997 gegründeten Literaturhaus-Verein genutzt.
Ob Orhan Pamuk, Sibylle Lewitscharoff oder (der norwegische Experimentalkünstler) Terje Dragseth, ob 1800 Besucher, 180 oder 18, ob Architektur oder Zeichentrickfilm, ob Tagungen zur Literatur Afrikas oder Nachtgespräche mit Hanns-Josef Ortheil – das Literaturhaus Stuttgart hat sich zu einem lebendigen Treffpunkt der Stadt entwickelt. Für viele Abende wurden Originalbeiträge in Auftrag gegeben, so in den Essayreihen Betrifft: (mit der Stuttgarter Zeitung), Fremdwort (mit dem SWR) oder den deutsch-französischen Reihen »J’accuse…!« und »carte blanche« (mit dem Institut Français und der Robert Bosch Stiftung). Schwerpunkte sind überdies »Comic & Literatur«, das Festival der digitalen Literatur »Literatur und Strom« sowie »Literatür«, die deutsch-türkische Literaturnacht. Hinzu kommen Ausstellungen, oft von Publikationen begleitet; jüngst etwa »W.G. Sebald – Zerstreute Reminiszenzen«, die bis nach Brüssel wanderte.
Ob Orhan Pamuk, Sibylle Lewitscharoff oder (der norwegische Experimentalkünstler) Terje Dragseth, ob 1800 Besucher, 180 oder 18, ob Architektur oder Zeichentrickfilm, ob Tagungen zur Literatur Afrikas oder Nachtgespräche mit Hanns-Josef Ortheil – das Literaturhaus Stuttgart hat sich zu einem lebendigen Treffpunkt der Stadt entwickelt. Für viele Abende wurden Originalbeiträge in Auftrag gegeben, so in den Essayreihen Betrifft: (mit der Stuttgarter Zeitung), Fremdwort (mit dem SWR) oder den deutsch-französischen Reihen »J’accuse…!« und »carte blanche« (mit dem Institut Français und der Robert Bosch Stiftung). Schwerpunkte sind überdies »Comic & Literatur«, das Festival der digitalen Literatur »Literatur und Strom« sowie »Literatür«, die deutsch-türkische Literaturnacht. Hinzu kommen Ausstellungen, oft von Publikationen begleitet; jüngst etwa »W.G. Sebald – Zerstreute Reminiszenzen«, die bis nach Brüssel wanderte.