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Bild: Morgennebel. Das Frühstücksseminar - Am I allowed to pop?

Morgennebel. Das Frühstücksseminar - Am I allowed to pop?

Breitscheidstraße 4
70174 Stuttgart

Tickets ab 14,00 € *
Ermäßigung verfügbar
Veranstalter: Literaturhaus Stuttgart , Breitscheidstraße 4, 70174 Stuttgart, Deutschland

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Veranstaltungsinfos

25 Jahre Literaturhaus – Schweben. Ein Kontrastprogramm in schweren Zeiten
Am I allowed to pop? - Friederike Mayröckers Dichten in langsamen Blitzen
mit Ulf Stolterfoht
Friederike Mayröcker (1924–2021, Wien) gilt als die Urmutter der deutschsprachigen Avantgarde, als eine Dichterin, deren weit über hundert Bücher so komplex strukturiert und semantisch so schwer zu fassen sind, dass ein ganzes Leseleben nicht ausreicht, um diesen Texten auf die Spur zu kommen. Gleichzeitig aber sind Friederike Mayröckers poetische Werke, schwebende, fast schwerelose Gebilde, die sich, jenseits eines konventionellen Verstehens, geradezu körperlich erschließen. Dabei verwendet Mayröcker auch Strategien, wie wir sie aus der Pop-Musik kennen, ohne aber ihre experimentellen Absichten zu verraten. Denn auch wenn sie populäre Zitate in ihre Gedichte einbaut und ein paar Bandnamen fallen, ist es eben doch so, wie es Dietmar Dath viel später formuliert: “Das Wort Popliteratur bedeutet nicht “Bücher, in denen Platten vorkommen””. Im Frühstücksseminar lesen wir Texte aus Mayröckers Bänden “Tod durch Musen. Poetische Texte” (1966/1973), “Minimonsters Traumlexikon. Texte in Prosa” (1968) und “Fantom Fan” (1971). Die Texte stellt das Literaturhaus, Lust an Mayröckers Sprachkunst bringen Sie mit!

Eintritt inkl. Croissant und Kaffee

Ort der Veranstaltung

Mit einer Rede von W.G. Sebald wurde das Literaturhaus im November 2001 eröffnet. Das denkmalgeschützte Gebäude mit historischem Pater-Noster und Atrium liegt gegenüber der Liederhalle und ist Teil des neu gestalteten Bosch-Areals. Zwei Etagen, zu denen auch das ehemalige Arbeitszimmer von Robert Bosch gehört, werden vom 1997 gegründeten Literaturhaus-Verein genutzt.

Ob Orhan Pamuk, Sibylle Lewitscharoff oder (der norwegische Experimentalkünstler) Terje Dragseth, ob 1800 Besucher, 180 oder 18, ob Architektur oder Zeichentrickfilm, ob Tagungen zur Literatur Afrikas oder Nachtgespräche mit Hanns-Josef Ortheil – das Literaturhaus Stuttgart hat sich zu einem lebendigen Treffpunkt der Stadt entwickelt. Für viele Abende wurden Originalbeiträge in Auftrag gegeben, so in den Essayreihen Betrifft: (mit der Stuttgarter Zeitung), Fremdwort (mit dem SWR) oder den deutsch-französischen Reihen »J’accuse…!« und »carte blanche« (mit dem Institut Français und der Robert Bosch Stiftung). Schwerpunkte sind überdies »Comic & Literatur«, das Festival der digitalen Literatur »Literatur und Strom« sowie »Literatür«, die deutsch-türkische Literaturnacht. Hinzu kommen Ausstellungen, oft von Publikationen begleitet; jüngst etwa »W.G. Sebald – Zerstreute Reminiszenzen«, die bis nach Brüssel wanderte.
Literaturhaus Stuttgart
Breitscheidstr. 4
70174 Stuttgart