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Morgennebel. Das Frühstücksseminar - „Die Welt da drunten zu betrachten“
Tickets ab 14,00 €
*
Ermäßigung verfügbar
Veranstalter:
Literaturhaus Stuttgart , Breitscheidstraße 4, 70174 Stuttgart, Deutschland
Veranstaltungsinfos
25 Jahre Literaturhaus –
Schweben. Ein Kontrastprogramm in schweren Zeiten
mit Beate Tröger
Hoch hinauf, um Überblick zu gewinnen – Petrarcas im Jahr 1350 veröffentlichter Bericht über den Aufstieg zum Mont Ventoux lässt den Dichter die Welt von oben sehen. Er etabliert eine Perspektive des Überblicks mit den Mitteln der Poesie. Auch der Erzähler in Peter Handkes
„Die Lehre der Sainte-Victoire“ (1980) gewinnt im Aufstieg auf den Mont Ventoux eine neue Sicht auf Natur und Kunst. Wie erlangt man mehr Leichtigkeit, befreit sich von der Bodenhaftung und Erdenschwere? Welche Chancen, aber auch Gefahren birgt dieser Wunsch? Anhand u. a. von Jean Pauls „Des Luftschiffers Giannozzo Seebuch“ (1801), Italo Calvinos „Der Baron auf den Bäumen“ (1957) und Samantha Harveys Roman „Umlaufbahnen“ (2024) denken wir darüber nach, welche Motivationen hinter dem Wunsch nach dem Schweben stecken.
Gefördert von der Baden-Württemberg Stiftung
Schweben. Ein Kontrastprogramm in schweren Zeiten
mit Beate Tröger
Hoch hinauf, um Überblick zu gewinnen – Petrarcas im Jahr 1350 veröffentlichter Bericht über den Aufstieg zum Mont Ventoux lässt den Dichter die Welt von oben sehen. Er etabliert eine Perspektive des Überblicks mit den Mitteln der Poesie. Auch der Erzähler in Peter Handkes
„Die Lehre der Sainte-Victoire“ (1980) gewinnt im Aufstieg auf den Mont Ventoux eine neue Sicht auf Natur und Kunst. Wie erlangt man mehr Leichtigkeit, befreit sich von der Bodenhaftung und Erdenschwere? Welche Chancen, aber auch Gefahren birgt dieser Wunsch? Anhand u. a. von Jean Pauls „Des Luftschiffers Giannozzo Seebuch“ (1801), Italo Calvinos „Der Baron auf den Bäumen“ (1957) und Samantha Harveys Roman „Umlaufbahnen“ (2024) denken wir darüber nach, welche Motivationen hinter dem Wunsch nach dem Schweben stecken.
Gefördert von der Baden-Württemberg Stiftung
Ort der Veranstaltung
Mit einer Rede von W.G. Sebald wurde das Literaturhaus im November 2001 eröffnet. Das denkmalgeschützte Gebäude mit historischem Pater-Noster und Atrium liegt gegenüber der Liederhalle und ist Teil des neu gestalteten Bosch-Areals. Zwei Etagen, zu denen auch das ehemalige Arbeitszimmer von Robert Bosch gehört, werden vom 1997 gegründeten Literaturhaus-Verein genutzt.
Ob Orhan Pamuk, Sibylle Lewitscharoff oder (der norwegische Experimentalkünstler) Terje Dragseth, ob 1800 Besucher, 180 oder 18, ob Architektur oder Zeichentrickfilm, ob Tagungen zur Literatur Afrikas oder Nachtgespräche mit Hanns-Josef Ortheil – das Literaturhaus Stuttgart hat sich zu einem lebendigen Treffpunkt der Stadt entwickelt. Für viele Abende wurden Originalbeiträge in Auftrag gegeben, so in den Essayreihen Betrifft: (mit der Stuttgarter Zeitung), Fremdwort (mit dem SWR) oder den deutsch-französischen Reihen »J’accuse…!« und »carte blanche« (mit dem Institut Français und der Robert Bosch Stiftung). Schwerpunkte sind überdies »Comic & Literatur«, das Festival der digitalen Literatur »Literatur und Strom« sowie »Literatür«, die deutsch-türkische Literaturnacht. Hinzu kommen Ausstellungen, oft von Publikationen begleitet; jüngst etwa »W.G. Sebald – Zerstreute Reminiszenzen«, die bis nach Brüssel wanderte.
Ob Orhan Pamuk, Sibylle Lewitscharoff oder (der norwegische Experimentalkünstler) Terje Dragseth, ob 1800 Besucher, 180 oder 18, ob Architektur oder Zeichentrickfilm, ob Tagungen zur Literatur Afrikas oder Nachtgespräche mit Hanns-Josef Ortheil – das Literaturhaus Stuttgart hat sich zu einem lebendigen Treffpunkt der Stadt entwickelt. Für viele Abende wurden Originalbeiträge in Auftrag gegeben, so in den Essayreihen Betrifft: (mit der Stuttgarter Zeitung), Fremdwort (mit dem SWR) oder den deutsch-französischen Reihen »J’accuse…!« und »carte blanche« (mit dem Institut Français und der Robert Bosch Stiftung). Schwerpunkte sind überdies »Comic & Literatur«, das Festival der digitalen Literatur »Literatur und Strom« sowie »Literatür«, die deutsch-türkische Literaturnacht. Hinzu kommen Ausstellungen, oft von Publikationen begleitet; jüngst etwa »W.G. Sebald – Zerstreute Reminiszenzen«, die bis nach Brüssel wanderte.