Bequem und sicher zahlen
Morgennebel. Das Frühstücksseminar - Helmut Böttiger
Tickets ab 14,00 €
*
Ermäßigung verfügbar
Veranstalter:
Literaturhaus Stuttgart , Breitscheidstraße 4, 70174 Stuttgart, Deutschland
* Preise inkl. MwSt.,
pro Bestellung
Veranstaltungsinfos
25 Jahre Literaturhaus.
Schweben. Ein Kontrastprogramm in schweren Zeiten
mit Helmut Böttiger
Schon früh eignete sich Ingeborg Bachmann für Projektionen. Am 25. Juni jährt sich ihr 100. Geburtstag; für viele feministische Ikone, für andere eine haltlose, selbstzerstörerische Frau. Immer wieder geht es in ihren Texten um das Changieren zwischen der Sehnsucht nach Bindung und dem Willen zum „Freisein“. Oft führt sie das Motiv der unbedingten Liebe bis in die letzte Konsequenz – eine Liebe, die von der Unmöglichkeit, gelebt zu werden, durchdrungen ist. Das Agieren im Dazwischen, im Uneindeutigen, in einer Form des Schwebens ist für Ingeborg Bachmann von radikaler ästhetischer und existenzieller Konsequenz. Der Literaturkritiker und Essayist Helmut Böttiger lotet im zweiten Frühstücksseminar des Jubiläumsprogramms „Schweben. Ein Kontrastprogramm in schweren Zeiten“ diese Räume in Bachmanns Werk aus. Geboren 1956 in Creglingen, lebt der Kenner der deutschen Nachkriegsliteratur seit vielen Jahren in Berlin. 2013 erhielt er für seine Analyse der Geschichte der Gruppe 47 den Preis der Leipziger Buchmesse.
Gefördert von der Baden-Württemberg Stiftung, Literatursommer 2026
Schweben. Ein Kontrastprogramm in schweren Zeiten
mit Helmut Böttiger
Schon früh eignete sich Ingeborg Bachmann für Projektionen. Am 25. Juni jährt sich ihr 100. Geburtstag; für viele feministische Ikone, für andere eine haltlose, selbstzerstörerische Frau. Immer wieder geht es in ihren Texten um das Changieren zwischen der Sehnsucht nach Bindung und dem Willen zum „Freisein“. Oft führt sie das Motiv der unbedingten Liebe bis in die letzte Konsequenz – eine Liebe, die von der Unmöglichkeit, gelebt zu werden, durchdrungen ist. Das Agieren im Dazwischen, im Uneindeutigen, in einer Form des Schwebens ist für Ingeborg Bachmann von radikaler ästhetischer und existenzieller Konsequenz. Der Literaturkritiker und Essayist Helmut Böttiger lotet im zweiten Frühstücksseminar des Jubiläumsprogramms „Schweben. Ein Kontrastprogramm in schweren Zeiten“ diese Räume in Bachmanns Werk aus. Geboren 1956 in Creglingen, lebt der Kenner der deutschen Nachkriegsliteratur seit vielen Jahren in Berlin. 2013 erhielt er für seine Analyse der Geschichte der Gruppe 47 den Preis der Leipziger Buchmesse.
Gefördert von der Baden-Württemberg Stiftung, Literatursommer 2026
Ort der Veranstaltung
Mit einer Rede von W.G. Sebald wurde das Literaturhaus im November 2001 eröffnet. Das denkmalgeschützte Gebäude mit historischem Pater-Noster und Atrium liegt gegenüber der Liederhalle und ist Teil des neu gestalteten Bosch-Areals. Zwei Etagen, zu denen auch das ehemalige Arbeitszimmer von Robert Bosch gehört, werden vom 1997 gegründeten Literaturhaus-Verein genutzt.
Ob Orhan Pamuk, Sibylle Lewitscharoff oder (der norwegische Experimentalkünstler) Terje Dragseth, ob 1800 Besucher, 180 oder 18, ob Architektur oder Zeichentrickfilm, ob Tagungen zur Literatur Afrikas oder Nachtgespräche mit Hanns-Josef Ortheil – das Literaturhaus Stuttgart hat sich zu einem lebendigen Treffpunkt der Stadt entwickelt. Für viele Abende wurden Originalbeiträge in Auftrag gegeben, so in den Essayreihen Betrifft: (mit der Stuttgarter Zeitung), Fremdwort (mit dem SWR) oder den deutsch-französischen Reihen »J’accuse…!« und »carte blanche« (mit dem Institut Français und der Robert Bosch Stiftung). Schwerpunkte sind überdies »Comic & Literatur«, das Festival der digitalen Literatur »Literatur und Strom« sowie »Literatür«, die deutsch-türkische Literaturnacht. Hinzu kommen Ausstellungen, oft von Publikationen begleitet; jüngst etwa »W.G. Sebald – Zerstreute Reminiszenzen«, die bis nach Brüssel wanderte.
Ob Orhan Pamuk, Sibylle Lewitscharoff oder (der norwegische Experimentalkünstler) Terje Dragseth, ob 1800 Besucher, 180 oder 18, ob Architektur oder Zeichentrickfilm, ob Tagungen zur Literatur Afrikas oder Nachtgespräche mit Hanns-Josef Ortheil – das Literaturhaus Stuttgart hat sich zu einem lebendigen Treffpunkt der Stadt entwickelt. Für viele Abende wurden Originalbeiträge in Auftrag gegeben, so in den Essayreihen Betrifft: (mit der Stuttgarter Zeitung), Fremdwort (mit dem SWR) oder den deutsch-französischen Reihen »J’accuse…!« und »carte blanche« (mit dem Institut Français und der Robert Bosch Stiftung). Schwerpunkte sind überdies »Comic & Literatur«, das Festival der digitalen Literatur »Literatur und Strom« sowie »Literatür«, die deutsch-türkische Literaturnacht. Hinzu kommen Ausstellungen, oft von Publikationen begleitet; jüngst etwa »W.G. Sebald – Zerstreute Reminiszenzen«, die bis nach Brüssel wanderte.