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Veranstaltungsinfos
25 Jahre Literaturhaus. Schweben. Ein Kontrastprogramm in schweren Zeiten
Unmögliche Tatsachen.
Zu Christian Morgensterns Gedichten und Marie von Ebner-Eschenbachs Parabeln
mit Daniela Strigl
„Die verstehen sehr wenig, die nur das verstehen, was sich erklären läßt“ lautet ein Aphorismus Ebner-Eschenbachs. Losgelöst vom Realismus und Rationalismus der Epoche und dabei höchst präzise Kommentare zum Zeitgeist sind Marie von Ebner-Eschenbachs Parabeln wie auch Christian Morgensterns so sinnige „Unsinnsgedichte“, in denen sich ernste Anliegen des Dichters spiegeln. Wie in Die unmögliche Tatsache, wo Palmström, von einem Auto angefahren, sinniert: „Und er kommt zu dem Ergebnis: / Nur ein Traum war das Erlebnis. / Weil, so schließt er messerscharf, / nicht sein kann, was nicht sein darf.“ Vom Traum in den Wachzustand holt uns die Autorin und Literaturkritikerin Daniela Strigl im ersten Frühstücksseminar des Jubiläumsprogramms „Schweben. Ein Kontrastprogramm in schweren Zeiten“. Geboren 1964 in Wien, lehrt die vielfach ausgezeichnete Essayistin und Literaturkritikerin an der Universität Wien, war Mitglied zahlreicher bedeutender Jurys und veröffentlichte unter anderem „Berühmt sein ist nichts. Marie von Ebner-Eschenbach. Eine Biographie“ (2016) und „Zum Trotz“ in der Reihe „Unruhe bewahren“ (2025).
Gefördert von der Baden-Württemberg Stiftung, Literatursommer 2026
inkl. Croissant und Kaffee
Unmögliche Tatsachen.
Zu Christian Morgensterns Gedichten und Marie von Ebner-Eschenbachs Parabeln
mit Daniela Strigl
„Die verstehen sehr wenig, die nur das verstehen, was sich erklären läßt“ lautet ein Aphorismus Ebner-Eschenbachs. Losgelöst vom Realismus und Rationalismus der Epoche und dabei höchst präzise Kommentare zum Zeitgeist sind Marie von Ebner-Eschenbachs Parabeln wie auch Christian Morgensterns so sinnige „Unsinnsgedichte“, in denen sich ernste Anliegen des Dichters spiegeln. Wie in Die unmögliche Tatsache, wo Palmström, von einem Auto angefahren, sinniert: „Und er kommt zu dem Ergebnis: / Nur ein Traum war das Erlebnis. / Weil, so schließt er messerscharf, / nicht sein kann, was nicht sein darf.“ Vom Traum in den Wachzustand holt uns die Autorin und Literaturkritikerin Daniela Strigl im ersten Frühstücksseminar des Jubiläumsprogramms „Schweben. Ein Kontrastprogramm in schweren Zeiten“. Geboren 1964 in Wien, lehrt die vielfach ausgezeichnete Essayistin und Literaturkritikerin an der Universität Wien, war Mitglied zahlreicher bedeutender Jurys und veröffentlichte unter anderem „Berühmt sein ist nichts. Marie von Ebner-Eschenbach. Eine Biographie“ (2016) und „Zum Trotz“ in der Reihe „Unruhe bewahren“ (2025).
Gefördert von der Baden-Württemberg Stiftung, Literatursommer 2026
inkl. Croissant und Kaffee
Ort der Veranstaltung
Mit einer Rede von W.G. Sebald wurde das Literaturhaus im November 2001 eröffnet. Das denkmalgeschützte Gebäude mit historischem Pater-Noster und Atrium liegt gegenüber der Liederhalle und ist Teil des neu gestalteten Bosch-Areals. Zwei Etagen, zu denen auch das ehemalige Arbeitszimmer von Robert Bosch gehört, werden vom 1997 gegründeten Literaturhaus-Verein genutzt.
Ob Orhan Pamuk, Sibylle Lewitscharoff oder (der norwegische Experimentalkünstler) Terje Dragseth, ob 1800 Besucher, 180 oder 18, ob Architektur oder Zeichentrickfilm, ob Tagungen zur Literatur Afrikas oder Nachtgespräche mit Hanns-Josef Ortheil – das Literaturhaus Stuttgart hat sich zu einem lebendigen Treffpunkt der Stadt entwickelt. Für viele Abende wurden Originalbeiträge in Auftrag gegeben, so in den Essayreihen Betrifft: (mit der Stuttgarter Zeitung), Fremdwort (mit dem SWR) oder den deutsch-französischen Reihen »J’accuse…!« und »carte blanche« (mit dem Institut Français und der Robert Bosch Stiftung). Schwerpunkte sind überdies »Comic & Literatur«, das Festival der digitalen Literatur »Literatur und Strom« sowie »Literatür«, die deutsch-türkische Literaturnacht. Hinzu kommen Ausstellungen, oft von Publikationen begleitet; jüngst etwa »W.G. Sebald – Zerstreute Reminiszenzen«, die bis nach Brüssel wanderte.
Ob Orhan Pamuk, Sibylle Lewitscharoff oder (der norwegische Experimentalkünstler) Terje Dragseth, ob 1800 Besucher, 180 oder 18, ob Architektur oder Zeichentrickfilm, ob Tagungen zur Literatur Afrikas oder Nachtgespräche mit Hanns-Josef Ortheil – das Literaturhaus Stuttgart hat sich zu einem lebendigen Treffpunkt der Stadt entwickelt. Für viele Abende wurden Originalbeiträge in Auftrag gegeben, so in den Essayreihen Betrifft: (mit der Stuttgarter Zeitung), Fremdwort (mit dem SWR) oder den deutsch-französischen Reihen »J’accuse…!« und »carte blanche« (mit dem Institut Français und der Robert Bosch Stiftung). Schwerpunkte sind überdies »Comic & Literatur«, das Festival der digitalen Literatur »Literatur und Strom« sowie »Literatür«, die deutsch-türkische Literaturnacht. Hinzu kommen Ausstellungen, oft von Publikationen begleitet; jüngst etwa »W.G. Sebald – Zerstreute Reminiszenzen«, die bis nach Brüssel wanderte.