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Bisheriges Datum:
NIKITA MILLER - SCHULD & BÜHNE
NIKITA MILLER  
Veranstalter:
Frankfurter Kulturzentrum e.V. , Gwinnerstr. 5, 60388 Frankfurt, Deutschland
* Preise inkl. MwSt.,
pro Bestellung
Veranstaltungsinfos
Nachholtermin für den 21.01.2026! Bereits gekaufte Tickets behalten Ihre Gültigkeit.
In der Sowjetunion waren wir die Deutschen, in Deutschland sind wir die Russen" - diese Worte seiner Großmutter haben sich in Nikita Millers Gedächtnis eingebrannt wie ein sowjetischer Stempel in einen Deportationsbefehl. Seine Oma würde heute noch schwören, dass man mit einem Gläschen Vodka mit Pfeffer alle Probleme lösen kann - vom Schnupfen bis zur Identitätskrise. Aber ganz so einfach ist es dann doch nicht.
Als Nikita in den 90ern vom Gymnasium flog, weil er angeblich "zu russisch" für Schiller war, ahnte er noch nicht, dass genau diese Zerrissenheit zwischen den Kulturen einmal sein größter Schatz werden würde. Zwischen deutschen Butterbroten und russischen Pierogi, zwischen Realschulhof und den Geschichten seiner nach Kasachstan deportierten Oma, fand er seinen ganz eigenen Weg.
Heute, während die Welt wieder einmal Kopf steht, gräbt Miller tief in seiner Familiengeschichte und findet erstaunliche Parallelen zur Gegenwart. Er möchte wissen: Was macht uns eigentlich zu dem, was wir sind? Die Gene unserer Vorfahren? Der Ort, an dem unser Personalausweis ausgestellt wurde? Oder vielleicht doch die Tatsache, dass wir als Einzige in der Klasse wussten, wie man "Dostojewski" richtig ausspricht?
Mit der Präzision eines deutschen Uhrmachermeisters und der Seele eines russischen Poeten nimmt Miller sein Publikum mit auf eine Reise durch Zeiten und Kulturen. Denn am Ende ist es wie mit einem guten Borschtsch - erst die Mischung macht´s interessant. Und manchmal braucht es eben eine Identitätskrise, um herauszufinden, wer man wirklich ist.
Foto: D. M. Miller
In der Sowjetunion waren wir die Deutschen, in Deutschland sind wir die Russen" - diese Worte seiner Großmutter haben sich in Nikita Millers Gedächtnis eingebrannt wie ein sowjetischer Stempel in einen Deportationsbefehl. Seine Oma würde heute noch schwören, dass man mit einem Gläschen Vodka mit Pfeffer alle Probleme lösen kann - vom Schnupfen bis zur Identitätskrise. Aber ganz so einfach ist es dann doch nicht.
Als Nikita in den 90ern vom Gymnasium flog, weil er angeblich "zu russisch" für Schiller war, ahnte er noch nicht, dass genau diese Zerrissenheit zwischen den Kulturen einmal sein größter Schatz werden würde. Zwischen deutschen Butterbroten und russischen Pierogi, zwischen Realschulhof und den Geschichten seiner nach Kasachstan deportierten Oma, fand er seinen ganz eigenen Weg.
Heute, während die Welt wieder einmal Kopf steht, gräbt Miller tief in seiner Familiengeschichte und findet erstaunliche Parallelen zur Gegenwart. Er möchte wissen: Was macht uns eigentlich zu dem, was wir sind? Die Gene unserer Vorfahren? Der Ort, an dem unser Personalausweis ausgestellt wurde? Oder vielleicht doch die Tatsache, dass wir als Einzige in der Klasse wussten, wie man "Dostojewski" richtig ausspricht?
Mit der Präzision eines deutschen Uhrmachermeisters und der Seele eines russischen Poeten nimmt Miller sein Publikum mit auf eine Reise durch Zeiten und Kulturen. Denn am Ende ist es wie mit einem guten Borschtsch - erst die Mischung macht´s interessant. Und manchmal braucht es eben eine Identitätskrise, um herauszufinden, wer man wirklich ist.
Foto: D. M. Miller
Ort der Veranstaltung
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Die Batschkapp in Frankfurt wurde 1976 als alternativer Club gegründet und sollte ursprünglich der Etablierung einer autonomen und linken Gegenkultur dienen. Heute zählt sie zu den beliebtesten Indie-Rock-Clubs Frankfurts und hat sich aus dem autonomen Kulturzentrum zu einer professionellen, charmanten Veranstaltungsstätte entwickelt.
In den ersten Jahren fanden dort u.a. Theateraufführungen und –workshops statt, mittlerweile glänzt die Batschkapp durch regelmäßige Konzerte, Clubnächte und Bandwettbewerbe. In der „Kapp“, wie sie von den Frankfurtern liebevoll genannt wird, haben bisher bedeutende Künstler wie Nirvana, Lenny Kravitz, Die Toten Hosen, R.E.M. und die Red Hot Chili Peppers gespielt. Zu ihren tatkräftigen Unterstützern gehören u.a. Joschka Fischer, Wolfgang Niedecken und Farin Urlaub. Im Rahmen der Frankfurter Musikmesse 2012 wurde der Indie-Club sogar mit dem Live Entertainment Award für den besten Club des Jahres ausgezeichnet!
Im Jahr 2013 ist der Frankfurter Kult-Club von Eschersheim nach Seckbach umgezogen. Die neuen Räumlichkeiten fassen knapp viermal so viele Personen als vorher, wodurch in der neuen „Kapp“ nun auch größere Konzerte stattfinden können. Worauf also warten? Sichere Dir Tickets und erlebe Dein nächstes Konzert in der Batschkapp Frankfurt!
Die Batschkapp in Frankfurt wurde 1976 als alternativer Club gegründet und sollte ursprünglich der Etablierung einer autonomen und linken Gegenkultur dienen. Heute zählt sie zu den beliebtesten Indie-Rock-Clubs Frankfurts und hat sich aus dem autonomen Kulturzentrum zu einer professionellen, charmanten Veranstaltungsstätte entwickelt.
In den ersten Jahren fanden dort u.a. Theateraufführungen und –workshops statt, mittlerweile glänzt die Batschkapp durch regelmäßige Konzerte, Clubnächte und Bandwettbewerbe. In der „Kapp“, wie sie von den Frankfurtern liebevoll genannt wird, haben bisher bedeutende Künstler wie Nirvana, Lenny Kravitz, Die Toten Hosen, R.E.M. und die Red Hot Chili Peppers gespielt. Zu ihren tatkräftigen Unterstützern gehören u.a. Joschka Fischer, Wolfgang Niedecken und Farin Urlaub. Im Rahmen der Frankfurter Musikmesse 2012 wurde der Indie-Club sogar mit dem Live Entertainment Award für den besten Club des Jahres ausgezeichnet!
Im Jahr 2013 ist der Frankfurter Kult-Club von Eschersheim nach Seckbach umgezogen. Die neuen Räumlichkeiten fassen knapp viermal so viele Personen als vorher, wodurch in der neuen „Kapp“ nun auch größere Konzerte stattfinden können. Worauf also warten? Sichere Dir Tickets und erlebe Dein nächstes Konzert in der Batschkapp Frankfurt!