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Nur für Mitglieder - Thorsten Nagelschmidt
Tickets ab 14,00 €
*
Ermäßigung verfügbar
Veranstalter:
Literaturhaus Stuttgart , Breitscheidstraße 4, 70174 Stuttgart, Deutschland
Veranstaltungsinfos
Soloshow mit Lesepassagen, Bildern und Videos mit Thorsten Nagelschmidt
»Oh, the pressure we put on ourselves this time of the year ... – I call it Stressmas.« – Dr. Melfi, The Sopranos
Zwischen Lametta, Lebkuchen und Kindheitserinnerungen liegt für viele Jahr für Jahr die leise Enttäuschung, dass Weihnachten nie ganz so wird wie erhofft. Thorsten Nagelschmidt hat daraus Konsequenzen gezogen: Er feiert nicht mehr. Stattdessen flieht er in ein All-Inclusive-Hotel auf Gran Canaria – und treibt den Eskapismus auf die Spitze: Sein Vorhaben: „The Sopranos“, die wohl berühmteste Fernsehserie der Geschichte, komplett anzusehen – elf Tage, sieben Staffeln, 86 Stunden. Dafür bucht er sich auf der Royal-Level-Ebene ein, wo Kinder keinen Zutritt haben, das kulinarische Angebot gehobenen Ansprüchen genügt und ein exklusives Armband Zugang zum Wellnessbereich nur für Mitglieder gewährt. Seine Reisereportage wird zu einem ebenso schonungslosen wie witzigen Text über Flucht, Einsamkeit, Nicht-Orten der Urlaubsindustrie und dieser vielleicht seltsamsten Zeit des Jahres. Thorsten Nagelschmidt, geboren 1976 in Rheine, ist Autor, Sänger und Gitarrist der Band Muff Potter.
In Kooperation mit dem Kulturzentrum Merlin
»Oh, the pressure we put on ourselves this time of the year ... – I call it Stressmas.« – Dr. Melfi, The Sopranos
Zwischen Lametta, Lebkuchen und Kindheitserinnerungen liegt für viele Jahr für Jahr die leise Enttäuschung, dass Weihnachten nie ganz so wird wie erhofft. Thorsten Nagelschmidt hat daraus Konsequenzen gezogen: Er feiert nicht mehr. Stattdessen flieht er in ein All-Inclusive-Hotel auf Gran Canaria – und treibt den Eskapismus auf die Spitze: Sein Vorhaben: „The Sopranos“, die wohl berühmteste Fernsehserie der Geschichte, komplett anzusehen – elf Tage, sieben Staffeln, 86 Stunden. Dafür bucht er sich auf der Royal-Level-Ebene ein, wo Kinder keinen Zutritt haben, das kulinarische Angebot gehobenen Ansprüchen genügt und ein exklusives Armband Zugang zum Wellnessbereich nur für Mitglieder gewährt. Seine Reisereportage wird zu einem ebenso schonungslosen wie witzigen Text über Flucht, Einsamkeit, Nicht-Orten der Urlaubsindustrie und dieser vielleicht seltsamsten Zeit des Jahres. Thorsten Nagelschmidt, geboren 1976 in Rheine, ist Autor, Sänger und Gitarrist der Band Muff Potter.
In Kooperation mit dem Kulturzentrum Merlin
Ort der Veranstaltung
Mit einer Rede von W.G. Sebald wurde das Literaturhaus im November 2001 eröffnet. Das denkmalgeschützte Gebäude mit historischem Pater-Noster und Atrium liegt gegenüber der Liederhalle und ist Teil des neu gestalteten Bosch-Areals. Zwei Etagen, zu denen auch das ehemalige Arbeitszimmer von Robert Bosch gehört, werden vom 1997 gegründeten Literaturhaus-Verein genutzt.
Ob Orhan Pamuk, Sibylle Lewitscharoff oder (der norwegische Experimentalkünstler) Terje Dragseth, ob 1800 Besucher, 180 oder 18, ob Architektur oder Zeichentrickfilm, ob Tagungen zur Literatur Afrikas oder Nachtgespräche mit Hanns-Josef Ortheil – das Literaturhaus Stuttgart hat sich zu einem lebendigen Treffpunkt der Stadt entwickelt. Für viele Abende wurden Originalbeiträge in Auftrag gegeben, so in den Essayreihen Betrifft: (mit der Stuttgarter Zeitung), Fremdwort (mit dem SWR) oder den deutsch-französischen Reihen »J’accuse…!« und »carte blanche« (mit dem Institut Français und der Robert Bosch Stiftung). Schwerpunkte sind überdies »Comic & Literatur«, das Festival der digitalen Literatur »Literatur und Strom« sowie »Literatür«, die deutsch-türkische Literaturnacht. Hinzu kommen Ausstellungen, oft von Publikationen begleitet; jüngst etwa »W.G. Sebald – Zerstreute Reminiszenzen«, die bis nach Brüssel wanderte.
Ob Orhan Pamuk, Sibylle Lewitscharoff oder (der norwegische Experimentalkünstler) Terje Dragseth, ob 1800 Besucher, 180 oder 18, ob Architektur oder Zeichentrickfilm, ob Tagungen zur Literatur Afrikas oder Nachtgespräche mit Hanns-Josef Ortheil – das Literaturhaus Stuttgart hat sich zu einem lebendigen Treffpunkt der Stadt entwickelt. Für viele Abende wurden Originalbeiträge in Auftrag gegeben, so in den Essayreihen Betrifft: (mit der Stuttgarter Zeitung), Fremdwort (mit dem SWR) oder den deutsch-französischen Reihen »J’accuse…!« und »carte blanche« (mit dem Institut Français und der Robert Bosch Stiftung). Schwerpunkte sind überdies »Comic & Literatur«, das Festival der digitalen Literatur »Literatur und Strom« sowie »Literatür«, die deutsch-türkische Literaturnacht. Hinzu kommen Ausstellungen, oft von Publikationen begleitet; jüngst etwa »W.G. Sebald – Zerstreute Reminiszenzen«, die bis nach Brüssel wanderte.