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Bild: Orgelkino: Spione (1928) - Stummfilmklassiker mit Live-Soundtrack

Orgelkino: Spione (1928) - Stummfilmklassiker mit Live-Soundtrack

Theresa Szorek, Stimme, Fabian Luchterhandt, Klavier, Lars Schwarze, Orgel  

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Maienstraße 2
79102 Freiburg

Tickets ab 15,00 € *
Ermäßigung verfügbar
Veranstalter: Christuskantorei Freiburg , Maienstraße 2, 79102 Freiburg, Deutschland

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Veranstaltungsinfos

Orgelkino: Spione (1928)
Stummfilmklassiker von Fritz Lang mit Live-Soundtrack
Theresa Szorek, Stimme
Fabian Luchterhandt, Klavier
Lars Schwarze, Orgel
Dauer: ca. 180min inkl einer Pause
Mit freundlicher Genehmigung der Murnau-Stiftung

Der Chef des Bankhauses Haghi führt unbemerkt ein Doppelleben. Er ist auch der Kopf einer internationalen Spionagezentrale, die mit Raub, Mord und Erpressung arbeitet. Der Leiter des Geheimdienstes setzt den jungen Mitarbeiter Donald Tremaine auf den großen Unbekannten an. Haghi wiederum erfährt davon und beauftragt die russische Top-Agentin Sonja den Geheimagenten Donald zu beseitigen. Doch dann verlieben sich Sonja und Donald…

Nach dem finanziellen Misserfolg von METROPOLIS war die Ufa gegenüber der Arbeit Fritz Langs skeptisch. Doch SPIONE wurde zu einem großen kommerziellen Erfolg und Newcomerin Gerda Maurus über Nacht berühmt. Stilistisch knüpfte Lang an seine Dr. Mabuse-Filme an, entwickelte das Genre des Spionagethrillers in entscheidendem Maß weiter und wurde zum Vorbild für Alfred Hitchcock. Sein Held No. 326, gespielt von Willy Fritsch, trägt schon keinen Namen mehr, sondern eine Chiffre wie 007. Der Film wartet zudem mit Gadgets wie einer Minikamera, mit spektakulären Verfolgungsjagden, verführerischen Agentinnen und einem ikonischen Bösewichte auf und wurde quasi zur Mutter aller Agentenfilme.

Zeitgenössische Kritiken:

„Der neue Fritz-Lang-Film der Ufa-Lichtspiele […] ist großartig gemacht und zeigt die außerordentlichen Regiefähigkeiten Langs. Die Handlung, die von der Art der Spannung eines Edgar Wallace-Romans ist, entfaltet sich blitzschnell und bringt wundervolle Großstadtaufnahmen, Eisenbahnunfälle und Telefontische – eine tolle optische Reportage, die zwar etwas zu viel mit gestellter Staffage arbeitet, aber blendende Ausschnitte und Übergänge zeigt und mit einem kaum zu übertreffenden Geschick zurechtgeschnitten ist.“ (Siegfried Kracauer, Frankfurter Zeitung, 11. April 1928)

Ort der Veranstaltung

1891 wurde die Christuskirche, die im historistischen Stil der Neugotik erbaut wurde, eingeweiht. Die Untersuchungen des Restaurators Grether (2012) ergaben, dass es bereits um 1920 eine erste Umgestaltung gab. Die heutige Fassung des Innenraums erfolgte 1971. Sie ist Treffpunkt für Menschen und Kultur.
Christuskirche Freiburg
Maienstraße 2
79102 Freiburg im Breisgau