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POPPY ACKROYD - Liminal
Tickets ab 29,60 €
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Ermäßigung verfügbar
Veranstalter:
Christuskirche Bochum , Westring 26 A, 44787 Bochum, Deutschland
* Preise inkl. MwSt.,
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Veranstaltungsinfos
„Wunderbar.“ Die New York Times über Poppy Ackroyds Musik. Die britische Komponistin, Pianistin, Violinistin - seit langem Mitglied des Hidden Orchestra - spiele „auf Augenhöhe mit Größen wie Nils Frahm, Max Richter und Hauschka“, so das Magazin MOJO.
Jetzt ihr neues Album, live präsentiert in der phantastischen Akustik der Christuskirche Bochum. Entstanden ist das Album in einer für Ackroyd persönlich schwierigen Zeit, die sie bewältigt, indem sie sich auf ihre beiden Instrumente besinnt: Jeder einzelne Klang von „Liminal“ entstammt entweder dem Klavier oder der Violine. Melodie, Harmonie, Rhythmus und Textur, alles wird aus den physischen Körpern der Instrumente selber gewonnen: von gestrichenen und gezupften Saiten bis hin zu perkussiven Elementen. Die erdende Kraft des Klaviers und der freie, schwerelose Klang der Violine: „Auf der Geige hat man die Kontrolle über die gesamte Dauer eines Tons“, sagt Ackroyd, „es fühlt sich an, als könnte man mehr ausdrücken. Ganz so, als würde man singen.“
Ihre Werke - das Album ist komplett in Eigenregie geschrieben, eingespielt, aufgenommen, abgemischt und produziert - produziert Ackroyd auf eine für sie typische Weise: Parallel zu auskomponierten Stücken improvisiert sie auf dem Klavier und der Violine, zeichnet die Improvisationen auf und wertet sie sorgfältig aus. Dieses Vorgehen – das Durchforsten von Improvisationen auf der Suche nach kleinen, zutiefst menschlichen Momenten – war schon immer fester Bestandteil von Ackroyds Arbeitsweise; für ihr neues Album entschied sie sich jedoch dazu, einen Teil des Rohmaterials unverändert zu belassen und so dessen kathartische Qualitäten zu bewahren.
„Ich habe einige äußerst chaotische Jahre hinter mir“, sagt Ackroyd, „der einzige Weg, damit umzugehen, bestand darin, dem Chaos seinen Raum zu lassen. Das Ungeordnete und Unvollkommene annehmen – und dennoch Dinge zu Ende bringen. Und das, diesen Ansatz, habe ich auf mein musikalisches Schaffen übertragen, und dann stellte ist fest, dass ich mir nach wie vor die Liebe zum Detail bewahre, jetzt aber ohne den damit verbundenen Druck. Und so verliebte ich mich auf eine völlig neue Weise in das Musikmachen.“
„Liminal“ handele, sagt sie, von Transformation und Widerstandskraft. „Es stellt sich ein euphorisches Gefühl ein, wenn man etwas getan hat, wovor man Angst hatte“, so Ackroyd über sich selber: „Ich habe jetzt das Gefühl, auf eine Weise zerbrochen zu sein, die ich mir nie hätte vorstellen können – und zugleich bin ich stärker, als ich es je für möglich gehalten hätte.“
Geschaffen hat sie ihr Werk in unmittelbarer Nähe zur Natur – eine weitere Premiere für die Londonerin. Sie ist aufs Land gezogen, ihr Studio grenzt nun direkt an einen Wald mit uraltem Baumbestand. Diese Umgebung durchdringt das Album auf untergründige Weise besonders in den ruhigeren Stücken, die von einer subtilen Bewegung und behutsamer Zurückhaltung getragen sind. Das Cover-Artwork zeigt eine Fotografie, die Ackroyd am Weihnachtsmorgen aus ihrem Studiofenster heraus aufgenommen hat: der Nebel, der sich eingebettet hat im Tal.
Ackroyds Musik war bereits in unzähligen Dokumentarfilmen und vielen Tanzproduktionen zu hören – unter anderem beim New York City Ballet – sowie im Theater: Das National Theatre hat ihr Stück „The Calm Before“ als Eröffnungsmusik für *Die Möwe* verwendet. Sie arbeitet eng mit Ainslie Henderson zusammen, deren Film „Shackle“ jetzt beim London International Animation Festival als „Bester britischer Film“ ausgezeichnet worden ist.
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Foto: Poppy Ackroyd by Nikita Laganovskis
Jetzt ihr neues Album, live präsentiert in der phantastischen Akustik der Christuskirche Bochum. Entstanden ist das Album in einer für Ackroyd persönlich schwierigen Zeit, die sie bewältigt, indem sie sich auf ihre beiden Instrumente besinnt: Jeder einzelne Klang von „Liminal“ entstammt entweder dem Klavier oder der Violine. Melodie, Harmonie, Rhythmus und Textur, alles wird aus den physischen Körpern der Instrumente selber gewonnen: von gestrichenen und gezupften Saiten bis hin zu perkussiven Elementen. Die erdende Kraft des Klaviers und der freie, schwerelose Klang der Violine: „Auf der Geige hat man die Kontrolle über die gesamte Dauer eines Tons“, sagt Ackroyd, „es fühlt sich an, als könnte man mehr ausdrücken. Ganz so, als würde man singen.“
Ihre Werke - das Album ist komplett in Eigenregie geschrieben, eingespielt, aufgenommen, abgemischt und produziert - produziert Ackroyd auf eine für sie typische Weise: Parallel zu auskomponierten Stücken improvisiert sie auf dem Klavier und der Violine, zeichnet die Improvisationen auf und wertet sie sorgfältig aus. Dieses Vorgehen – das Durchforsten von Improvisationen auf der Suche nach kleinen, zutiefst menschlichen Momenten – war schon immer fester Bestandteil von Ackroyds Arbeitsweise; für ihr neues Album entschied sie sich jedoch dazu, einen Teil des Rohmaterials unverändert zu belassen und so dessen kathartische Qualitäten zu bewahren.
„Ich habe einige äußerst chaotische Jahre hinter mir“, sagt Ackroyd, „der einzige Weg, damit umzugehen, bestand darin, dem Chaos seinen Raum zu lassen. Das Ungeordnete und Unvollkommene annehmen – und dennoch Dinge zu Ende bringen. Und das, diesen Ansatz, habe ich auf mein musikalisches Schaffen übertragen, und dann stellte ist fest, dass ich mir nach wie vor die Liebe zum Detail bewahre, jetzt aber ohne den damit verbundenen Druck. Und so verliebte ich mich auf eine völlig neue Weise in das Musikmachen.“
„Liminal“ handele, sagt sie, von Transformation und Widerstandskraft. „Es stellt sich ein euphorisches Gefühl ein, wenn man etwas getan hat, wovor man Angst hatte“, so Ackroyd über sich selber: „Ich habe jetzt das Gefühl, auf eine Weise zerbrochen zu sein, die ich mir nie hätte vorstellen können – und zugleich bin ich stärker, als ich es je für möglich gehalten hätte.“
Geschaffen hat sie ihr Werk in unmittelbarer Nähe zur Natur – eine weitere Premiere für die Londonerin. Sie ist aufs Land gezogen, ihr Studio grenzt nun direkt an einen Wald mit uraltem Baumbestand. Diese Umgebung durchdringt das Album auf untergründige Weise besonders in den ruhigeren Stücken, die von einer subtilen Bewegung und behutsamer Zurückhaltung getragen sind. Das Cover-Artwork zeigt eine Fotografie, die Ackroyd am Weihnachtsmorgen aus ihrem Studiofenster heraus aufgenommen hat: der Nebel, der sich eingebettet hat im Tal.
Ackroyds Musik war bereits in unzähligen Dokumentarfilmen und vielen Tanzproduktionen zu hören – unter anderem beim New York City Ballet – sowie im Theater: Das National Theatre hat ihr Stück „The Calm Before“ als Eröffnungsmusik für *Die Möwe* verwendet. Sie arbeitet eng mit Ainslie Henderson zusammen, deren Film „Shackle“ jetzt beim London International Animation Festival als „Bester britischer Film“ ausgezeichnet worden ist.
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Foto: Poppy Ackroyd by Nikita Laganovskis
Ort der Veranstaltung
Die evangelische Christuskirche in Bochum gehört sicherlich zu den herausragenden Sehenswürdigkeiten der Stadt. Der hohe Kirchturm überstand den Zweiten Weltkrieg, das Kirchenschiff wurde aber neu errichtet. So findet sich auch in der Architektur der Kirche eine unvergleichliche Kombination aus Tradition und Moderne wieder. In unmittelbarer Nähe vom Bochumer Rathaus gelegen, präsentiert die Christuskirche nicht nur Messen und Gottesdienste, sondern auch ein reichhaltiges und vielfältiges Kulturangebot. Vor allem Konzerte kommen aufgrund der hervorragenden Akustik des Gotteshauses voll zur Geltung. Den Genres sind dabei schier keine Grenzen gesetzt. Ob Klassik, Jazz, Soul, Gospel oder sogar Rock: Wer Musik liebt, wird bei den Veranstaltungen in der Christuskirche Bochum garantiert auf seine Kosten kommen. Neben Konzerten finden sich hier außerdem auch Programme diverser Künstlerinnen und Künstler aus den Sparten Comedy und Kabarett wieder. Wer dabei sein möchte, muss auch nicht erst zur Taufung, denn mit unseren Tickets erlebt ihr die Events in der Christuskirche Bochum live!