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Partitur des Körpers
Katja Erfurth  
Tickets ab 24,00 €
*
Ermäßigung verfügbar
Veranstalter:
HELLERAU - Europäisches Zentrum der Künste , Karl-Liebknecht-Str. 56, 01109 Dresden, Deutschland
Veranstaltungsinfos
Fr & Sa 30. & 31.10.2026 | 20 Uhr | Großer Saal
Partitur des Körpers – Gewidmet der Tänzerin und Choreografin Noa Eshkol
Katja Erfurth
Tanz/Fragments of Life and Art
Eintritt: 24/16 €
Noa Eshkol (1924–2007), israelische Tänzerin, Choreographin und Künstlerin ukrainisch-jüdischer Herkunft, entwickelte eine analytisch-geometrische Bewegungsschrift, die Tanz wie eine Partitur notierte. Katja Erfurth ist es Anliegen, sich in Partitur des Körpers mit Eshkols künstlerischem Weg auseinanderzusetzen, ihre Prinzipien zu erforschen und sie mit der eigenen tanzkünstlerischen Praxis zu verbinden.
Als Schülerin von Gret Palucca befasst sich Erfurth seit vielen Jahren mit Tanzhistorie, insbesondere mit Mary Wigman und ihrer Schule in Dresden, aus der Palucca hervorging. Deren Schülerin Tile Rössler wiederum lehrte nach 1933 in Tel Aviv und stellt das Bindeglied zu Noa Eshkol dar. Eshkol entwickelte die Ursprünge des Ausdruckstanzes mit dem unbedingten Interesse weiter, Tanz durch ein hochkomplexes Notationssystem zu verschriftlichen und umgekehrt diesem in Analyse und Reflektion zu folgen.
Partitur des Körpers – Gewidmet der Tänzerin und Choreografin Noa Eshkol
Katja Erfurth
Tanz/Fragments of Life and Art
Eintritt: 24/16 €
Noa Eshkol (1924–2007), israelische Tänzerin, Choreographin und Künstlerin ukrainisch-jüdischer Herkunft, entwickelte eine analytisch-geometrische Bewegungsschrift, die Tanz wie eine Partitur notierte. Katja Erfurth ist es Anliegen, sich in Partitur des Körpers mit Eshkols künstlerischem Weg auseinanderzusetzen, ihre Prinzipien zu erforschen und sie mit der eigenen tanzkünstlerischen Praxis zu verbinden.
Als Schülerin von Gret Palucca befasst sich Erfurth seit vielen Jahren mit Tanzhistorie, insbesondere mit Mary Wigman und ihrer Schule in Dresden, aus der Palucca hervorging. Deren Schülerin Tile Rössler wiederum lehrte nach 1933 in Tel Aviv und stellt das Bindeglied zu Noa Eshkol dar. Eshkol entwickelte die Ursprünge des Ausdruckstanzes mit dem unbedingten Interesse weiter, Tanz durch ein hochkomplexes Notationssystem zu verschriftlichen und umgekehrt diesem in Analyse und Reflektion zu folgen.
Ort der Veranstaltung
Hellerau steht in mehrfacher Hinsicht als Synonym für Moderne im 20. Jahrhundert, nicht nur bezogen auf die Künste. Der »Mythos« schien zwischenzeitlich indes gefährdet, dem Vergessen anheim zu fallen. Die »Lebensreformgedanken« des ausgehenden 19. Jahrhunderts führten 1909 zur Gründung der Werkstätten und der ersten deutschen Gartenstadt. Das zwei Jahre später erbaute Festspielhaus war für Émile Jaques-Dalcrozes Tanzausbildung völlig anders konzipiert als je ein Theaterbau zuvor. Nach kurzer Blütezeit und langer Ruhepause setzte ab Mitte der 1990er Jahre eine künstlerische Belebung in Hellerau ein.