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Veranstaltungsinfos
Eine Münchner Erinnerungsrevue
Kennen Sie Philipp Auerbach? Der Mann überlebte den Holocaust und wurde nach dem Krieg zum Staatskommissar für rassisch, religiös und politisch Verfolgte in Bayern ernannt. Als Idealist versuchte er, jüdisches Leben wieder in Deutschland zu etablieren. Nach seinem Suizid 1952 geriet er in Vergessenheit, und dort bliebe er wohl, hätten die Münchner Kammerspiele nicht bei dem Israeli Avishai Milstein ein Stück über ihn bestellt. Milstein, Jahrgang 1964, ist ein alter Theaterhase. Er hat in München studiert und blickt auf das Verhältnis der Deutschen zu den Juden mit bösem Sarkasmus. So ist „Play Auerbach!“ kein Dokutheater, sondern eine Revue zum Thema Erinnerungskultur. Sie kommt als räudig komisches Laienspiel voller Fettnäpfchen daher – und geht ans Eingemachte.
Christine Dössel
Mit:
André Benndorff, Johanna Eiworth, Samuel Finzi, Annika Neugart, Wiebke Puls, Edmund Telgenkämper, Martin Weigel
Live-Musik: Rainer Süßmilch, Philipp Haagen
Regie Sandra Strunz
Bühne Annette Kurz
Kostüme Sabine Kohlstedt
Musikalische Leitung / Komposition Rainer Süßmilch, Philipp Haagen
Lichtdesign Stephan Mariani
Choreographie:Lisi Estaras
Dramaturgie Viola Hasselberg, Anna Laner, Stella Leder (Institut für Neue Soziale Plastik)
Mitarbeit Text Marisa Wendt
Gefördert durch die Kulturstiftung des Bundes und den Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien
Kennen Sie Philipp Auerbach? Der Mann überlebte den Holocaust und wurde nach dem Krieg zum Staatskommissar für rassisch, religiös und politisch Verfolgte in Bayern ernannt. Als Idealist versuchte er, jüdisches Leben wieder in Deutschland zu etablieren. Nach seinem Suizid 1952 geriet er in Vergessenheit, und dort bliebe er wohl, hätten die Münchner Kammerspiele nicht bei dem Israeli Avishai Milstein ein Stück über ihn bestellt. Milstein, Jahrgang 1964, ist ein alter Theaterhase. Er hat in München studiert und blickt auf das Verhältnis der Deutschen zu den Juden mit bösem Sarkasmus. So ist „Play Auerbach!“ kein Dokutheater, sondern eine Revue zum Thema Erinnerungskultur. Sie kommt als räudig komisches Laienspiel voller Fettnäpfchen daher – und geht ans Eingemachte.
Christine Dössel
Mit:
André Benndorff, Johanna Eiworth, Samuel Finzi, Annika Neugart, Wiebke Puls, Edmund Telgenkämper, Martin Weigel
Live-Musik: Rainer Süßmilch, Philipp Haagen
Regie Sandra Strunz
Bühne Annette Kurz
Kostüme Sabine Kohlstedt
Musikalische Leitung / Komposition Rainer Süßmilch, Philipp Haagen
Lichtdesign Stephan Mariani
Choreographie:Lisi Estaras
Dramaturgie Viola Hasselberg, Anna Laner, Stella Leder (Institut für Neue Soziale Plastik)
Mitarbeit Text Marisa Wendt
Gefördert durch die Kulturstiftung des Bundes und den Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien
Ort der Veranstaltung
Stadthalle Mülheim an der Ruhr
Theodor Heuss Platz 1
45479 Mülheim