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Rebellierende Körper, schreibende Töchter - Jegana Dschabbarowa und Oliwia Hälterlein
Tickets ab 14,00 €
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Veranstalter:
Literaturhaus Stuttgart , Breitscheidstraße 4, 70174 Stuttgart, Deutschland
* Preise inkl. MwSt.,
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Veranstaltungsinfos
Weltalltage. Literatur und Teilhabe
Lesung und Gespräch mit Jegana Dschabbarowa und Oliwia Hälterlein, Moderation: Lena Gorelik
Die in Russland lebende aserbaidschanische Community ist streng konservativ. Schon als Kind kann sich die Erzählerin schwer in die patriarchale muslimische Gesellschaft einfügen. Eine neurologische Erkrankung drängt und befreit sie dann aus ihrer Rolle der heiratsfähigen Tochter. Es ist der kontrollierte und rebellierende weibliche Körper, über den Jegana Dschabbarowa in ihrem Debüt „Die Hände der Frauen in meiner Familie waren nicht zum Schreiben bestimmt“ (dt. Maria Rajer) von ihrem Weg zur Freiheit durch das Schreiben erzählt. Oliwia Hälterlein wiederum setzt ihr Debüt „Wir Töchter“ an einer chronischen Erkrankung der Eierstöcke an, um über Mutterschaft und Tochtersein im Spannungsfeld gesellschaftlicher Erwartungen dreier Generationen von Frauen zwischen Polen und Deutschland nachzudenken. Auch für Hälterlein entsteht ein Band zwischen Körper und Sprache, Herkunft und Zukunft und den Frauen einer Familie. Jegana Dschabbarowa, geboren 1992 in einer aserbaidschanischen Familie in Jekaterinburg/Russland, ist Dichterin, Essayistin und Wissenschaftlerin und lebt heute in Hamburg. Oliwia Hälterlein, geboren 1986 in Bydgoszcz, Polen, ist Autorin, Dramaturgin, Moderatorin und Dozentin und lebt in Freiburg.
Mit Unterstützung des Innovationsfonds des Landes Baden- Württemberg und in Zusammenarbeit mit der deutschpolnischen Gesellschaft Stuttgart
Lesung und Gespräch mit Jegana Dschabbarowa und Oliwia Hälterlein, Moderation: Lena Gorelik
Die in Russland lebende aserbaidschanische Community ist streng konservativ. Schon als Kind kann sich die Erzählerin schwer in die patriarchale muslimische Gesellschaft einfügen. Eine neurologische Erkrankung drängt und befreit sie dann aus ihrer Rolle der heiratsfähigen Tochter. Es ist der kontrollierte und rebellierende weibliche Körper, über den Jegana Dschabbarowa in ihrem Debüt „Die Hände der Frauen in meiner Familie waren nicht zum Schreiben bestimmt“ (dt. Maria Rajer) von ihrem Weg zur Freiheit durch das Schreiben erzählt. Oliwia Hälterlein wiederum setzt ihr Debüt „Wir Töchter“ an einer chronischen Erkrankung der Eierstöcke an, um über Mutterschaft und Tochtersein im Spannungsfeld gesellschaftlicher Erwartungen dreier Generationen von Frauen zwischen Polen und Deutschland nachzudenken. Auch für Hälterlein entsteht ein Band zwischen Körper und Sprache, Herkunft und Zukunft und den Frauen einer Familie. Jegana Dschabbarowa, geboren 1992 in einer aserbaidschanischen Familie in Jekaterinburg/Russland, ist Dichterin, Essayistin und Wissenschaftlerin und lebt heute in Hamburg. Oliwia Hälterlein, geboren 1986 in Bydgoszcz, Polen, ist Autorin, Dramaturgin, Moderatorin und Dozentin und lebt in Freiburg.
Mit Unterstützung des Innovationsfonds des Landes Baden- Württemberg und in Zusammenarbeit mit der deutschpolnischen Gesellschaft Stuttgart
Ort der Veranstaltung
Mit einer Rede von W.G. Sebald wurde das Literaturhaus im November 2001 eröffnet. Das denkmalgeschützte Gebäude mit historischem Pater-Noster und Atrium liegt gegenüber der Liederhalle und ist Teil des neu gestalteten Bosch-Areals. Zwei Etagen, zu denen auch das ehemalige Arbeitszimmer von Robert Bosch gehört, werden vom 1997 gegründeten Literaturhaus-Verein genutzt.
Ob Orhan Pamuk, Sibylle Lewitscharoff oder (der norwegische Experimentalkünstler) Terje Dragseth, ob 1800 Besucher, 180 oder 18, ob Architektur oder Zeichentrickfilm, ob Tagungen zur Literatur Afrikas oder Nachtgespräche mit Hanns-Josef Ortheil – das Literaturhaus Stuttgart hat sich zu einem lebendigen Treffpunkt der Stadt entwickelt. Für viele Abende wurden Originalbeiträge in Auftrag gegeben, so in den Essayreihen Betrifft: (mit der Stuttgarter Zeitung), Fremdwort (mit dem SWR) oder den deutsch-französischen Reihen »J’accuse…!« und »carte blanche« (mit dem Institut Français und der Robert Bosch Stiftung). Schwerpunkte sind überdies »Comic & Literatur«, das Festival der digitalen Literatur »Literatur und Strom« sowie »Literatür«, die deutsch-türkische Literaturnacht. Hinzu kommen Ausstellungen, oft von Publikationen begleitet; jüngst etwa »W.G. Sebald – Zerstreute Reminiszenzen«, die bis nach Brüssel wanderte.
Ob Orhan Pamuk, Sibylle Lewitscharoff oder (der norwegische Experimentalkünstler) Terje Dragseth, ob 1800 Besucher, 180 oder 18, ob Architektur oder Zeichentrickfilm, ob Tagungen zur Literatur Afrikas oder Nachtgespräche mit Hanns-Josef Ortheil – das Literaturhaus Stuttgart hat sich zu einem lebendigen Treffpunkt der Stadt entwickelt. Für viele Abende wurden Originalbeiträge in Auftrag gegeben, so in den Essayreihen Betrifft: (mit der Stuttgarter Zeitung), Fremdwort (mit dem SWR) oder den deutsch-französischen Reihen »J’accuse…!« und »carte blanche« (mit dem Institut Français und der Robert Bosch Stiftung). Schwerpunkte sind überdies »Comic & Literatur«, das Festival der digitalen Literatur »Literatur und Strom« sowie »Literatür«, die deutsch-türkische Literaturnacht. Hinzu kommen Ausstellungen, oft von Publikationen begleitet; jüngst etwa »W.G. Sebald – Zerstreute Reminiszenzen«, die bis nach Brüssel wanderte.