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Ronya Othmann - Rückkehr nach Syrien
Ronya Othmann  
Veranstalter:
FABRIK e.V. (Vorderhaus) , Habsburgerstraße 9, 79104 Freiburg, Deutschland
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Veranstaltungsinfos
Die Veranstaltung findet in Kooperation mit AMICA e.V. statt. Die Freiburger Frauenrechtsorganisation unterstützt Frauen und Mädchen in Kriegs- und Krisenregionen, derzeit in Syrien, in Libyen, in der Ukraine, in Bosnien und Herzegowina und in Ägypten.
"Seit einigen Tagen bin ich wieder am Handy. Ich wache auf, ich esse, arbeite unkonzentriert, lese die Nachrichten. Ich rufe meinen Vater an. Mein Vater steht morgens auf, liest die Nachrichten, geht arbeiten, sitzt vor dem Fernseher. Assad ist weg. Das Regime ist gefallen. Das Regime, vor dem mein Vater – ein staatenloser jesidischer Kurde – 1980 aus Syrien floh. Ich kenne das Land von Besuchen bei meinen Großeltern in meiner Kindheit. Ein Land, in dem an jeder Ecke das Porträt des Diktators und seines Vaters hing, ein Land über das eine Familie herrschte wie ein Mafia-Clan. 54 Jahre lang."
Wenige Wochen nach dem Sturz Assads ist Ronya Othmann mit ihrem Vater nach Syrien gereist: auf den Spuren der jüngsten Ereignisse, durch ein Land, das sich selbst fremd geworden zu sein scheint. Und überall hat sie mit Menschen, gleich welcher Zugehörigkeit gesprochen – Menschen, die zwischen Angst und Hoffnung wieder an eine Zukunft glauben wollen.
Über ihr Buch, ihre Eindrücke aus Syrien und ihren Blick auf die aktuelle Situation seit dem Sturz von Assad spricht die Autorin mit der Geschlechterforscherin und Vorständin der Freiburger Frauenrechtsorganisation AMICA e.V., Dr. Andrea Zimmermann.
*Ronya Othmann, als Tochter einer deutschen Mutter und eines kurdisch-êzîdischen Vaters 1993 in München geboren, schreibt Lyrik, Prosa und Essays und arbeitet als Journalistin.
Für ihr Schreiben wurde sie viele Male ausgezeichnet, u.a. mit dem Lyrik-Preis des Open Mike, dem MDR-Literaturpreis und dem Caroline-Schlegel-Förderpreis für Essayistik.
Für Die Sommer, ihren ersten Roman, bekam sie 2020 den Mara-Cassens-Preis zugesprochen, für den Lyrikband die verbrechen (2021) den Orphil-Debütpreis, den Förderpreis des Horst-Bienek-Preises und den Horst Bingel-Preis 2022. Vierundsiebzig, ihr zweiter Roman, wurde für den Deutschen Buchpreis nominiert und mit dem Düsseldorfer Literaturpreis, dem Preis der SWR-Bestenliste 2024 sowie dem Erich-Loest-Preis 2025 ausgezeichnet.*
https://www.amica-ev.org/
"Seit einigen Tagen bin ich wieder am Handy. Ich wache auf, ich esse, arbeite unkonzentriert, lese die Nachrichten. Ich rufe meinen Vater an. Mein Vater steht morgens auf, liest die Nachrichten, geht arbeiten, sitzt vor dem Fernseher. Assad ist weg. Das Regime ist gefallen. Das Regime, vor dem mein Vater – ein staatenloser jesidischer Kurde – 1980 aus Syrien floh. Ich kenne das Land von Besuchen bei meinen Großeltern in meiner Kindheit. Ein Land, in dem an jeder Ecke das Porträt des Diktators und seines Vaters hing, ein Land über das eine Familie herrschte wie ein Mafia-Clan. 54 Jahre lang."
Wenige Wochen nach dem Sturz Assads ist Ronya Othmann mit ihrem Vater nach Syrien gereist: auf den Spuren der jüngsten Ereignisse, durch ein Land, das sich selbst fremd geworden zu sein scheint. Und überall hat sie mit Menschen, gleich welcher Zugehörigkeit gesprochen – Menschen, die zwischen Angst und Hoffnung wieder an eine Zukunft glauben wollen.
Über ihr Buch, ihre Eindrücke aus Syrien und ihren Blick auf die aktuelle Situation seit dem Sturz von Assad spricht die Autorin mit der Geschlechterforscherin und Vorständin der Freiburger Frauenrechtsorganisation AMICA e.V., Dr. Andrea Zimmermann.
*Ronya Othmann, als Tochter einer deutschen Mutter und eines kurdisch-êzîdischen Vaters 1993 in München geboren, schreibt Lyrik, Prosa und Essays und arbeitet als Journalistin.
Für ihr Schreiben wurde sie viele Male ausgezeichnet, u.a. mit dem Lyrik-Preis des Open Mike, dem MDR-Literaturpreis und dem Caroline-Schlegel-Förderpreis für Essayistik.
Für Die Sommer, ihren ersten Roman, bekam sie 2020 den Mara-Cassens-Preis zugesprochen, für den Lyrikband die verbrechen (2021) den Orphil-Debütpreis, den Förderpreis des Horst-Bienek-Preises und den Horst Bingel-Preis 2022. Vierundsiebzig, ihr zweiter Roman, wurde für den Deutschen Buchpreis nominiert und mit dem Düsseldorfer Literaturpreis, dem Preis der SWR-Bestenliste 2024 sowie dem Erich-Loest-Preis 2025 ausgezeichnet.*
https://www.amica-ev.org/
Ort der Veranstaltung
Kultur, Kunst und Kulinarik: In den Genuss dieser ansprechenden Kombination dürfen die Besucherinnen und Besucher vom Vorderhaus Freiburg kommen. Das vielfältige Programm der Spielstätte erfüllt die Wünsche von Jung und Alt gleichermaßen. Als Teil des Soziokulturellen Zentrums, das sich in der Fabrik Freiburg befindet, trägt die Location einen erheblichen Anteil am pulsierenden Freiburger Kulturleben. Mit einem aufwändig renovierten Saal bietet die Spielstätte genug Platz für eine Vielzahl an Gästen. Das Programm ist vor allem auf Kabarett und Comedy ausgelegt, aber auch spannendes Kindertheater sowie Konzerte finden im Vorderhaus Freiburg statt. Wer den breitgefächerten Spielplan der Location live erleben möchte, sollte sich an uns wenden. Denn wir werden zwar nicht auf der Bühne stehen, dafür haben wir aber die Tickets des erlesenen Programms. Jetzt Karten sichern und die Events im Vorderhaus Freiburg live erleben.