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Veranstaltungsinfos
Mit SANCTUS DOMINUS TAURUS (SDT) vollzieht Laura Oppenhäuser einen radikalen Schritt: Statt allein auf der Bühne zu stehen, lädt sie sich einen Haufen „echter“ Männer ins Theater ein. Gefunden auf Dating-Plattformen, in Fitness- und Kampfsportstudios und an S-Bahnhöfen treffen Kunsthandwerker, Azubis und Hochzeit-DJs auf eine 40-jährige, heterosexuelle, dating-affine Frau, deren Leben stark von Männern geprägt ist.
Was folgt, ist kein klassisches Rollenspiel, sondern eine kontrollierte Entgleisung. Es gibt kein Skript, keine festen Rollen, keine Sicherheiten. Das patriarchale Machtgefüge gerät ins Wanken, das Alphatier verliert die Kontrolle – und genau darin liegt der Kern der Arbeit. Grenzen werden verhandelt, Erwartungen kollidieren, Zuschreibungen zerbröseln.
Hier, wo Menschen aufeinandertreffen, die sich außerhalb dieser Bühne niemals begegnet wären, entsteht eine musikgetriebene Gewerkeperformance: Es wird gehämmert, gesungen, gedremelt, geraucht, gestunken. Eine Arbeit voller Reibung, Humor und Ernst – über Männlichkeit, Begehren, Macht und das Zumuten von Nähe. Männer eben. Und eine Frau.
Was folgt, ist kein klassisches Rollenspiel, sondern eine kontrollierte Entgleisung. Es gibt kein Skript, keine festen Rollen, keine Sicherheiten. Das patriarchale Machtgefüge gerät ins Wanken, das Alphatier verliert die Kontrolle – und genau darin liegt der Kern der Arbeit. Grenzen werden verhandelt, Erwartungen kollidieren, Zuschreibungen zerbröseln.
Hier, wo Menschen aufeinandertreffen, die sich außerhalb dieser Bühne niemals begegnet wären, entsteht eine musikgetriebene Gewerkeperformance: Es wird gehämmert, gesungen, gedremelt, geraucht, gestunken. Eine Arbeit voller Reibung, Humor und Ernst – über Männlichkeit, Begehren, Macht und das Zumuten von Nähe. Männer eben. Und eine Frau.
Ort der Veranstaltung
Geleitet wird das Theater Rampe in der Filderstraße in Stuttgart von Eva Hosemann. Es hat sich vorwiegend der deutschsprachigen Gegenwartsdramatik verschrieben und schnell einen überregionalen Ruf als Autorentheater erlangt. Die Auseinandersetzung mit bildenden Künstlern, Musikern und Tänzern sowie das projektbezogene, spartenübergreifende Arbeiten ist Teil der künstlerischen Konzeption des Theater Rampe. Das Programm des Theaters ist vielseitig und beinhaltet oft gewagte Spielarten des Andersartigen. Ur- und Erstaufführungen, Auftragsstücke, Autorenlesungen, Koproduktionen und Performances sind in den Spielzeiten Teil des Geschehens im Theater Rampe.