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Veranstaltungsinfos
Gespräch: Daniel Binswanger
Die Schweiz: Mitten in Europa und dabei neutral, unabhängig, »frei«. Wie sieht es aus mit der Schweizer Verantwortung in Europa – angesichts der Weltlage? Kann die Eidgenossenschaft sich die neutrale Position weiterhin leisten?
Das fragt Daniel Binswanger, Co-Chefredakteur des unabhängigen Schweizer Online-Magazins »Republik«, zwei der prominentesten politisch engagierten Schriftstellerinnen des Landes.
Zora del Buono (Schweizer Buchpreis 2024 für »Seinetwegen«) hinterfragt mit analytischem Blick vermeintliche Idyllen, so auch in ihrer Erzählung »Tanz der Fliegen« (in der Reihe »Das Gramm«), in der sie reiche Schweizer vom Vorruhestand träumen lässt. Die Autorin und Journalistin Seraina Kobler wiederum entwirft in ihrem aktuellen Roman »Tal der Schwalben« (Diogenes) eine nicht allzu ferne Schweizer Zukunft, in der die Städte zur »Metropolitane« zusammengewachsen sind, während die Alpen für die Stromversorgung zur Sperrzone erklärt wurden. Zu dritt diskutieren sie das Spannungsfeld zwischen nationalem Sonderweg und globaler Verantwortung.
»Unser echtes Problem heute ist doch die Klimakrise. Stattdessen wird konsumiert, was das Zeug hält, es ist einfach grotesk. Auch das Reisen hat seine Unschuld verloren, eigentlich dürften wir nicht mehr reisen.« ZORA DEL BUONO IN »REPUBLIK«
EINTRITT: EURO 16.- / 10.-
Veranstalter: Literaturfest München // In Kooperation mit Pro Helvetia
(Fotos: Seraina Kobler © Franco P. Tettamanti / Diogenes Verlag & Zora del Buono © Stefan Bohrer)
Die Schweiz: Mitten in Europa und dabei neutral, unabhängig, »frei«. Wie sieht es aus mit der Schweizer Verantwortung in Europa – angesichts der Weltlage? Kann die Eidgenossenschaft sich die neutrale Position weiterhin leisten?
Das fragt Daniel Binswanger, Co-Chefredakteur des unabhängigen Schweizer Online-Magazins »Republik«, zwei der prominentesten politisch engagierten Schriftstellerinnen des Landes.
Zora del Buono (Schweizer Buchpreis 2024 für »Seinetwegen«) hinterfragt mit analytischem Blick vermeintliche Idyllen, so auch in ihrer Erzählung »Tanz der Fliegen« (in der Reihe »Das Gramm«), in der sie reiche Schweizer vom Vorruhestand träumen lässt. Die Autorin und Journalistin Seraina Kobler wiederum entwirft in ihrem aktuellen Roman »Tal der Schwalben« (Diogenes) eine nicht allzu ferne Schweizer Zukunft, in der die Städte zur »Metropolitane« zusammengewachsen sind, während die Alpen für die Stromversorgung zur Sperrzone erklärt wurden. Zu dritt diskutieren sie das Spannungsfeld zwischen nationalem Sonderweg und globaler Verantwortung.
»Unser echtes Problem heute ist doch die Klimakrise. Stattdessen wird konsumiert, was das Zeug hält, es ist einfach grotesk. Auch das Reisen hat seine Unschuld verloren, eigentlich dürften wir nicht mehr reisen.« ZORA DEL BUONO IN »REPUBLIK«
EINTRITT: EURO 16.- / 10.-
Veranstalter: Literaturfest München // In Kooperation mit Pro Helvetia
(Fotos: Seraina Kobler © Franco P. Tettamanti / Diogenes Verlag & Zora del Buono © Stefan Bohrer)
Ort der Veranstaltung
München ist die größte Büchermetropole in Europa. Literatur nimmt in dieser Stadt eine bedeutende Position ein. Im Juni 1997 manifestierte sich die wichtige Rolle der Literatur auch im räumlich-geographischen Sinne: Im Herzen Münchens wurde am historischen Salvatorplatz das Münchner Literaturhaus eröffnet.
Seitdem steht das Literaturhaus München allen Literatur- und Kulturinteressierten offen. Internationale Bestseller werden hier neben Texten junger Autoren präsentiert. Für kontroverse Diskussionen aktueller politischer und kultureller Themen ist hier ebenso Platz wie für Prosa, Pop und Poesie. Als Mittelpunkt des literarischen Lebens bietet das Haus mit jährlich etwa fünf Ausstellungen, 150 Lesungen, Diskussionen und Gesprächen, Tagungen, Seminaren und Workshops Raum für Annäherungen an Autoren und ihre Bücher, greift neue kulturelle Strömungen auf und eröffnet immer wieder den Dialog mit dem Publikum.
Ein Haus für Literatur, das ist ein Zentrum öffentlicher Ereignisse rund um das Buch. Ein Treffpunkt für Schriftsteller, Verleger, Buchhändler und Journalisten. Eine wichtige Einrichtung für die Fortbildung der Mitarbeiter im Buchwesen, ein lebendiges Forum für alle Schreibenden und Lesenden, das Aktuelles genauso aufgreift wie Grundsatzfragen der Literatur- und Medienszene.
Seitdem steht das Literaturhaus München allen Literatur- und Kulturinteressierten offen. Internationale Bestseller werden hier neben Texten junger Autoren präsentiert. Für kontroverse Diskussionen aktueller politischer und kultureller Themen ist hier ebenso Platz wie für Prosa, Pop und Poesie. Als Mittelpunkt des literarischen Lebens bietet das Haus mit jährlich etwa fünf Ausstellungen, 150 Lesungen, Diskussionen und Gesprächen, Tagungen, Seminaren und Workshops Raum für Annäherungen an Autoren und ihre Bücher, greift neue kulturelle Strömungen auf und eröffnet immer wieder den Dialog mit dem Publikum.
Ein Haus für Literatur, das ist ein Zentrum öffentlicher Ereignisse rund um das Buch. Ein Treffpunkt für Schriftsteller, Verleger, Buchhändler und Journalisten. Eine wichtige Einrichtung für die Fortbildung der Mitarbeiter im Buchwesen, ein lebendiges Forum für alle Schreibenden und Lesenden, das Aktuelles genauso aufgreift wie Grundsatzfragen der Literatur- und Medienszene.