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Bild: SUNDIAL – GESCHICHTE EINER AUFRÜSTUNG

SUNDIAL – GESCHICHTE EINER AUFRÜSTUNG

von Lori Brückner und Natalja Starosta  

Klosterstraße 44
10179 Berlin

Tickets ab 11,00 € *
Veranstalter: TD Berlin , Klosterstraße 44, 10179 Berlin, Deutschland

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Ermäßigungsinformationen

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Tickets am TD kosten 10€ / 15€ / 20€ / 25€ Euro
nach Selbsteinschätzung bei freier Platzwahl.
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kann diese direkt online buchen und SELBST WÄHLEN, ob diese Karte
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Wir bitten bei der Selbsteinschätzung zu bedenken, dass Theater und Künstler*innen
auf Ticketeinnahmen angewiesen sind, um gute Arbeit leisten zu können.

Wenn Sie eine im Ausweis eingetragene Begleitperson mitbringen möchten oder einen Rollstuhlplatz oder ein Sitzkissen benötigen, nehmen Sie bitte per E-Mail unter tickets@td.berlin oder telefonisch mit uns Kontakt auf 030 / 28 09 30 62.
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Veranstaltungsinfos

Im Jahr 1945 wird die erste Atombombe entwickelt und wenig später über Hiroshima und Nagasaki eingesetzt – erstmals entfaltet eine Nuklearwaffe ihre zerstörerische Kraft an einer Bevölkerung. Um die weitestgehend unerforschte Superwaffe zu verstehen, startet in der Folge eine Suche nach abgelegenen Orten für Tests auf der ganzen Welt: Dort werden Wunden gerissen, die Natur verstrahlt und indigene Populationen vertrieben. Nur zwei Jahrzehnte später ist atomare Niederschlag weltweit nachzumessen.

Unter dem Codenamen Sundial diskutieren US-Wissenschaftler und Militärs im Rüstungswettstreit um die größte Abschreckung eine Bombe, die mit nur einer Explosion den ganzen Planeten auslöschen könnte. Ein Ensemble aus vier Spielerinnen begibt sich auf eine dokumentarische Suche, dringt in das Archiv des atomaren Zeitalters ein und gerät in einen taumelnden Sog der Erinnerung. Sie verweben Dokumente der US-Geheimdienste, die bislang kaum bekannt sind, zu einer Geschichte der Aufrüstung.

Mit spielerischer Intensität, Witz und Choreographie zeichnen sie entscheidende Momente des nuklearen Wettrüstens und die Bereitschaft der atomaren Machthaber zur Gewalt nach. Die Geschichte des atomaren Wahns ist noch nicht auserzählt - aktuell drohen die USA mit neuen atomaren Waffentests, Russland führt neue Interkontinentalraketen vor und Europa plant einen eigenen Atomschutzschirm. Das Theaterstück sichert die Spuren jener Zeit, in der der Mensch die Zerstörung seiner Welt erfand.


MIT Anastasia Lara Heller / Nica Heru / Marina Leyes / Natalja Starosta REGIE / SOUND Lori Brückner BÜHNE / KOSTÜM Joshi Timmer TEXT Natalja Starosta / Lori Brückner PREMIERE Kiezstürmer – Festival der jungen Regie am St. Pauli Theater

LORI BRÜCKNER, studierte zunächst Deutsche Sprache und Literatur und Musikwissenschaften in Köln, arbeitete parallel im Bereich Bühnenmusik, u.a. bei Der kleine Angsthase (eingeladen zum Augenblick Mal! 2019) und an der Bürgerbühne des Düsseldorfer Schauspielhauses und brachte dort zwei Spielgruppen zur Premiere. Darauf folgte ein Regiestudium an der HfMT Hamburg. Dort entstanden u.a. die Inszenierung Wenn ich doch nur dein Herzstück verstünde, eingeladen zum Gastspiel an die Vagentenbühne Berlin. Die Abschlussproduktion Aileen wurde am Deutschen Schauspielhaus Hamburg gezeigt und zur Woche der Jungen Regie eingeladen. Gemeinsam mit Team gewann Lori den Nachwuchswettbewerb Magma 2026 am Dschungel Wien. Die Inszenierung wird dort die Spielzeit 2026/27 eröffnen. Weitere Arbeiten finden u.a. am Stadttheater Gießen und am ETA Hoffmann Theater Bamberg statt.

Ort der Veranstaltung

Zentral zwischen Alexanderplatz und Spree befindet sich der TD Berlin, ein Theater in der Mitte der Stadt und mittendrin im Zeitgeschehen. Jede Woche setzt sich der Spielplan neu zusammen, jährlich werden über 30 verschiedene Inszenierungen und Performances gezeigt; der Schwerpunkt liegt auf aktuellen gesellschaftlichen Themen und der Weiterentwicklung von zeitgenössischem Sprechtheater. Der TD ist ein wichtiger Produktionsort für unabhängige Kompanien und Kunstschaffende aus lokalen, überregionalen und internationalen Netzwerken, sowohl professionelle Bemühungen als auch Nachwuchstalente sollen hier gleichermaßen unterstützt werden. 2003 trat der Theaterdiscounter zum ersten Mal in Aktion und galt schon bald als ein Gegenbegriff zu klassischen Produktionsformen des Theaters und dessen Arbeitsbedingungen. Seit 2009 bezieht der TD Berlin im ehemaligen Fernmeldeamt (Ost) mit Blick aufs Rote Rathaus seine Räumlichkeiten und bietet in seiner großen, wandelbaren Präsentationshalle Platz für Tagungen, Festivals, Ausstellungen und transdisziplinäre Veranstaltungen. Der TD Berlin ist von der U-Bahn-Station Klosterstraße direkt erreichbar.
TD Berlin
Klosterstraße 44
10179 Berlin
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