Bequem und sicher zahlen
Saša Stanišic - Mein Unglück beginnt damit, dass der Stromkreis als Rechteck abgebildet wird
Tickets ab 20,00 €
*
Ermäßigung verfügbar
Veranstalter:
LITERATURHAUS FRANKFURT e.V. , Schöne Aussicht 2, 60311 Frankfurt am Main, Deutschland
* Preise inkl. MwSt.,
pro Bestellung
Veranstaltungsinfos
Die Veranstaltung findet als Hybridveranstaltung statt. Saaltickets für diese Veranstaltung sind ausverkauft.
Dienstag 26.05.26 / 19.30 h
Saša Stanišic: Mein Unglück beginnt damit, dass der Stromkreis als Rechteck abgebildet wird
Saalticket 20 / 12 Euro / Streamingticket 5 Euro / Streaming-Abo 50 Euro
Eine Ermutigung
Eine Ermutigung nennt dieser fabelhafte Autor seine Redensammlung gegen das Nichtstun, erschienen bei Luchterhand. Und schreibt den Klappentext gleich auch noch selbst. Der ist so gut. Da kürzen wir allenfalls. Und so geht er: „Hilft ja nix: Wir müssen den Härten und dem Leid der Menschen etwas entgegensetzen. Krieg, Armut, Faschismus, was alles noch. Jeder kann was tun, jeder. Was geben, wo helfen, so was. Auf Literatur setzt kaum noch jemand ernsthaft. Trotzdem hast du grad ein Buch in der Hand und überlegst, ob du es kaufen sollst. Es sind Reden drin. Findest du bescheuert, weil Reden hält man und basta. Versteh ich. Hier trotzdem eine Liste, was du verpassen würdest: So circa zwanzig Mal das Wort ‚unwahrscheinlich’. Meinen Großonkel Stevo, der Ende 1990 sechs Richtige im Lotto erriet und direkt ertrank (gemeinsam mit einem Trompeter). Einen Stuhl in einem Hinterhof. Mich, wie ich eine Häkelnadel in eine Steckdose …“ Fulminante Wortmeldungen des Trägers des Deutschen Buchpreises.
Foto: © Magnus Terhorst
Dienstag 26.05.26 / 19.30 h
Saša Stanišic: Mein Unglück beginnt damit, dass der Stromkreis als Rechteck abgebildet wird
Saalticket 20 / 12 Euro / Streamingticket 5 Euro / Streaming-Abo 50 Euro
Eine Ermutigung
Eine Ermutigung nennt dieser fabelhafte Autor seine Redensammlung gegen das Nichtstun, erschienen bei Luchterhand. Und schreibt den Klappentext gleich auch noch selbst. Der ist so gut. Da kürzen wir allenfalls. Und so geht er: „Hilft ja nix: Wir müssen den Härten und dem Leid der Menschen etwas entgegensetzen. Krieg, Armut, Faschismus, was alles noch. Jeder kann was tun, jeder. Was geben, wo helfen, so was. Auf Literatur setzt kaum noch jemand ernsthaft. Trotzdem hast du grad ein Buch in der Hand und überlegst, ob du es kaufen sollst. Es sind Reden drin. Findest du bescheuert, weil Reden hält man und basta. Versteh ich. Hier trotzdem eine Liste, was du verpassen würdest: So circa zwanzig Mal das Wort ‚unwahrscheinlich’. Meinen Großonkel Stevo, der Ende 1990 sechs Richtige im Lotto erriet und direkt ertrank (gemeinsam mit einem Trompeter). Einen Stuhl in einem Hinterhof. Mich, wie ich eine Häkelnadel in eine Steckdose …“ Fulminante Wortmeldungen des Trägers des Deutschen Buchpreises.
Foto: © Magnus Terhorst
Ort der Veranstaltung
Wer Bücher liebt, weiß, dass alles an ihnen aufregend ist. Ihre Geschichten, ihre Autoren, ihre Entstehung und die Menschen, für die sie geschrieben sind. Im Literaturhaus Frankfurt kommt alles zusammen! Hier, in der wiedererrichteten Alten Stadtbibliothek dreht sich alles darum, dem Publikum Autoren, Bücher und Ideen auf unterhaltsame, inspirierende Weise in bester Atmosphäre vorzustellen. Bücher von guten Bekannten wie guten Unbekannten. Dafür finden sich im Programm wie am Haus viele Formen, Formate, Reihen, Schwerpunkte und Interessengruppen. Es gibt Lesungen, Diskussionen, Tagungen, Partys und Performances. Wer still liest, folgt einem Autor. Wer ins Literaturhaus geht, trifft ihn auch. Das Publikum des Literaturhauses ist dabei wie die Bücher selbst: vielschichtig und vielseitig.