Bequem und sicher zahlen
Shelling
Yasmeen Godder  
Tickets ab 21,00 €
*
Ermäßigung verfügbar
Veranstalter:
HELLERAU - Europäisches Zentrum der Künste , Karl-Liebknecht-Str. 56, 01109 Dresden, Deutschland
Veranstaltungsinfos
Fr & Sa 30. & 31.10.2026 | 18 Uhr | Kleiner Saal
Shelling
Yasmeen Godder
Tanz/Fragments of Life and Art
Eintritt: 21/14 €
Dauer: n.n.
Sprache:
Die Soloarbeit „Shelling“ basiert auf einer physischen Untersuchung innerer Fragmentierung, Verletzlichkeit und Widerstandsfähigkeit. Im Titel klingen Begriffe wie Gehäuse, aber auch Aufprall oder Einschlag an und rücken den Körper als schützende Hülle in den Fokus und als Ort, der von äußeren Kräften geformt wird. Das Stück lauscht einer leisen inneren Stimme, die durch Widerspruch, Wiederholung und Störung entsteht. Geprägt von vielschichtigen persönlichen und über Generationen weitergegebenen Geschichten, die der Körper in sich trägt, entfaltet sich die Bewegung durch intuitive Impulse, Zusammenbrüche und Neugestaltungen. Anstatt Erinnerungen zu veranschaulichen, bringt Yasmeen Godder die aufgestaute Spannung des Körpers, seine Undurchsichtigkeit und Momente der Anpassung zum Ausdruck. In ihrem Solo entfaltet sich eine intime Begegnung mit dem Körper als lebendigem Archiv: porös, widerstandsfähig und sich ständig neu ausrichtend.
Shelling
Yasmeen Godder
Tanz/Fragments of Life and Art
Eintritt: 21/14 €
Dauer: n.n.
Sprache:
Die Soloarbeit „Shelling“ basiert auf einer physischen Untersuchung innerer Fragmentierung, Verletzlichkeit und Widerstandsfähigkeit. Im Titel klingen Begriffe wie Gehäuse, aber auch Aufprall oder Einschlag an und rücken den Körper als schützende Hülle in den Fokus und als Ort, der von äußeren Kräften geformt wird. Das Stück lauscht einer leisen inneren Stimme, die durch Widerspruch, Wiederholung und Störung entsteht. Geprägt von vielschichtigen persönlichen und über Generationen weitergegebenen Geschichten, die der Körper in sich trägt, entfaltet sich die Bewegung durch intuitive Impulse, Zusammenbrüche und Neugestaltungen. Anstatt Erinnerungen zu veranschaulichen, bringt Yasmeen Godder die aufgestaute Spannung des Körpers, seine Undurchsichtigkeit und Momente der Anpassung zum Ausdruck. In ihrem Solo entfaltet sich eine intime Begegnung mit dem Körper als lebendigem Archiv: porös, widerstandsfähig und sich ständig neu ausrichtend.
Ort der Veranstaltung
Hellerau steht in mehrfacher Hinsicht als Synonym für Moderne im 20. Jahrhundert, nicht nur bezogen auf die Künste. Der »Mythos« schien zwischenzeitlich indes gefährdet, dem Vergessen anheim zu fallen. Die »Lebensreformgedanken« des ausgehenden 19. Jahrhunderts führten 1909 zur Gründung der Werkstätten und der ersten deutschen Gartenstadt. Das zwei Jahre später erbaute Festspielhaus war für Émile Jaques-Dalcrozes Tanzausbildung völlig anders konzipiert als je ein Theaterbau zuvor. Nach kurzer Blütezeit und langer Ruhepause setzte ab Mitte der 1990er Jahre eine künstlerische Belebung in Hellerau ein.