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Shida Bazyar
liest aus ihrem neuen Roman »Die Lücken«  
Veranstalter:
Literaturhaus Hamburg , Schwanenwik 38, 22087 Hamburg, Deutschland
Veranstaltungsinfos
SHIDA BAZYAR
liest aus ihrem neuen Roman »Die Lücken«
»Wenn wir es gewusst hätten, was hätte es geändert?« – Heimesbach im Hunsrück ist ein fiktiver Ort, an dem sich 90 Jahre deutscher Geschichte in die Mauern und Biografien eingenistet haben. Es ist eine Gemeinde, die ihre Vergangenheit aktiv verschweigt und zugleich zum Zufluchtsort für diejenigen wird, die hier Geborgenheit suchen. »Die Lücken« (Kiepenheuer & Witsch) führt uns durch die Jahrzehnte und die Köpfe derer, die das Dorf prägten: von jüdischen Familien, die alles verloren, über NS-Profiteure, die sich als unschuldige Mitläufer neu erfanden, bis hin zu den Familien Sharifi und Karimpour, die Jahrzehnte später aus dem Iran flüchten. Es ist »ein magisches Knäuel aus Zeiten und Figuren, die Shida Bazyar so klug, so raffiniert übereinanderlegt und ineinander verwickelt, bis wir als Lesende mittendrin stecken«, meint ihre Kollegin Lena Gorelik. Dieser gewichtige Roman bleibt nah bei den Menschen, ihren Emotionen und Antrieben und legt radikal die ungesühnte NS-Vergangenheit unter der postmigrantischen Gegenwart frei. Nennen wir ihn Heimatroman?
Shida Bazyars gefeiertes Debüt »Nachts ist es leise in Teheran« stand 2026 auf der Shortlist des International Booker Prize. »Drei Kameradinnen« war 2021 für den Deutschen Buchpreis nominiert, wurde
für das Theater adaptiert und kürzlich verfilmt.
Moderation: Lara Sielmann
Mit freundlicher Unterstützung der Ilse und Dr. Horst Rusch-Stiftung
liest aus ihrem neuen Roman »Die Lücken«
»Wenn wir es gewusst hätten, was hätte es geändert?« – Heimesbach im Hunsrück ist ein fiktiver Ort, an dem sich 90 Jahre deutscher Geschichte in die Mauern und Biografien eingenistet haben. Es ist eine Gemeinde, die ihre Vergangenheit aktiv verschweigt und zugleich zum Zufluchtsort für diejenigen wird, die hier Geborgenheit suchen. »Die Lücken« (Kiepenheuer & Witsch) führt uns durch die Jahrzehnte und die Köpfe derer, die das Dorf prägten: von jüdischen Familien, die alles verloren, über NS-Profiteure, die sich als unschuldige Mitläufer neu erfanden, bis hin zu den Familien Sharifi und Karimpour, die Jahrzehnte später aus dem Iran flüchten. Es ist »ein magisches Knäuel aus Zeiten und Figuren, die Shida Bazyar so klug, so raffiniert übereinanderlegt und ineinander verwickelt, bis wir als Lesende mittendrin stecken«, meint ihre Kollegin Lena Gorelik. Dieser gewichtige Roman bleibt nah bei den Menschen, ihren Emotionen und Antrieben und legt radikal die ungesühnte NS-Vergangenheit unter der postmigrantischen Gegenwart frei. Nennen wir ihn Heimatroman?
Shida Bazyars gefeiertes Debüt »Nachts ist es leise in Teheran« stand 2026 auf der Shortlist des International Booker Prize. »Drei Kameradinnen« war 2021 für den Deutschen Buchpreis nominiert, wurde
für das Theater adaptiert und kürzlich verfilmt.
Moderation: Lara Sielmann
Mit freundlicher Unterstützung der Ilse und Dr. Horst Rusch-Stiftung
Ort der Veranstaltung
Von António Lobo Antunes bis Feridun Zaimoglu, von A. L. Kennedy bis John Banville: Seit 1989 ist die weiße Villa am Schwanenwik auf der Uhlenhorst Heimat für Nobelpreisträger und Nachwuchsautoren, für Künstler und Theaterleute, für Philosophen und Diskutierfreudige – eben für alle, denen die Literatur mehr als eine nette Freizeitbeschäftigung ist. Doch nicht nur Autoren und Autorinnen der ganzen Welt, sondern gerade auch das Publikum liebt die gastfreundliche Atmosphäre, das anregende Klima und das anspruchsvolle literarische Programm im wunderbar restaurierten spätklassizistischen Haus an der Außenalster. Doch nicht nur in seinen eigenen vier Wänden ist das Literaturhaus tätig. Es unterstützt und kuratiert ebenfalls Veranstaltungen außerhalb des eigenen Standortes.