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Simple Machines - Köln-Premiere
Veranstalter:
Orangerie Theater e.V. , Volksgartenstraße 25, 50677 Köln, Deutschland
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Veranstaltungsinfos
Im Rahmen des URBÄNG-Festivals 2026
In Simple Machines zeigt Ugo Dehaes, wie er Roboter züchtet und zu Tänzern ausbildet.
Wir leben in einer Welt, die von wirtschaftlichen Prinzipien beherrscht wird, die uns dazu drängen, alles so effizient und billig wie möglich zu gestalten. Als Reaktion darauf hat Ugo alle seine Tänzer entlassen und erforscht, wie er seine eigenen Roboter züchten und trainieren kann. Sie schlüpfen aus verrückten Kokons und krabbeln dann wie seltsame Raupen über den Tisch. Manche bekommen Haare, andere tappen wie kleine Hunde herum. Mithilfe künstlicher Intelligenz lässt er sie ihre eigene Tanzperformance entwickeln. Dann verschwindet auch Ugos Job als Choreograf … „Simple Machines“ ist ein Versuch, den Menschen im Schaffensprozess vollständig überflüssig zu machen. Willkommen in der Zukunft.
Nach der Aufführung ist das Publikum eingeladen, den Robotern in der Installation Arena – dem ersten Teil des Zyklus Forced Labor, der als Kulisse für Simple Machines dient – selbst neue Bewegungen beizubringen.
Sprache: Englisch
Zugänglichkeit: Für Rollstuhlfahrer:innen geeignet
Mitwirkende: Ugo Dehaes
In Simple Machines zeigt Ugo Dehaes, wie er Roboter züchtet und zu Tänzern ausbildet.
Wir leben in einer Welt, die von wirtschaftlichen Prinzipien beherrscht wird, die uns dazu drängen, alles so effizient und billig wie möglich zu gestalten. Als Reaktion darauf hat Ugo alle seine Tänzer entlassen und erforscht, wie er seine eigenen Roboter züchten und trainieren kann. Sie schlüpfen aus verrückten Kokons und krabbeln dann wie seltsame Raupen über den Tisch. Manche bekommen Haare, andere tappen wie kleine Hunde herum. Mithilfe künstlicher Intelligenz lässt er sie ihre eigene Tanzperformance entwickeln. Dann verschwindet auch Ugos Job als Choreograf … „Simple Machines“ ist ein Versuch, den Menschen im Schaffensprozess vollständig überflüssig zu machen. Willkommen in der Zukunft.
Nach der Aufführung ist das Publikum eingeladen, den Robotern in der Installation Arena – dem ersten Teil des Zyklus Forced Labor, der als Kulisse für Simple Machines dient – selbst neue Bewegungen beizubringen.
Sprache: Englisch
Zugänglichkeit: Für Rollstuhlfahrer:innen geeignet
Mitwirkende: Ugo Dehaes
Ort der Veranstaltung
Das Orangerie-Theater ist ein Freies Theaterhaus in der Kölner Südstadt. Ursprünglich als Festungsbauwerk errichtet, dann lange als Städtische Gärtnerei genutzt, ist die Orangerie nun seit fast 20 Jahren ein Veranstaltungsort mit besonderem Flair, der die freie Kölner Theaterszene repräsentiert. Wir zeigen sowohl eigene Tanz- und Theaterproduktionen unserer Residenzkünstler und anderer Kölner Theatergruppen, als auch nationale und internationale Gastspiele. Auf der Schnittstelle zwischen Performance, Multimedia und Theater-/Tanzexperiment hat sich die Orangerie zu einer der innovativsten Spielstätten Kölns entwickelt.
Möglich macht dieses nicht zuletzt die besondere Innengestaltung des Theaters, das als Raumbühne immer wieder neue Bühnen- und Zuschauersituationen herstellt. Seit 2007 erhält das Orangerie-Theater Konzeptionsförderung seitens der Stadt Köln für sein innovatives Theaterkonzept. Das Orangerie-Theater kooperiert fest mit derzeit 12 Kölner Gruppen und freien Regisseuren/Choreographen, die als basisdemokratisches Netzwerk gemeinsam mit dem Team der Orangerie die künstlerische Leitung formen und somit die Freiheit haben, den Ort inhaltlich intensiv mitzugestalten. Darüber hinaus haben die Residenzkünstler in der Orangerie ihre künstlerische Heimat, in der sie gesichert mindestens eine Produktion pro Spielzeit heraus bringen und ins Repertoire überführen können.
Mit diesem Modell schafft die Orangerie ein Forum für nachhaltigen inhaltlichen und formalen Diskurs, künstlerischen Austausch und Reflektion sowie ein auf der Basis aller beteiligten Künstler entwickeltes, inhaltliches Gesamtkonzept für das Haus. Aber auch für Gastspiele von Gruppen, die nicht dem Residenzkünstler-Netzwerk angehören, bleibt in jedem Fall weiterhin Raum und Zeit reserviert. Diese Öffnung und der Austausch, der darüber entsteht, sind ausdrücklich von allen Beteiligten gewünscht.
Zumal der Bedarf an Theater- und Tanzspielorten für Freie Ensembles in Köln nach wie vor hoch ist. Die Orangerie versteht sich hier auch zukünftig als offenes Haus, an dem das Besondere gezeigt werden soll.
Möglich macht dieses nicht zuletzt die besondere Innengestaltung des Theaters, das als Raumbühne immer wieder neue Bühnen- und Zuschauersituationen herstellt. Seit 2007 erhält das Orangerie-Theater Konzeptionsförderung seitens der Stadt Köln für sein innovatives Theaterkonzept. Das Orangerie-Theater kooperiert fest mit derzeit 12 Kölner Gruppen und freien Regisseuren/Choreographen, die als basisdemokratisches Netzwerk gemeinsam mit dem Team der Orangerie die künstlerische Leitung formen und somit die Freiheit haben, den Ort inhaltlich intensiv mitzugestalten. Darüber hinaus haben die Residenzkünstler in der Orangerie ihre künstlerische Heimat, in der sie gesichert mindestens eine Produktion pro Spielzeit heraus bringen und ins Repertoire überführen können.
Mit diesem Modell schafft die Orangerie ein Forum für nachhaltigen inhaltlichen und formalen Diskurs, künstlerischen Austausch und Reflektion sowie ein auf der Basis aller beteiligten Künstler entwickeltes, inhaltliches Gesamtkonzept für das Haus. Aber auch für Gastspiele von Gruppen, die nicht dem Residenzkünstler-Netzwerk angehören, bleibt in jedem Fall weiterhin Raum und Zeit reserviert. Diese Öffnung und der Austausch, der darüber entsteht, sind ausdrücklich von allen Beteiligten gewünscht.
Zumal der Bedarf an Theater- und Tanzspielorten für Freie Ensembles in Köln nach wie vor hoch ist. Die Orangerie versteht sich hier auch zukünftig als offenes Haus, an dem das Besondere gezeigt werden soll.